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    2 days ago

    Eine Annäherung an China – eine Notwendigkeit, wenn Europa jemals aus dem Schatten Washingtons heraustreten will

    Weil China ja so viel besser ist. Auch sehr interessant dass dieses Blatt welches Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit verteufelt sich jetzt wundert warum man den usa nichts entgegenzusetzen hat.

    Europa braucht Waffen und am besten auch nukleare Abschreckung und als wirtschaftlich stärkstes Land in der Eu wird Deutschland auch maßgeblich daran beteiligt sein müssen. Sonst wird man immer nur ein Spielball von den Usa oder China bleiben.

    • Aequitas@feddit.org
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      2 days ago

      Also ich glaube, aktuell sind sie zumindest diplomatisch sehr viel zuverlässiger. Außerdem geht von China keine militärische Gefahr für Europa aus. Im Gegenteil könnte man in Kooperation mit China doch dafür sorgen, dass Russland aufhört seine Nachbarn anzugreifen.

      Kooperation mit China wäre außerdem sinnvoll, um den wirtschaftlichen Auswirkungen der US Politik etwas entgegen zu setzen. Warum nicht ein Freihandelsabkommen? Oder ein eurasisches Sicherheitsabkommen?

      Mit China zusammen könnte man auch die Macht der amerikanischen Finanzmärkte umgehen, technologische Machtinstrumente abschwächen und insgesamt die Abhängigkeit von den USA reduzieren.

      Es braucht mindestens eine Äquidistanz bezüglich USA und China.

      Ich verstehe auch die Aufrüstungslogik nicht. Inwiefern würden mehr Waffen die Situation der Europäer verbessern? Was bedeutet “entgegensetzen” im konkreten Fall mit den USA denn? Und nukleare Abschreckung: Wenn jedes Land der Welt jetzt Atomwaffen anschafft, wird die Welt nicht sicherer, sondern die Gefahr einer Selbstvernichtung der Menschheit steigt massiv an.

      • Latschenkiefer@feddit.org
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        2 days ago

        Außerdem geht von China keine militärische Gefahr für Europa aus.

        Von den USA jetzt auch nicht direkt. Die wollen sich ja nir ihre direkten Nachbarn einverleiben. China hingegen ist diplomatisch viel zuverlässiger und würde das nie… ach ne warte.

        Von China besteht auch eine Massive Abhängigkeit, bisher halt nur in anderen Bereichen. Zudem wächst der weltweite Einfluss Chinas rasant und sowohl außen als auch innenpolitisch ist kein Wandel in Sicht. In den USA könnte hingegen schon mit der nächsten Wahl der ganze Zirkus wieder beendet sein, immerhin ist es da noch möglich zu demonstrieren ohne von Panzern überrolt zu werden.

        Ich verstehe auch die Aufrüstungslogik nicht. Inwiefern würden mehr Waffen die Situation der Europäer verbessern?

        Wir sind vor allem auch militärisch von den USA abhängig. Wenn die Nato zerbricht, dann sind die baltischen Staaten Russland hilflos ausgeliefert. Es sei denn Deutschland übernimmt die Rolle der USA, natürlich mit Unterstützung der Briten und Franzosen. Diplomatie und Sanktionen halten keine Panzer auf, bessere Panzer und Attillerie aber schon.

        Und notfalls muss diese Abschreckung auch nach Westen und nicht nur nach Osten funktionieren. Einfach überennen lassen und damit auch gleichzeitig die letzte Hochburg der Demokratie aufgeben ist für mich jedenfalls keine Option.

        • Aequitas@feddit.org
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          2 days ago

          Von den USA jetzt auch nicht direkt

          Doch klar, zum Beispiel Grönland

          immerhin ist es da noch möglich zu demonstrieren ohne von Panzern überrolt zu werden.

          Naja, man wird halt von ICE erschossen wenn man nicht passt. Was glaubst du ist außerdem die Aufgabe der Soldaten, die Trump in die Städte schickt?

