und der Benutzer kann grundsätzlich nix dafür, wenn er zu blöd ist, zu lesen, was auf dem Bildschirm steht.
Eine meiner liebsten Anekdoten dazu:
User meldet Fehler. Es wird eine Fehlermeldung angezeigt.
Ich: Was steht denn in der Fehlermeldung?
User: Keine Ahnung. Hab ich weggeklickt.
Kopf -> Tisch
User meldet Fehler. Es wird eine Fehlermeldung angezeigt. Ich: Was steht denn in der Fehlermeldung? User: Keine Ahnung. Hab ich weggeklickt. Kopf -> Tisch
Normalster Vorgang. Passiert mir auch regelmäßig.
Einfach mal so als Warnung an Alle, die mit dem Gedanken spielen und bei denen es noch nicht zu spät ist: Finger weg von IT-Tätigkeiten, insbesondere, wenn die Support oder sonstigen User- oder Kundenkontakt beinhalten.
In den Augen dieser Gesellschaft seid ihr dann für jedes Gerät zuständig, das irgendwie elektrisch funktioniert, und es wird von Euch erwartet, irgendwelchen Deppen, die einfach nur zu blöd sind, die Hilfe zu lesen, bei ihrer Arbeit auch noch Händchen zu halten. Außerdem dürft ihr dann auch noch eurer Oma den Radiowecker “programmieren” weil das ist ja viel zu kompliziert und Du machst ja was mit Computer also kannst Du das.
Lasst Euch bloß nicht anmerken, wenn Ihr mehr von Computern versteht, als ein einfacher User.
Die Bedienungsanleitung für entsprechende Geräte ist natürlich nicht mehr vorhanden.
Außerdem geht das weiter, denn die dadurch erzeugte Unselbständigkeit breitet sich aus, bis man irgendwann in der ganzen Familie und im Freundeskreis dafür zuständig ist, jede Glühbirne und sämtliche Batterien in allen Fernbedienungen sämtlicher Fernseher auf Zuruf sofortigst zu wechseln.
Bin inzwischen zumindest in einer Fachabteilung tätig mit vorgeschaltetem 1st/2nd-Level Support. Die Zeiten als ich neben dem Tagesgeschäft als Admin noch Hotline machen musste waren die fucking Hölle.
Das Beispiel für jedes Gerät das elektrisch betrieben wird zuständig zu sein ist leider die Wahrheit. Wurde mal wegen einer nicht funktionierenden Kaffeemaschine gerufen weil da ist ja ein Kabel dran.
Finger weg von IT-Tätigkeiten, insbesondere, wenn die Support oder sonstigen User- oder Kundenkontakt beinhalten.
Profitipp: Wenn irgendwo das Wort “Systemintegration” dran steht heißt das genau das. Wenn Horst mal wieder nicht lesen kann, und sich ein einziger Pixel des Icons geändert hat darfst du ihm zeigen wo das Icon jetzt ist.
Es kann übrigens trotzdem sein, dass ihr die Probleme eurer Kolleg*innen lösen dürft, auch wenn ihr in einem anderen Bereich der IT arbeitet (Kumpel darf das machen, obwohl er im Bereich Anwendungsentwicklung arbeitet). Also fragt unbedingt beim Bewerbung gsgesprach ab, ob sowas erwartet wird.
Am Besten ist es tatsächlich, wenn man Spaß an Computern hat, das als (heimliches) Hobby beizubehalten und sich beruflich in eine andere Richtung zu orientieren. Denn die Kultur in diesem Land kann einem den Spaß am Gerät so richtig gründlich austreiben.
Oder alternativ schauen, dass man in eine Richtung geht wo man anschließend irgendwie im Bereich der Forschung arbeiten kann (was auch seine Nachteile hat, aber da muss man dann halt abwägen)
Einmal hab ich eine Geschichte im Internet gelesen, wo das, was du beschreibst, passiert ist – und der Benutzer dann dazugesagt hat, dass er dachte, der Inhalt von Fehlermeldungen sei nur für Techniker bestimmt. 😂🤦🤷♂️
Dazu wurden die Leute durch Micro$lop erzogen, wo sie über Jahrzehnte nur einen Fehlercode und eine nutzlose Nummer für einen Knowledge-Base Artikel bekommen haben, statt einer Beschreibung was auf welche Art schief gelaufen ist und wie man das Problem löst.
