

Der hessische Innenminister und die Stadt Gießen haben also ernsthaft mehr Angst vor Menschen, die etwas gegen den Faschismus unternehmen wollen und dabei ihren Aktionsrahmen und ihre Absichten öffentlich im Internet zur Einsicht bereitstellen, als vor den Faschisten selber (die ihre faschistischen Absichten ebenfalls relativ klar kommunizieren).
Nicht nur das, die Angst vor den Antifaschist*innen wird auch noch in der Bevölkerung geschürt und es wird ein hochgerüstetes Aufgebot zusammengezogen um auf die Antifaschist*innen losgehen zu können, während man rein gar nichts gegen die Faschos unternimmt.
Tjoa, also ich kann gar nicht erkennen, wie das langfristig nach hinten losgeht. Und wie die AfD so beliebt werden konnte, kann sich auch immer noch niemand erklären? Gut, weitermachen. (/s)
Immerhin bleibt das Theater stabil und weist auf die tatsächliche Gefahr hin.


Ein Amazon-Sprecher sagte dazu, […] psychologisches Personal sei für die Mitarbeiter vor Ort.
Würde sich wirklich jemand dem psychologischen Personal eines Unternehmens anvertrauen, das mit seinen Mitarbeitenden so umgeht? Bin ich paranoid oder denken da noch andere, dass das “psychologische Personal” mindestens auch die Stimmung aushorchen und über mögliche Aufwiegler und Klagewillige (die vielleicht selber “ermutigt” wurden, während einer Erkrankung zu arbeiten) zu berichten, damit man präventiv gegen alle vorgehen kann, die nicht den Kopf unten halten und weiterarbeiten wollen?


Ich weiß immer noch nicht, was du eigentlich sagen willst.


Na, wenn du das so lesen willst.


Der Denkfehler ist, dass Abschreckung durch Strafe ein brauchbares Instrument ist. Es zeigt nur, dass der privilegierte Arsch sich einen Scheiß für die Bedürfnisse und Lebensrealitäten schwächsten Mitglieder der Gesellschaft interessiert.


Und was willst dundamit sagen? Dein Text ist viel zu lang, und ehrlich gesagt, für mich auch nicht interessant genug. Außerdem kann ich nixht einmal grob den Bezug zu diesem Thema hier erkennen.


Welche Positionen sind das denn? Sind es nicht eigentlich sogar alle bzw. die weit überwiegende Mehrheit?
So habe ich die Aussage verstanden. Man leht diese Positionen ab und damit, weil sie eben diese Positionen vertritt, die AfD.
Das ist eine vollkommen wertlose Aussage, analog zu “es tut mir Leid falls du dich durch meine Äusserungen beleidigt gefühlt hast”.
Ne, die Analogie geht nicht auf.


Ich seh nur leider so gar nicht wie das einladen der afd den hier proklamierten zielen dienlich sein soll. Haben nicht die drölf hundert folgen lanzberger und Maioschga gezeigt, dass man mit den Vertretern der afd weder tiefgründige oder differenzierte Auseinandersetzungen über Inhalte hin bekommt, sondern dass sie bei jeder Gelegenheit lügen, Fakten ignorieren und sich einen Dreck für die anliegen der Bürger interessieren?
Jaein. Was ich überwiegend in Talkshows gesehen habe, war eine oberflächliche Auseinandersetzung mit der AfD, bei denen jede Lüge und Relativierung ohne ausreichende Einordnung, kritische Nachfrage oder sonstiges journalistisch-investigatives Nachbohren stehengelassen wurde. Das gleiche gilt für die Union und SPD, wobei das Nachbohren intensiver wurde, je weiter links stehend eine Person oder Partei wahrgenommen wurde.
Ich würde mir tatsächlich auch wünschen, dass AfDler in einem öffentlichen Format von gut informierten Leuten wirklich zerlegt würden, die auch auf das vorbereitet sind, was die AfD normalerweise in Interviews macht und das kontern können. Aber leider weiß ich, dass das nicht passieren wird, und vielleicht kommt man damit auch ein paar Jahre zu spät.
Insgesamt haben Firmen wie dm oder Rossman aber sowieso genug Dreck am Stecken, dass man sie nicht feiern sollte. Aber das hier sind auch keine verdammenswerten Aussagen und man muss jetzt nicht “Nazi-Kollaborateur” auf die Eingangstüren von dm sprühen oder so.
Und ich habe lieber bunte Firmenlogos im Pride Month als queerfeindliche Sprüche in der Werbung oder Stolzmonat-Merch im Schaufenster (höchstens den von Fabian Grischkat).


Es ist vielleicht nicht so konfrontativ wie wir uns ausdrücken würden, aber es vermittelt schon eine klare Haltung. Austreten, wie Rossman und andere es gerade tun, kann dm allerdings auch nicht, weil sie das schon vor einiger Zeit getan haben.
Diese Aussagen da oben sind vernünftig. Sie fordern das, was wir schon lange von Politiker*innen, insbesondere regierenden, fordern und womit man die AfD tatsächlich bekämpfen könnte.