          Von China besteht auch eine Massive Abhängigkeit

          nicht annähernd so groß. Ja, wir sind in Lieferketten eingebunden, aber aktuell gibt es nicht mal den Grund anzunehmen, dass China hier Probleme macht. Trump droht dagegen ganz offen, wer nicht spurt, wird überrollt. Überhaupt betrachtet China Europa einfach nicht so sehr wie die USA als eigenen Vasallen. Wenn Trump will, sperren Amazon, Microsoft und Google morgen den Zugang zu deren Diensten und Servern und in Europa geht das Licht aus.

          Wir sind vor allem auch militärisch von den USA abhängig.

          Nö, warum denn? Die Feindseligkeit Russlands gegenüber dem Westen liegt präzise an den den USA und ihrem aggressiven Vorgehen. Die Abhängigkeit ist eine technologische, finanzkapitalistische und energetische.

          Diplomatie und Sanktionen halten keine Panzer auf

          Nur Diplomatie hält Panzer auf. Es ist das Ende der Diplomatie das zu Krieg führt. Denken wie deins war letztlich ursächlich für den ersten Weltkrieg und damit ebenso für den zweiten Weltkrieg. Zu denken, dass Aufrüstung Krieg unwahrscheinlicher macht, ist empirisch einfach nicht zutreffend. Die Friedenszeit der letzten Jahrzehnte lag vor allem an Diplomatie. Von Sanktionen halte ich allerdings auch nicht so viel. Vor allem nicht von der Art der Sanktionen, die aktuell verfolgt werden.

          • foenkyfjutschah@programming.dev
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            1 day ago

            Die Feindseligkeit Russlands gegenüber dem Westen liegt präzise an den den USA und ihrem aggressiven Vorgehen.

            aktuell sind nur noch die europäer, die mit ihren forderungen eine vereinbarung zum kriegsende torpedieren.

          • Latschenkiefer@feddit.org
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            2 days ago

            Was glaubst du ist außerdem die Aufgabe der Soldaten, die Trump in die Städte schickt?

            Das ist noch weit entfernt von dem was in China passiert ist. Ne Drohkullisse aufbauen ist was anderes als Proteste mit Panzern niederzuschlagen.

            Die Feindseligkeit Russlands gegenüber dem Westen liegt präzise an den den USA und ihrem aggressiven Vorgehen

            Genau, Russland verteidigt sich quasi nur. Machts Spaß Massenmörderstiefel zu lecken?

            Nur Diplomatie hält Panzer auf. Es ist das Ende der Diplomatie das zu Krieg führt.

            Die Diplomatie wurde schon von Russland beendet falls du es nicht mitbekommen hast. Und damit man überhaupt verhandeln kann muss ein gegenseitiges Interesse bestehen, das ist nicht der Fall, wenn die eine Seite sich einfach nehmen kann was sie will.

            Und der zweite Weltkrieg wurde durch Diplomatie ermöglicht. Hätte man Hitler gar nicht erst aufrüsten lassen, hätte er den Krieg nie führen können. Stattdessen hat man versucht zu verhandeln und Zugeständnisse zu machen. Am Ende wurde der Krieg dann übrigens durch zwei Atombomben beendet.

            Zu denken, dass Aufrüstung Krieg unwahrscheinlicher macht, ist empirisch einfach nicht zutreffend.

            Wenn Krieg droht wird halt aufgerüstet, dh aber nicht, dass der Krieg durch Aufrüstung ensteht.

            • PixelDrift@slrpnk.netOP
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              2 days ago

              Genau, Russland verteidigt sich quasi nur. Machts Spaß Massenmörderstiefel zu lecken?

              Halt die Fresse. Wenn hier einer Massenmörder unterstützt, dann ja wohl du. Und du bist leider verblödet von der neoliberalen Presse. Aber wer denkt, der Krieg in der Ukraine ist primär Ergebnis der Boshaftigkeit der Russen, hält vermutlich Diskussionsrunden bei Lanz für den Gipfel der politologischen Analyse. Denk doch mal ein bisschen darüber nach, was mögliche amerikanische Militärbasen in der Ukraine in Russland auslösen. Ungefähr das selbe, was chinesische Militärbasen in Canada in den USA auslösen würden. Wir (im Sinne von wir als Nato) sind nicht die Guten. Und abgesehen von uns weiß das auch jeder auf der Welt. Dass diese Propaganda auf fruchtbaren Boden fällt ist einfach nur Zeichen westlicher Arroganz und Ignoranz.

