Tja, und Russland… äh irgendwelche randständigen Extremistengruppen die sicher nichts mit Russland zu tun haben, proben die hierfür nötige Infrastruktur lahmzulegen. Bislang sehr erfolgreich.
Ist doch gut, dann wissen wir für den Ernstfall wo die Schwachstellen sind.
Hilft aber auch nur, wenn man die Schwachstellen nach Möglichkeit beseitigt.
Top. Ich hoffe allerdings bald auch auf Großübungen ohne die USA.
Ehrlich gesagt hoffe ich bald auf Großübungen die eine Verteidigung gegen die USA erproben…
Ideal wäre eine permanente Übung in Schussweite zu US-Stützpunkten, dass man keine Zeit verliert, sollte aus der Übung ein Ernstfall werden.
Diese Aufgabe ist – ohne langen Vorlauf und über lange Zeit – nur mit den Leistungen zivil-gewerblicher Partner sicherzustellen."
Wie ist die Teilnahme einzuordnen?
Kombattant
als solche benannte und durch Kennzeichen erkennbare Mitkämpfer in Kriegshandlungen
https://de.wikipedia.org/wiki/Kombattant
Kämpft jemand, der einen Laster fährt? Wenn nicht, wäre die beste Strategie, alles bis auf das Feuern der Waffen von Zivilisten erledigen zu lassen, da sie nicht angegriffen werden dürfen. Das kann doch nur zum Ende des Schutzes von Zivilisten führen.
According to the responses of Rwandan army officers to a questionnaire referred to in the report, unarmed civilians who follow their armed forces during an international armed conflict in order to provide them with food, transport munitions or carry messages, for example, lose their status as civilians.
https://ihl-databases.icrc.org/en/customary-ihl/v1/rule6
(International Humanitarian Law Databases beim Roten Kreuz)
Kein Zivilist und keine Uniform heisst dann aber:
Für den Fall, dass sie in die Gewalt des Feindes fallen, ist ihr rechtlicher Status nicht in den Genfer Konventionen definiert und kriegsvölkerrechtlich umstritten.[2] Die Unterscheidung von der Zivilbevölkerung ist im Einzelfall schwierig.[3
https://de.wikipedia.org/wiki/Ungesetzlicher_Kombattant
Kombattanten verlieren ihren geschützten Status, wenn sie nicht unterscheidbar von Zivilpersonen kämpfen, ihre Waffen nicht offen tragen oder die Uniform ihres Kriegsgegners tragen. In diesem Fall steht ihnen lediglich theoretisch der humanitäre Schutz der unverbindlichen Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte zu, unter anderem ein faires Gerichtsverfahren und menschenwürdige Behandlung.[
Sobald du Kriegsmaterial transportiert wirst du zu einem möglichen Ziel. Die Kriegskonventionen spielen keine Rolle mehr in einer Welt in der keine Kriege geführt werden. Die Ukraine und Russland haben z.b. auch keinen Offiziellen Krieg. Das wäre ja auch super verboten weil Unrecht und so.
Wenn ein Zivilist Kriegsmaterial transportiert, kann ein Angriff erfolgen auch unter Berücksichtigung des Völkerrechts.
Der LKW und die Ladung sind ein legitimes militärisches Ziel. Der zivile Fahrer macht eine Angriff nicht illegal. Es muss nur eine Abwägung zur Verhältnismäßig gemacht werden, bevor ein Angriff erfolgen kann.
Zivilisten als Schutzschild für militärische Ziele zu verwenden ist selbst ein Kriegsverbrechen.
Kann alles in der ICRC database for international humanitarian law nachgelesen werden.
Ich sage es mal ganz unemotional: In dem Krieg für den diese Übungen gedacht sind wird das Völkerrecht eh keine Rolle mehr spielen.
In welchem Krieg spielt das Völkerrecht überhaupt eine Rolle?
In überraschend vielen. Nur sehr wenige Kriegsparteien missachten das komplett. Und sei es nur aus Angst davor, dass der Gegner das dann auch tut.
Napoleon I. ließ ihn von 1807 bis 1809 zum Gedenken an seine Grande Armée
https://de.wikipedia.org/wiki/Arc_de_Triomphe_du_Carrousel
Es ist zu untersuchen, warum eine Siegesgöttin die Triumphalquadriga schmückte und nicht eine Friedensgöttin
Von der ursprünglichen Quadriga ist nur noch ein Pferdekopf vorhanden; er befindet sich im Märkischen Museum.
https://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburger_Tor
Oder auch
https://de.wikipedia.org/wiki/Russlandfeldzug_Karls_XII.
https://de.wikipedia.org/wiki/Russlandfeldzug_1812
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Sowjetischer_Krieg
Der Name ist nicht ganz glücklich für einen vierten Krieg gegen Russland.
Quadriga hießen meines Wissens alle Verlegungserprobungen der NATO. Ist am Ende ja auch nur der lateinosche Begriff für einen Streitwagen mit vier Zugpferden und irgendein verantwortlicher Offizier fand den Begriff wohl cool
Ist eigentlich auch gar kein so schlechter Name.
Bei einer internationalen Übung hat man immer das Problem mit dem Namen, dass sich irgendwer auf den Schlips getreten fühlt, wenn der in der falschen Sprache ist. Also ist ein Wort aus einer toten Sprache (Latein) schon mal keine schlechte Wahl. Ein Begriff für ein Fahrzeug passt zu einer Logistikübung. Dass das dazu noch ein schnelles (leichter Wagen mit 4 Pferden), prestigeträchtiges Fahrzeug ist, das man mit militärischen Siegen assoziiert, (siegreiche Feldherren, die im alten Rom mit einem Triumphzug geehrt wurden, wurden dabei auf einer Quadriga durch die Stadt gefahren) lässt das Ganze noch besser aussehen.
