

Jo. Ich habe kein Problem damit, mit Menschen über mögliche Problemlösungsstrategien zu diskutieren, wenn wir auch wirklich das gleiche Problem lösen wollen, oder uns zumindest ehrlich einig darüber wersen wollen, wo denn wirklich die Probleme und Ursachen liegen.
Aber mit Menschen zu diskutieren, die ganz andere Vorstellungen haben, was denn tatsächlich Probleme sein könnten, oder denen gar nichts an einer Problemlösung liegt… Nope, da bin ich alleine durch den bloßen Gedanken daran schon wieder halb im nächsten Burnout.


Für die “echten” Bürgergeldempfänger
Die meisten Bürgergeldempfänger*innen arbeiten. Entweder stocken sie auf, weil der Ausbeuterbetrieb, bei dem sie angestellt sind, zu wenig zahlt, oder sind oft in Teilzeit, weil sie Angehörige pflegen oder Kinder erziehen müssen.
finde ich diese Forderung theoretisch sogar als Teil eines umfassenden Rehabilitationsprozesses wichtig - wer > 1 Jahr aus dem Arbeitsprozess raus ist, hat kaum Chancen, wieder rein zu kommen.
Du hast zwar Recht damit, dass viele sich nach langer Arbeitslosigkeit erstmal wieder an einen Standardarbeitstag gewöhnen müssen. Aber dafür dürfte sich die geforderte Maßnahme kaum eignen. Angebrachter wäre es, über einen gewissen Zeitraum (der auch abhängig von der Dauer der vorherigen Arbeitslosigkeit sein sollte) die Tages- und Wochenarbeitszeit Stück für Stück zu erhöhen, ähnlich wie es auch nach einer längeren Krankheit der Fall ist. Dabei kann ja zur Unterstützung weiter Bürgergeld gezahlt werden, damit der AG kein “Vollzeitgehalt an Minijobber” zahlen müsste (so würde das auch kaum ein AG mitmachen) und das Gehalt könnte mit der Arbeitszeit steigen, während das Bürgergeld entsprechend über die Zeit “ausgeschlichen” wird.


Ich hab tatsächlich schon mehrfach drüber nachgedacht, in die Politik zu gehen. Nur leider könnte ich da wahrscheinlich nicht den produktiven Beitrag leisten, den ich gerne erbringen wollen würde, weil mir zu viele Torfköppe wie dieser Ministerpräsident die Arbeit unnötig schwermachen würden.


Was heißt „gut funktionieren“? Ja, das System existiert, ja, ein Teil muss ein Gegenleistung schaffen. Betrug verhindert es nicht signifikant, und die Gegenleistung ist oft wirtschaftlich nicht rentabel.
Nur so aus Neugier und für eigene Argumentationsmittel, hast du dafür ne Quelle?


Ja, nee, doch, er hat unrecht. Zwangsarbeit und alles in der Nähe von Zwangsarbeit ist fürn Arsch, es hilft auch nicht dabei, Menschen Jobs zu vermitteln, es ist schlicht die Ausbeutung der schwächsten Mitglieder der Gesellschaft und es widerspricht jedem Gedanken einer Solidargemeinschaft.
Und komm mir gar nicht erst mit “in der sozialen Hängematte zu faulenzen widerspricht auch dem Gedanken der Solidargemeinschaft,” das ist eine unhaltbare Unterstellung, eine Pauschalisierung aller Arbeitsloser, und auch wenn man das auf die Handvoll eingrenzen würde, die vielleicht tatsächlich so drauf sein könnten (wobei ich von der Existenz solcher Menschen absolut nicht überzeugt bin), wäre das immer noch eine Kollektivstrafe, die in einem Modernen Gerechtigkeitsverständnis keinen Platz hat. Als Vergleich bemühe ich da mal den Justizgrundsatz, dass man lieber tatsächliche Straftäter laufen lassen soll, bevor man einen unschuldigen Menschen verurteilt, und übertrage ihn auf das Sozialsystem: lieber ein paar Menschen helfen, die die Hilfe vielleicht nicht so dringend benötigt hätten, als einem Menchen die Hilfe zu verweigern, der sie wirklich gebraucht hätte.
Eigentlich nur ein bisschen nebenbei. Da steckt kein Studium (naja, jeweils ein Semester Strafrecht, öffentliches Recht und Verfassungsrecht, aber kein Jurastudium), kein Beruf, nicht mal ein Schülerpraktikum dahinter.


