

Nö. Es gibt genügend gute Filme, auch heute noch.
Das Problem der Kinos sind die steigenden Kosten, die geringe Marge bei den Filmen und dass man das grundlegende Angebit des Kinos, den Film, auch sehr bequem und (vergleichsweise) günstig zuhause bekommt, mit immer geringerer Verzögerung.
Kinos müssten günstiger an die Filme kommen, damit sie mit gleichen oder niedrigeren Preisen bessere Margen hätten. Vielleicht könnte auch eine Verkleinerung und Dezentralisierung helfen. Lieber ein kleineres Kino mit wenigen Sälen, die aber besser ausgelastet wären, in jedem oder jedem zweiten Stadtteil statt einzelner gewaltiger Filmpaläste, deren Vorführungen kaum ausgelastet sind. Ich vermisse ein bisschen das Dorfkino meiner Kindheit/Jugend, da kannte ich die Inhaber, es war günstig, gemütlich und gewissermaßen familiär. Die Inhaber wussten, wer von den Stammgästen welche Filme mochten und konnten auch mal Empfehlungen für kommende Neuerscheinungen geben, haben überzählige und “alte” Poster rausgegeben, und mal weggeguckt, wenn der Film erst ab 16 war, man aber erst ein paar Wochen später Geburtstag hatte. War einfach ein anderes Flair als die Unpersönlichkeit der Ketten heute.
Außerdem müssen Kinos auch vom “Heimkino” abheben, da kann man mit Events arbeiten. Vor einigen Jahren hab ich z.B. die ersten beiden Folgen der dritten Staffel Game of Thrones im Kino gesehen, mit Kostümwettbewerb, Cosplayern und einem Haufen Brimborium. 2015 gab es im selben Kino am 21. Oktober eine Vorstellung der gesamten Back to the Future-Trilogie, dafür hat man einen entsprechen umgebauten DeLorean gemietet und in die Eingangshalle gestellt, man konnte Fotos von sich am Steuer machen etc. Aber von sowas gibt es zu wenig.
Woran es nicht liegt sind die Filme. Es gab immer schon Meisterwerke genauso wie Katastrophen und Mittelmaß. Letztere beiden bleiben nur weniger im Kopf. Und das wird auch weiterhin so bleiben.

















Ich freu mich aufs Einkaufen nachher, vor allem auf den Weg durch den Schnee *g*
Worauf ich mich aber nicht freue ist die Beerdigung meines Großvaters in ein paar Tagen, vor allem weil meine Großmutter mir und meiner Schwester immer wieder vorwirft, dass wir uns vor seinem Tod nicht nochmal gemeldet haben.
Mein letzter Kontakt mit den beiden war vor fünf Jahren, und damit habe ich aus meiner Familie fast am längsten durchgehalten (nur mein Onkel hatte immer noch regelmäßig Kontakt). Es gab immer Streit mit meinen Großeltern, sie haben nie akzeptieren können, dass andere Menschen nicht ihre veralteten Wertevorstellungen teilen, dass nicht jeder Junge ihren Vorstellungen einea Jungen entspricht, meine Mutter konnten sie nie akzeptieren und dass meine andere Schwester nicht von unserem Vater gezeugt wurde, er sie aber trotzdem als Tochter angenommen hat, haben sie auch nie kapiert (besagte Schwester taucht nicht einmal der Trauerkarte auf. Der Junge, den mein Onkel nicht gezeugt aber als Kind angenommen hat, und die Hunde meines Onkels stehen allerdings drauf).
Und wenn ich ihr das erklären will (weil ich der einzige bin, der sich noch dazu bereit erklärt), warum der Kontakt eingefroren ist, will sie nicht darüber reden. Das wäre ihr zu viel und sie ist noch zu sehr in Trauer. Okay, kann ich verstehen.
Hab ihr aber gesagt, dass ich darüber reden möchte, wenn sie soweit ist. Ich bin gespannt, wann das sein wird und wie sie Beerdigung wird, so wie ich darauf gespannt bin, ob ihr (und/oder anderen) auffallen wird, dass nur die Hälfte der Familie ihres Sohnes da sein wird.