Das Verbrenner-Aus war nie ein Verbrenner-Aus. Es war immer nur ein Verbot der Neuzulassung von Fahrzeugen, die lokale, klimaschädliche Emissionen ausstoßen, und das mit einer gewaltigen Vorlaufzeit, damit Autobauer ihre Produktion anpassen können, während Nischenproduzenten sowieso ausgenommen waren.


Wer “die Beförderung durch ein Verkehrsmittel […] in der Absicht erschleicht, das Entgelt nicht zu entrichten, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft”.
Nach Ansicht vieler bayerischer Verkehrsbetriebe ist das auch richtig so. “Wir benötigen die Abschreckung”, sagte etwa Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer des Münchner MVV
Wen will er abschrecken?
“Die Betroffenen sind überwiegend arbeitslos (87 %), ohne festen Wohnsitz (15 %) und suizidgefährdet (15 %)”, so die Initiative Freiheitsfonds.
Na, die werden sich alle auch ein Ticket leisten. Oder zu Fuß zum Amt marschieren. Oder im Winter draußen bleiben und erfrieren. Privilegiertes Arschloch.


Irgendwie ist die Schlagzeile schon auch irreführend und die Aufregung künstlich übertrieben.
Firmenchef Christoph Werner hatte in der “Süddeutschen Zeitung” gesagt, grundsätzlich halte er es für statthaft, Parlamentarier aller im Bundestag vertretenen Parteien zu einem Parlamentarischen Abend einzuladen. “Statt permanent über andere Parteien zu sprechen, sollten sich die politischen Verantwortungsträger in der Tiefe mit den Anliegen der Bürgerinnen und Bürger beschäftigen und Lösungen anbieten, die überzeugen und wirksam sind”
In einer Stellungnahme betonte Werner gegenüber dem SWR: “dm lehnt eine polarisierende Brandmauer-Debatte ebenso entschieden ab wie Positionen der Partei AfD, welche die freiheitlich-demokratische Grundordnung infrage stellen. Eine lebendige Demokratie ist uns ein Anliegen und wir setzen uns für eine inhaltlich sachliche und tiefgründige Auseinandersetzung ein.” Diese Haltung entspreche dem gelebten Miteinander bei dm und sie sei auch aktuell wieder klar artikuliert worden. Mit Sorgfalt sollten die politischen Debatten über die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger geführt werden. “Das ist unsere Überzeugung und diese haben wir zum Ausdruck gebracht. Dass wir dafür kritisiert werden, bestätigt uns darin, dass die differenzierte Auseinandersetzung wichtig ist”, so Werner weiter.
Also im Prinzip ist das ja richtig. Zwar kann ich nicht zustimmen, dass man “Parlamentarier aller im Bundestag vertretenen Parteien zu einem Parlamentarischen Abend” einladen müsse, aber die AfD kriegt man nicht klein, indem man auf der einen Seite zwar sagt, man würde eine Zusammenarbeit mit ihr ablehnen, auf der anderen Seite aber ihre Rhetorik übernimmt und die grundlegenden Probleme, die überhaupt erst den Nährboden für wachsende rechtsextreme Stimmungen bilden, nicht angeht sondern verschlimmert und hochschaukelt.
Eigentlich ist das überwiegend eine recht stabile Position und eine ganz andere als im Titel suggeriert.


Have you ever posted something in this community about China that wasn’t green or pink (or anycolor) washing China?


Ich glaube nicht.
Linkvorschauen retten Browserverläufe.


Können wir uns darauf einigen, keine Artikel von Medien aus dem Axel-Springer-Verlag mehr zu teilen? Ixh will nicht ausversehen draufklicken.
Das ist rin Thema, das man vielleicht eher mit Psycholog*innen diskutieren sollte. Ich bin da die falsche Ansprechperson für ¯\_(ツ)_/¯
Kontext hab ich nachgetragen und das Bild geklaut.
Spannend, dass Politikerinnen ihre Absichten verkünden, bei einer AfD-Regierung das Land verlassen zu wollen, aber weiter Regierungsarbeit leisten, die den Boden für diesen Faschismus bereitet, in einer Partei sind, die immer weiter nach Rechts rückt und die beide die beste Möglichkeit, die AfD zu verhindern, nicht nutzen wollen.
Zu der Politik, die dem Faschismus bereitet gehört übrigens auch eine Politik, die dafür sorgt, dass es im Falle einer AfD-Regierung unzählige Menschen sind, denen die Flucht schwer bis unmöglich gemacht wird, weil ihnen die finanziellen Mittel fehlen. Diese verdammte Egozentrik, ich will kotzen.