              • Quittenbrot@feddit.org
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                2 days ago

                Halt die Fresse.

                Aber wer denkt, der Krieg in der Ukraine ist primär Ergebnis der Boshaftigkeit der Russen,

                Dich kannte ich noch nicht. Jetzt weiß ich wohl alles, was ich wissen möchte.

                Schade, dass du dich hier auf diese Art engagieren möchtest.

              • Latschenkiefer@feddit.org
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                2 days ago

                Macht wohl kein Sinn mehr weiterzudisktutieren, da du alternative Fakten hast. Was die Fakten betrifft, muss man halt der ein oder anderen Seite glauben. Ich glaube lieber der Seite, die Rechte von Minderheiten aktzeptiert, statt der Seite die ständig Militärparaden durch ihre Hauptstadt macht, nur um dann den anderen Aggression vorzuwerfen.

                Und ja ich halte meine “westliche Weltanschauung” (ich glaube, dass Demokratie die beste Form der Regierung ist und das Menschen unabhängig von Hautfarbe, Religion, Ethnie, sexueller Orientierung gleich viel wert sind) als allen anderen überlegen.

                Ich zieh mir jetzt noch ein bisschen neoliberale Propaganda rein, viel Spaß mit deiner Russenpropaganda super neutraler Berichterstattung

        • plyth@feddit.org
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          2 days ago

          Wir sind vor allem auch militärisch von den USA abhängig. Wenn die Nato zerbricht, dann sind die baltischen Staaten Russland hilflos ausgeliefert.

          Es gilt EU Artikel 42. Deutschland muss nicht USA spielen sondern die EU wird gemeinsam verteidigt. Ich habe bis jetzt keine Analyse gesehen, dass Russland Europa besiegen könnte.

          Ausserdem muss Russland erst einmal die baltischen Staaten einverleiben wollen. “Fuck the EU” - das Nuland Zitat. Ohne die USA wäre die Situation in der Ukraine nicht eskaliert und könnte sich auch wieder friedlich lösen.

          Die USA werden aber auf absehbare Zeit eine Annäherung der EU an Russland oder China nicht zulassen. Das war der ganze Zweck der Eskalation in der Ukraine. Der Ausstieg aus der Nato ist ein Bluff. Die USA braucht Europa, um gegen China und Russland zu gewinnen.

          Anders als die Grönländer bekommen wir dafür aber nichts sondern bezahlen auch noch.

          • Latschenkiefer@feddit.org
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            2 days ago

            Ohne die USA wäre die Situation in der Ukraine nicht eskaliert und könnte sich auch wieder friedlich lösen.

            Ja die Usa sind schuld wenn Russland aus versehen ein Nachbarland angreift.

            Die USA braucht Europa, um gegen China und Russland zu gewinnen.

            Und die Eu, besser die Ukraine braucht die USA aktuell noch viel mehr um zu gewinnen. Allerdings versteht sich Trump ja scheinbar ganz gut mit Putin.

            Und ohne die USA ensteht ein riesen Loch in unseren Verteidigungsfähigkeiten. Natürlich wird die EU zusammen verteidigt, aber dieses Loch kann nur mit viel Wirtschaftskraft gestopft werden.

            • plyth@feddit.org
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              1 day ago

              wenn Russland aus versehen

              George Friedman vom Chicago Council hat klargemacht, dass Russland handeln musste. Die Isolationsversuche der einzelnen EU Staaten durch die USA klangen damals in seiner Rede auch schon an.

              Allerdings versteht sich Trump ja scheinbar ganz gut mit Putin.

              Je länger der Krieg dauert, desto mehr zahlt Europa für Waffen und den real geplanten Blackrock Wiederaufbauinvestmentfond.

