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Cake day: June 22nd, 2023

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  • meine sprachliche Änderung beziehen sich auf die statistischen Erwartungen, yo.

    Nein, du nimmst keinerlei Bezug auf die Statistik sondern konstruierst mit deiner sorachlichen Änderung “Umstände”, also spezielle Fälle.

    Danach! spreche ich den spezifischen Moment an.

    Spezifische Momente sind im Gesamtbild aber nur in ihrer statistischen Häufung relevant. Und die statistische Häufung spezifischer Fälle, bei denen der Tasereinsatz direkte oder indirekte Folgeschäden verursacht, ist signifikant geringer als beim Einsatz der Dienstpistole.

    Am Ende dann, tja, hast du auch nichts zur statistischen Wahrscheinlichkeit zu sagen, weil du’s nicht weisst.

    Willst du mir jetzt vorwerfen, dass ich mir nichts aus den Fingern sauge sondern auf die unzureichende Datenlage hinweise, wenn gerade die unzureichende Datenlage mein Argument ist? Was zum Henker versuchst du hier?

    Genau so wie du nicht weisst wie oder ob das Teil als Folterinstrument Verwendung fände.

    Hab ich auch nicht behauptet, oder?

    Bist du irgendwie verwirrt, dass du hier über eine Ausführung gestolpert bist, die nicht im schwarz/weiß-Schema formuliert ist sondern halbwegs nuanciert die Datenlage zusammenfasst, um meine Position etwas detallierter zu erklären, inklusive der zu beachtenden Vorbehalte? Bist du das nicht mehr gewöhnt? Was für einen Plan hast du eigentlich?






  • Was du aus dem Gutachten zitierst kann man ganz einfach sprachlich so ändern, ohne dass der Sinn sich ändert:

    Du hast den Sinn der zitierten Aussage nicht verstanden. Ea geht um Häufigkeiten und statistische Erwartungen, nicht um Ungewissheiten im spezifischen Moment.

    Dass du meinst, dass die Absenkung der Hemmschwelle lediglich eine Befürchtung sei, du dann aber doch den Einsatz des Tasers als Foltermethode für möglich hältst, finde ich absurd.

    Und wieder verstehst du den Sinn der Aussage nicht. Natürlich ist es möglich, dass die Hemmschwelle für den Einsatz eines Tasers niedriger ist, als für den Einsatz einer Feuerwaffe. Heißt aber nicht, dass das auf einen statistisch signifikanten Teil der Beamten auch zutrifft, dafür fehlt der Nachweis. Und darüber hinaus ist das ein Problem, dem man mit Ausbildung und Training begegnen kann.
    Gleichzeitig ist die Anwendung des Tasers als Folterinstrument eine technische Möglichkeit. Eine Aussage über die Wahrscheinlichkeit oder Häufigkeit, mit der das in der Realität auftritt, habe ich aber nicht gemacht.

    Verstehst du diese relevanten Unterschiede?





    1. Sind die Taser nicht unbedingt “nicht todlich”, sondern können vor allem bei Personen mit Vorerkrankungen und in Ausnahmezuständen zu einem todlichen Einsatz führen.

    2024 hat ein Kardiologe der Uniklinik Köln im Auftrag der Landesregierung ein Gutachten erstellt, für das er internationale Studien zur Gefährlichkeit von Distanztasern (DEIG, Distanzelektroimpulsgeräte) verglichen hat, und kam im Gutachten zum Ergebnis, dass Taser zwar nicht völlig ungefährlich, aber deutlich weniger gefählich als Feuerwaffen sind.