Aber der Titel fragt nicht ob, sondern warum Mutterschaft politisch ist. Die Möglichkeit, dass Mutterschaft nicht politisch sein könnte, wird nicht einmal in den Raum gestellt.


Hast du den Podcast gehört oder bist du schon alleine durch das Fragezeichen getriggert?


That’s rich, considering you’re posting this on a platform without such an algorithm.


Darum geht es aber im Artikel nicht. Die rechtliche Prüfung, die die Grünen anstreben, sollte durchgeführt werden. Aber der Artikel zählt auf, welche Kosten die Mütterrente verursacht, ganz nach dem Prinzip “Wir können uns den Sozialstaat nicht mehr leisten.” Zumindest ist das der Eindruck, der bei mir entsteht, weil mal wieder auf jegliche Einordnung dieser Zahlen verzichtet wird (z.B. wie viel Einnahmen dem Bund durch nicht verfolgte Steuerhinterziehung verloren gehen, was eine Vermögenssteuer bringen würde, auf wie viel Geld verzichtet wurde, weil man Cum Ex hat verjähren lassen etc.) und nicht erklärt wird, warum die Mütterrente so wichtig für Mütter ist.


That ia actually not even the worst part.
Axel Springer (note: there is another publisher named Springer that publishes scientific books) owns Bild und Welt, two of the most popular “news outlets” in Germany, and uses those papers’ popularity and reach to push the Overton Window to the right. Axel Springer is a main contributor to the political shift to the right and the rise of right wing extremism in Germany.


Ja, okay, und? Vielleicht verstehe ich das tatsächliche Problem nicht, aber ich finde nicht, dass wir uns an der Mütterrente als Kostenfaktor verbeißen sollten. Erziehungsarbeit ist Arbeit, die nur leider nicht entlohnt wird und die einen Rentenanspruch erzeugt, der nicht einmal ansatzweise dem entspricht, was jemandem an Einkommen und Rentenansprüchen flöten geht im Vergleich zu Vollzeitarbeit ohne Kind.
Der derzeitige Status zwingt Eltern, nach einer viel zu kurzen Zeit wieder arbeiten zu gehen, erhöht den Druck auf Kitas und Kindergärten und führt dazu, dass Eltern immer mehr Erziehungsarbeit auf Schulen abwälzen müssen (was natürlich nicht nur an der zu geringen Zeit liegt, die man für Mütterrente anrechnen lassen kann, sondern vor allem daran, dass eine einzelne Vollzeitstelle immer weniger ausreicht, um eine Familie zu finanzieren, aber die Rente ist ein weiterer Faktor, der oben drauf kommt), während die Schulen nicht mehr hinterherkommen.
Und jetzt meinen Leute, die Mütterrente koste zu viel?


Jo, habs gelesen. Deswegen hab ich ja auch meinen Kommentar so formuliert xD


Verpiss dich, du Rassist. Keine Ahnung, ob du echt oder ein Troll bist, auf jeden Fall ist so ein rassistischer und häufig widerlegter Dreck, den du hier in den Kommentaren absonderst, hier unerwünscht.
Und die Springerscheiße kannst du gleich mitnehmen.


Fuck Axel Springer though.


Okay, die Uefa gibt ein paar bunte Armbinden aus, die ausdrücklich keinen realpolitischen Bezug haben und die Mannschaften machen ein paar komische Posen für die Pressebilder, ist das ein Kompromiss?


Wieviele Ablehnungen muss man nachweisen? Bzw. musste man die Kasse um Vorschläge bitten und wenn sie keine Therapeuten mit freier Kapazität nennen können, darf man? Habs vergessen.
Hängt von der KK ab, ist also unterschiedlich.
Freiwilligkeit macht nen Unterschied.