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Cake day: June 22nd, 2023

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  • In meinem Landkreis kostet das “Deutschlandticket sozial” sogar nur 35,40€.

    Hat mein Stadtticket letztes Jahr auch noch 😥
    Und das galt nur für die Stadt und war kei. Deutschlandticket 😭

    Das Monatsticket kostet hier 82,70€, im Jahresabo 68,90€. Keine Ahnung, wieso, wenn es das Deutschlandticket gibt. Aber die wenigsten Menschen, die schwarzfahren, könnten sich auch so ein Monatsticket leisten, deswegen habe ich den Preis eines Stadttickets herangezogen.

    Aber so oder so sind diese Steuergelder hier günstiger angelegt als für Kriminalisierung von Armut und/oder psychischen Krankheiten.

    Da hast du völlig recht.






  • Last time the FDP was in the Bundestag, they were even part of the governing coalition (the most productive and for the most part most progressive and beneficial for the largest parts of the population Germany ever had) and the reason that coalition failed. And that was not even the first time the FDP blew it. The FDP has no place in our parliaments. They are neither better nor worse than AFD or BSW, they’re just bad in a different way.












  • Für die “echten” Bürgergeldempfänger

    Die meisten Bürgergeldempfänger*innen arbeiten. Entweder stocken sie auf, weil der Ausbeuterbetrieb, bei dem sie angestellt sind, zu wenig zahlt, oder sind oft in Teilzeit, weil sie Angehörige pflegen oder Kinder erziehen müssen.

    finde ich diese Forderung theoretisch sogar als Teil eines umfassenden Rehabilitationsprozesses wichtig - wer > 1 Jahr aus dem Arbeitsprozess raus ist, hat kaum Chancen, wieder rein zu kommen.

    Du hast zwar Recht damit, dass viele sich nach langer Arbeitslosigkeit erstmal wieder an einen Standardarbeitstag gewöhnen müssen. Aber dafür dürfte sich die geforderte Maßnahme kaum eignen. Angebrachter wäre es, über einen gewissen Zeitraum (der auch abhängig von der Dauer der vorherigen Arbeitslosigkeit sein sollte) die Tages- und Wochenarbeitszeit Stück für Stück zu erhöhen, ähnlich wie es auch nach einer längeren Krankheit der Fall ist. Dabei kann ja zur Unterstützung weiter Bürgergeld gezahlt werden, damit der AG kein “Vollzeitgehalt an Minijobber” zahlen müsste (so würde das auch kaum ein AG mitmachen) und das Gehalt könnte mit der Arbeitszeit steigen, während das Bürgergeld entsprechend über die Zeit “ausgeschlichen” wird.




  • Ja, nee, doch, er hat unrecht. Zwangsarbeit und alles in der Nähe von Zwangsarbeit ist fürn Arsch, es hilft auch nicht dabei, Menschen Jobs zu vermitteln, es ist schlicht die Ausbeutung der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft und es widerspricht jedem Gedanken einer Solidargemeinschaft.
    Und komm mir gar nicht erst mit “in der sozialen Hängematte zu faulenzen widerspricht auch dem Gedanken der Solidargemeinschaft,” das ist eine unhaltbare Unterstellung, eine Pauschalisierung aller Arbeitsloser, und auch wenn man das auf die Handvoll eingrenzen würde, die vielleicht tatsächlich so drauf sein könnten (wobei ich von der Existenz solcher Menschen absolut nicht überzeugt bin), wäre das immer noch eine Kollektivstrafe, die in einem Modernen Gerechtigkeitsverständnis keinen Platz hat. Als Vergleich bemühe ich da mal den Justizgrundsatz, dass man lieber tatsächliche Straftäter laufen lassen soll, bevor man einen unschuldigen Menschen verurteilt, und übertrage ihn auf das Sozialsystem: lieber ein paar Menschen helfen, die die Hilfe vielleicht nicht so dringend benötigt hätten, als einem Menchen die Hilfe zu verweigern, der sie wirklich gebraucht hätte.