              Und ohne die USA ensteht ein riesen Loch in unseren Verteidigungsfähigkeiten.

              Loch oder nur geringere Übermacht? Welche militärische Lücke haben wir, die Russland real ausnutzen kann um zu gewinnen?

  • FlowerFan@piefed.blahaj.zone
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    2 days ago

    äääähhhh doch?

    Bin ich der einzige, der es ungelaublich frech findet, das demokratische und friedliche Grönland mit dem Unrechtsregime Venezuela zu vergleichen (welches übrigens selbst dem benachbarten Guyana mit Krieg drohte)?

    Venezuela hat selbst immer wieder internationales Recht gebrochen und mit Krieg gedroht. Dass es sich also auf internationales Recht stützen will ist also fragwürdig und höchst zynisch. Grönland hingegen hat sich stets an internationales Recht gehalten. Es hat also viel mehr Recht / Legitimierung von diesem internationalen Recht gebrauch zu machen und geschützt zu werden.

    • PixelDrift@slrpnk.netOP
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      2 days ago

      Es ist ja nett, dass du für die USA Rechtfertigungen ihres Angriffs suchst, welche die USA selbst gar nicht anführen (sondern deutlich machen, dass es um die Ressourcen geht), aber es ist in jedem Fall vollkommen egal, ob wir eine Regierung als legitim betrachten. Wenn wir uns auf das Völkerrecht berufen wollen, können wir das nicht davon abhängig machen, ob wir die Regierung des angegriffenen Landes identifizieren. Der Angriff von Nato und USA auf Afghanistan, Irak, Lyien etc. war ebenso grundfalsch.

      Unsere selektive Haltung zum Völkerrecht hat erheblich mit dazu beigetragen, dass es heute kaum mehr etwas wert ist. Darum ist es lächerlich, bei Grönland jetzt wieder auf die völkerrechtliche Souveränität zu verweisen.

      • FlowerFan@piefed.blahaj.zone
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        2 days ago

        Es ist ja nett, dass du für die USA Rechtfertigungen ihres Angriffs suchst

        In meinem Kommentar geht es um doppelmoral und darum, wer sich ohne zynik auf internationales Recht berufen kann. Gerne nochmals lesen.

        Den Rest deines Kommentars hingegen muss ich nicht lesen. Lass mich raten: Es geht um Aggression der Nato gegenüber Irak, Afghanistan und Russlands?

        • PixelDrift@slrpnk.netOP
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          2 days ago

          wer sich ohne zynik auf internationales Recht berufen kann

          jedenfalls nicht wir. Das Völkerrecht gilt entweder universell oder es ist wertlos. Aber dazu müsstest du schon den Kommentar zuende lesen

    • h4lf8yte@lemmy.ml
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      ·
      2 days ago

      Es geht nicht darum was Venezuela macht oder gemacht hat, sondern was WIR machen. Vor allem wie wir mit Ländern umgehen, die internationales Recht brechen insbesondere wenn diese auch noch unsere VERBÜNDETEN sind.

      • FlowerFan@piefed.blahaj.zone
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        2 days ago

        Es geht nicht darum was Venezuela macht oder gemacht hat, sondern was WIR machen

        Doch, lieber Kollege, das tut es. Denn der KONTEXT der Situation verändert auch, wie wir uns verhalten bzw verhalten sollten.

        Ich kann z.B. sagen, dass die Todesstrafe Kathegorisch schlecht ist, die Todesstrafen am Nürnburger Prozess gegen die Nazis aber gutheissen. Wieso? wegen dem Kontext.

        • kossa@feddit.org
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          1 day ago

          Ich kann z.B. sagen, dass die Todesstrafe Kathegorisch schlecht ist, die Todesstrafen am Nürnburger Prozess gegen die Nazis aber gutheissen. Wieso? wegen dem Kontext.

          Kannst du sagen, ergibt halt keinen Sinn ¯\_(ツ)_/¯

        • h4lf8yte@lemmy.ml
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          2 days ago

          Ich kann z.B. sagen, dass die Todesstrafe Kathegorisch schlecht ist, die Todesstrafen am Nürnburger Prozess gegen die Nazis aber gutheissen. Wieso? wegen dem Kontext.