    Das Gutachten bilanziert: “Gesundheitliche Folgeschäden sind insgesamt selten und meist weniger schwer als zum Beispiel nach dem Einsatz von Schusswaffen, können aber vorkommen.”

    https://www.tag24.de/justiz/polizei/gutachten-der-uniklinik-koeln-klaert-auf-wie-gefaehrlich-sind-die-polizei-taser-3332633

    Aus dieser Sicht sind Taser daher zu befürworten und der Verwendung der Dienstpistole vorzuziehen. Für den Fall, dass der Taser nicht die gewünschte Mannstoppwirkung zeigt, ist es z.B. bei der Polizei NRW so, dass weitere Beamte den Tasereinsatz mit der Dienstpistole absichern, um schießen zu können, nachdem der Taser sich als wirkungslos herausgestellt hat (wichtig: erst tasern, dann schießen. Haben die Bullen bei der Zwölfjährigen neulich gleichzeitig gemacht).

    1. Führt die Ausrüstung mit Tasern dazu, dass die gefühlte Notwendigkeit zu deeskalieren gesenkt wird. Man hat ja ein " harmloses" Mittel sich zu verteidigen oder die Situation zu beenden.

    Dazu habe gerade keine belastbare Quelle gefunden, lediglich Aussagen zu Befürchtungen über ein Sinken der Hemmschwelle. Es gibt zwar Berichte über einen Anstieg der Tasereinsätze, aber die scheinen nicht bereinigt zu sein im Hinblick auf die zunehmende Verbreitung von Tasern oder wie oft sie statt Pistolen eingesetzt wurden.
    Anzumerken wäre hier ein gewisses Potenzial einer schwer bis nicht nachweisbaren Folter durch zu langes Tasern, insbesondere bei Geräten mit einem Kontaktmodus. Dem kann man aber technische Hindernisse (Entfernung des/Verbot von Geräten mit Kontaktmodus, maximale Impulsdauer pro Schuss o.ä.) entgegensetzen.
    Darüber hinaus ist die möglicherweise sinkende Hemmschwelle vor allem ein Ausbildungs- und Trainingsproblem.
    Zum Schluss noch ein ethisch fragwürdiger Ansatz: Taser bieten die Möglichkeit, mit relativ geringem Risiko die zukünftigen Anwender*innen am eigenen Leib zu demonstrieren, wie es sich anfühlt, getasert zu werden und so für Sensibilisierung zu sorgen. Wird mancherorts auch praktiziert. Ich bin mir über die ethischen Implikationen allerdings nicht sicher und finde Argumente für als auch gegen solche Praxis, und wie das Anwender*innen beeinflusst, die eventuell weniger sensibel für Taser sind, will ich auch nicht beurteilen.

    Insgesamt werden Taser nicht die Probleme von Polizeigewalt, Racial Profiling, überauroritärem Auftreten usw. lösen. Aber sie können die damit einhergehenden Risiken verringern, gleichzeitig ist es mir lieber, wenn Menschen nicht erschossen, sondern “nur” betäubt werden, und Polizist*innen, die nicht gerne Menschen verletzen, sollte der Taser auch lieber sein als die Pistole. Und wenn man die tatsächlichen Probleme der Polizei vernünftig anginge und lösen wollen würde, sollten Tasee ein Puzzleteil in der Gesamtstrategie sein.






  • In meinem Landkreis kostet das “Deutschlandticket sozial” sogar nur 35,40€.

    Hat mein Stadtticket letztes Jahr auch noch 😥
    Und das galt nur für die Stadt und war kei. Deutschlandticket 😭

    Das Monatsticket kostet hier 82,70€, im Jahresabo 68,90€. Keine Ahnung, wieso, wenn es das Deutschlandticket gibt. Aber die wenigsten Menschen, die schwarzfahren, könnten sich auch so ein Monatsticket leisten, deswegen habe ich den Preis eines Stadttickets herangezogen.

    Aber so oder so sind diese Steuergelder hier günstiger angelegt als für Kriminalisierung von Armut und/oder psychischen Krankheiten.

    Da hast du völlig recht.






  • Last time the FDP was in the Bundestag, they were even part of the governing coalition (the most productive and for the most part most progressive and beneficial for the largest parts of the population Germany ever had) and the reason that coalition failed. And that was not even the first time the FDP blew it. The FDP has no place in our parliaments. They are neither better nor worse than AFD or BSW, they’re just bad in a different way.