Mach Dir keine Mühe, der Kandidat spuckt den ganzen Tag pro-russische Propaganda im Namen des “Friedens”.
Der Kanditat ist sehr empfänglich für rationale Argumente. Ad hominem gehört nicht dazu.
Zur Erinnerung, der Irakkrieg basierte auf einer Lüge. Die westliche Propaganda sollte nicht wieder unhinterfragt akzeptieren werden.
Nach eben diesem Irakkrieg jetzt Russland den Angriffskrieg als solchen vorzuwerfen ist heuchlerisch. Es geht ganz nüchtern um westlichen Einfluss in der Ukraine.
Frieden bekommen wir, wenn die Politiker nicht ohne Russland Friedensverhandlungen führen. Dass wir als Bürger Verhandlungen ohne Russland nicht als absurd verwerfen, zeigt doch, wie weit wir von Objektivität entfernt sind. Ohne Objektivität können wir allerdings auch nicht die Sinnhaftigkeit eines Krieges gegen Russland beurteilen.
Solange Russland nicht ernsthaft verhandelt, kann man sich die Verhandlungen auch sparen. Und nein, jedes Mal nur wieder Maximalforderungen wiederholen ist keine Verhandlung. Schon gar nicht, wenn das von einem Staat kommt, der einfach in ein Nachbarland einmarschiert ist.
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Das ist auch schon wieder so eine Rollenverdrehung. Die UN kann niemals irgendetwas garantieren solange es ein Gremium wie den Sicherheitsrat gibt und eines der ständigen Mitglieder Teil des Problems ist, wie hier Russland.
Der Grund für die Forderung nach Nato-Präsenztruppen liegt in der Erkenntnis, dass Sicherheitsgarantien nichts wert sind, wenn es um Nuklearmächte geht und insbesondere dann, wenn der Aggressor bekannt dafür ist Abmachungen und Verträge nicht einzuhalten, bspw. Russland und Budapest-Memorandum.
Das du das gekonnt ignorierst ist im übrigen der Grund warum du nicht grundlos als Russland-Apolegist bezeichnet wirst. Einen ähnlichen Tag hast du bei mir auch.
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Soweit ich weiß, hat doch Russland die territoriale Integrität der Ukraine nicht respektiert. Da wäre jedenfalls eine Stationierung NATO Truppen bzw. zumindest EU Truppen gerechtfertigt. Warum soll man auf den Aggressor zugehen müssen?
Übersetzt heißt diese Forderung: “Ich darf meine Eroberungen behalten und niemand darf was tun, um mich von zukünftigen weiteren Eroberungen abzuhalten.”
Denn Russland hat eroberte Gebiete zu seinem eigenen Staatsgebiet erklärt.
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Das klingt so, als würde ständig jemand unprovoziert Russland angreifen. Fick deine Täter-Opfer-Umkehr.
Reicht Grönland nicht, um Russlands Vorgehen zu verstehen?
Es ist aber eben qualitativ ein Unterschied ob ein Krieg aus Einflussgründen geführt wird um einen Regierungswechsel zu erreichen, wie es viele Länder mitunter USA und Russland gemacht haben, oder aus territorialen Interessen. Dies hat seit dem zweiten Weltkrieg abseits der Kolonialkriege kein Land gemacht.
Das Russland jeglichen casus belli auf Hanebüchene Erklärungen stützt ist nur das Sahnehäubchen
qualitativ ein Unterschied
Inwiefern? Es sind jetzt auch “unabhängige Republiken”. Die Menschen dort werden ihre Wohnungen, sofern sie stehen, behalten können. Wie Trump erst kürzlich sagte, es geht ums Öl. Was hilft es, wenn es nur ein Regime Change war?
Russland gemacht haben
Kriege wie Irak hat Russland anscheinend nicht geführt. Tschetschenien kommt aber nah ran.
https://en.wikipedia.org/wiki/Russian_involvement_in_regime_change
So wie Phaeton
Phaeton ist der Name des Sohnes des Sonnengottes Helios. Als Modellbezeichnung ist der Name nicht neu. …
Man beachte die lange Erklärung für die Sinnhaftigkeit des Namens, ohne dass Details zur Mythologie erwähnt werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Phaethon_(Mythologie)
Phaethon erbittet sich nun, für einen Tag den Sonnenwagen lenken zu dürfen. Helios versucht, seinen Sohn von diesem Plan abzubringen – jedoch vergeblich. Phaethon besteigt, als die Nacht zu Ende geht, den kostbaren und reich verzierten Sonnenwagen des Vaters. Das Viergespann rast los und gerät bald außer Kontrolle. Phaethon verlässt die tägliche Fahrstrecke zwischen Himmel und Erde und löst eine Katastrophe universalen Ausmaßes aus.
Für VW war es nur das Ende der Teilnahme an der Oberklasse.
irgendein verantwortlicher Offizier fand den Begriff wohl cool
Genau das ist das Problem. Wenn es niemanden im Führungsstab gab, der gegen einen unpassenden Namen was sagt, wie wenig werden dann andere Probleme offen angesprochen?
wie wenig werden dann andere Probleme offen angesprochen?
Oder… gaaaanz abwegige Idee… Probleme werden nach ihrer tatsächlichen Relevanz priorisiert. 😜