          Das kannst du gern tun, aber dann bist du leider kein Verfechter der Menschenrechte mehr, da diese UNVERÄUSSERLICH sind und nicht aufgrund des KONTEXTES entzogen werden können.

          Ganz ähnlich verhält es sich in diesem Fall mit dem Völkerrecht. Soweit ich das mitbekommen habe, sind sich die meisten Völkerrechtler dabei einig, dass es sich bei Amerikas Handeln um einen Bruch des Völkerrechts gehandelt hat.

          Soweit ich mich erinnere, hat gerade Deutschland in seiner Vergangenheit häufiger mit dem Völkerrecht argumentiert, sobald es um politische Gegner ging. Jetzt können wir zeigen, ob das nur Opportunismus war.

  • Ooops@feddit.org
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    3 days ago

    Der Titel soll wahrscheinlich provokativ klingen, aber wir wären alle glücklicher, wenn Friedrich ‘Fotzenfritze’ Merz, Kanzler 2. Wahl, mehr schweigen würde. Also sehe ich da keinerlei Grund zu Widerspruch.

    Das er zum Regieren nicht taugt, sehen wir auch so. Die zusätzlichen fremdenfeindlichen Kommentar im Gewand der “das wird man doch noch sagen dürfen”-Bürgerlichkeit und das Anbiedern an Faschisten und Oligarchen hat irgendwie für niemanden einen Mehrwert.

    (Nagut… Comedyshows freuen sich natürlich über das “Lieber Onkel Trump, wenn du Europa nicht magst, hab doch wenigstens uns lieb, wir geben uns doch schon so viel Mühe dich zu imitieren”-Gehabe als Material.).

  • gigachad@piefed.social
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    3 days ago

    Wikipedia sagt:

    Jacobin ist ein US-amerikanisches Magazin, das Themen aus Wirtschaft, Politik und Kultur behandelt. Seine ideologische Ausrichtung wird in der Eigendarstellung als linkssozialistisch, marxistisch und an einem demokratischen Sozialismus orientiert beschrieben.

    Ohne den Artikel vollständig gelesen zu haben, halte ich es für sinnvoll auf die Ausrichtung dieses Magazins hinzuweisen, wenn es um das “sozialistisch regierte” Venezuela geht.

    • PixelDrift@slrpnk.netOP
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      3 days ago

      Es ist ein Kommentar. Neutralität, die auch im sonstigen Journalismus nicht erreichbar ist, wird hier gar nicht angestrebt. Aber solange du dann bei den Öffis auch immer neoliberal dazusagst, ist das voll okay. Ansonsten ist inhaltliche Kritik vermutlich sinnvoller als ad hominems.

      • rbn@sopuli.xyz
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        2 days ago

        solange du dann bei den Öffis auch immer neoliberal dazusagst

        Finde bei weniger mainstreamigen Medien eine solche Einordnung aber durchaus hilfreicher als bei ÖRR-Seiten, Zeit, taz o.ä., die die meisten zumindest grob einschätzen können.

      • gigachad@piefed.social
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        2 days ago

        Das ist kein Angriff, ich versuche nur einzuordnen. Wenn ein marxistischen Magazin über Venezuela berichtet, halte ich das für sinnvoll.

    • Emopunker@feddit.org
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      3 days ago

      Jacobin ist auch nicht allzu zuverlässig. Die haben oft recht einseitige oder voreingenommene Artikel. Da gibt es bessere linksorientierte Medien.

      • no_pasaran@lemmy.dbzer0.com
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        ·
        3 days ago

        Jacobin ist top. In der Regel deutlich detaillierter, präziser und kritischer als die sonstige Medienlandschaft.

    • MyCatIsDumb@lemmy.world
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      3 days ago

      Welchen Mehrwert bringt dir diese Information? Schließt du dich Argumenten mehr wegen ihrer politischen Ausrichtung als ihrer Qualität an?