Gerade noch zeigte sich Europa nachsichtig bei der US-Aggression gegen Venezuela, jetzt sieht es sich schon selbst mit Drohungen bezüglich Grönland konfrontiert. Dass es selbst in diesem Fall kleinlaut bleibt, offenbart der Welt die Schwäche der EU.
Bin ich der einzige, der es ungelaublich frech findet, das demokratische und friedliche Grönland mit dem Unrechtsregime Venezuela zu vergleichen (welches übrigens selbst dem benachbarten Guyana mit Krieg drohte)?
Venezuela hat selbst immer wieder internationales Recht gebrochen und mit Krieg gedroht. Dass es sich also auf internationales Recht stützen will ist also fragwürdig und höchst zynisch. Grönland hingegen hat sich stets an internationales Recht gehalten. Es hat also viel mehr Recht / Legitimierung von diesem internationalen Recht gebrauch zu machen und geschützt zu werden.
Es ist ja nett, dass du für die USA Rechtfertigungen ihres Angriffs suchst, welche die USA selbst gar nicht anführen (sondern deutlich machen, dass es um die Ressourcen geht), aber es ist in jedem Fall vollkommen egal, ob wir eine Regierung als legitim betrachten. Wenn wir uns auf das Völkerrecht berufen wollen, können wir das nicht davon abhängig machen, ob wir die Regierung des angegriffenen Landes identifizieren. Der Angriff von Nato und USA auf Afghanistan, Irak, Lyien etc. war ebenso grundfalsch.
Unsere selektive Haltung zum Völkerrecht hat erheblich mit dazu beigetragen, dass es heute kaum mehr etwas wert ist. Darum ist es lächerlich, bei Grönland jetzt wieder auf die völkerrechtliche Souveränität zu verweisen.
Es geht nicht darum was Venezuela macht oder gemacht hat, sondern was WIR machen. Vor allem wie wir mit Ländern umgehen, die internationales Recht brechen insbesondere wenn diese auch noch unsere VERBÜNDETEN sind.
Es geht nicht darum was Venezuela macht oder gemacht hat, sondern was WIR machen
Doch, lieber Kollege, das tut es. Denn der KONTEXT der Situation verändert auch, wie wir uns verhalten bzw verhalten sollten.
Ich kann z.B. sagen, dass die Todesstrafe Kathegorisch schlecht ist, die Todesstrafen am Nürnburger Prozess gegen die Nazis aber gutheissen. Wieso? wegen dem Kontext.
Ich kann z.B. sagen, dass die Todesstrafe Kathegorisch schlecht ist, die Todesstrafen am Nürnburger Prozess gegen die Nazis aber gutheissen. Wieso? wegen dem Kontext.
Kannst du sagen, ergibt halt keinen Sinn ¯\_(ツ)_/¯
Ich kann z.B. sagen, dass die Todesstrafe Kathegorisch schlecht ist, die Todesstrafen am Nürnburger Prozess gegen die Nazis aber gutheissen. Wieso? wegen dem Kontext.
Das kannst du gern tun, aber dann bist du leider kein Verfechter der Menschenrechte mehr, da diese UNVERÄUSSERLICH sind und nicht aufgrund des KONTEXTES entzogen werden können.
Ganz ähnlich verhält es sich in diesem Fall mit dem Völkerrecht. Soweit ich das mitbekommen habe, sind sich die meisten Völkerrechtler dabei einig, dass es sich bei Amerikas Handeln um einen Bruch des Völkerrechts gehandelt hat.
Soweit ich mich erinnere, hat gerade Deutschland in seiner Vergangenheit häufiger mit dem Völkerrecht argumentiert, sobald es um politische Gegner ging. Jetzt können wir zeigen, ob das nur Opportunismus war.
äääähhhh doch?
Bin ich der einzige, der es ungelaublich frech findet, das demokratische und friedliche Grönland mit dem Unrechtsregime Venezuela zu vergleichen (welches übrigens selbst dem benachbarten Guyana mit Krieg drohte)?
Venezuela hat selbst immer wieder internationales Recht gebrochen und mit Krieg gedroht. Dass es sich also auf internationales Recht stützen will ist also fragwürdig und höchst zynisch. Grönland hingegen hat sich stets an internationales Recht gehalten. Es hat also viel mehr Recht / Legitimierung von diesem internationalen Recht gebrauch zu machen und geschützt zu werden.
Es ist ja nett, dass du für die USA Rechtfertigungen ihres Angriffs suchst, welche die USA selbst gar nicht anführen (sondern deutlich machen, dass es um die Ressourcen geht), aber es ist in jedem Fall vollkommen egal, ob wir eine Regierung als legitim betrachten. Wenn wir uns auf das Völkerrecht berufen wollen, können wir das nicht davon abhängig machen, ob wir die Regierung des angegriffenen Landes identifizieren. Der Angriff von Nato und USA auf Afghanistan, Irak, Lyien etc. war ebenso grundfalsch.
Unsere selektive Haltung zum Völkerrecht hat erheblich mit dazu beigetragen, dass es heute kaum mehr etwas wert ist. Darum ist es lächerlich, bei Grönland jetzt wieder auf die völkerrechtliche Souveränität zu verweisen.
In meinem Kommentar geht es um doppelmoral und darum, wer sich ohne zynik auf internationales Recht berufen kann. Gerne nochmals lesen.
Den Rest deines Kommentars hingegen muss ich nicht lesen. Lass mich raten: Es geht um Aggression der Nato gegenüber Irak, Afghanistan und Russlands?
jedenfalls nicht wir. Das Völkerrecht gilt entweder universell oder es ist wertlos. Aber dazu müsstest du schon den Kommentar zuende lesen
Es geht nicht darum was Venezuela macht oder gemacht hat, sondern was WIR machen. Vor allem wie wir mit Ländern umgehen, die internationales Recht brechen insbesondere wenn diese auch noch unsere VERBÜNDETEN sind.
Doch, lieber Kollege, das tut es. Denn der KONTEXT der Situation verändert auch, wie wir uns verhalten bzw verhalten sollten.
Ich kann z.B. sagen, dass die Todesstrafe Kathegorisch schlecht ist, die Todesstrafen am Nürnburger Prozess gegen die Nazis aber gutheissen. Wieso? wegen dem Kontext.
Kannst du sagen, ergibt halt keinen Sinn ¯\_(ツ)_/¯
Das kannst du gern tun, aber dann bist du leider kein Verfechter der Menschenrechte mehr, da diese UNVERÄUSSERLICH sind und nicht aufgrund des KONTEXTES entzogen werden können.
Ganz ähnlich verhält es sich in diesem Fall mit dem Völkerrecht. Soweit ich das mitbekommen habe, sind sich die meisten Völkerrechtler dabei einig, dass es sich bei Amerikas Handeln um einen Bruch des Völkerrechts gehandelt hat.
Soweit ich mich erinnere, hat gerade Deutschland in seiner Vergangenheit häufiger mit dem Völkerrecht argumentiert, sobald es um politische Gegner ging. Jetzt können wir zeigen, ob das nur Opportunismus war.