Aktiv unhilfreich.
Sehr ähnliches hab ich auch schon öfter erlebt; allerdings nicht nur mit ganz normalen Nutzern die Computer nur anfassen weil sie müssen, sondern auch mit Kollegen deren eigene Arbeit zu einem großen Anteil aus Softwareentwicklung besteht.
Unser “technischer Leiter” hat nach genau so einem Zitat angefangen Daten vom server zu löschen, bis sein system keine Fehlermeldung mehr anzeigte (Sind sie sicher, dass sie X überschreiben wollen?)
Da wir keine offiziellen Sicherungen hatten, konnte ich die zwei Wochen Arbeit, die gelöscht worden waren nochmal verbuchen.
Dank tagesaktueller Sicherungen auf einem privatgerat war die implementation beim zweiten mal wesentlich angenehmer.
Eine meiner liebsten Anekdoten dazu:
User meldet Fehler. Es wird eine Fehlermeldung angezeigt. Ich: Was steht denn in der Fehlermeldung? User: Keine Ahnung. Hab ich weggeklickt. Kopf -> Tisch
Normalster Vorgang. Passiert mir auch regelmäßig.
Einfach mal so als Warnung an Alle, die mit dem Gedanken spielen und bei denen es noch nicht zu spät ist: Finger weg von IT-Tätigkeiten, insbesondere, wenn die Support oder sonstigen User- oder Kundenkontakt beinhalten.
In den Augen dieser Gesellschaft seid ihr dann für jedes Gerät zuständig, das irgendwie elektrisch funktioniert, und es wird von Euch erwartet, irgendwelchen Deppen, die einfach nur zu blöd sind, die Hilfe zu lesen, bei ihrer Arbeit auch noch Händchen zu halten. Außerdem dürft ihr dann auch noch eurer Oma den Radiowecker “programmieren” weil das ist ja viel zu kompliziert und Du machst ja was mit Computer also kannst Du das.
Lasst Euch bloß nicht anmerken, wenn Ihr mehr von Computern versteht, als ein einfacher User.
Radiowecker? Kein Problem! Ich mache das alles mit links für Freundis und Familie, lasse mich dann als Held feiern und habe immer einen gut. :)
Die Bedienungsanleitung für entsprechende Geräte ist natürlich nicht mehr vorhanden.
Außerdem geht das weiter, denn die dadurch erzeugte Unselbständigkeit breitet sich aus, bis man irgendwann in der ganzen Familie und im Freundeskreis dafür zuständig ist, jede Glühbirne und sämtliche Batterien in allen Fernbedienungen sämtlicher Fernseher auf Zuruf sofortigst zu wechseln.
Kann ich so 1:1 unterschreiben.
Bin inzwischen zumindest in einer Fachabteilung tätig mit vorgeschaltetem 1st/2nd-Level Support. Die Zeiten als ich neben dem Tagesgeschäft als Admin noch Hotline machen musste waren die fucking Hölle. Das Beispiel für jedes Gerät das elektrisch betrieben wird zuständig zu sein ist leider die Wahrheit. Wurde mal wegen einer nicht funktionierenden Kaffeemaschine gerufen weil da ist ja ein Kabel dran.
Profitipp: Wenn irgendwo das Wort “Systemintegration” dran steht heißt das genau das. Wenn Horst mal wieder nicht lesen kann, und sich ein einziger Pixel des Icons geändert hat darfst du ihm zeigen wo das Icon jetzt ist.
Es kann übrigens trotzdem sein, dass ihr die Probleme eurer Kolleg*innen lösen dürft, auch wenn ihr in einem anderen Bereich der IT arbeitet (Kumpel darf das machen, obwohl er im Bereich Anwendungsentwicklung arbeitet). Also fragt unbedingt beim Bewerbung gsgesprach ab, ob sowas erwartet wird.
Am Besten ist es tatsächlich, wenn man Spaß an Computern hat, das als (heimliches) Hobby beizubehalten und sich beruflich in eine andere Richtung zu orientieren. Denn die Kultur in diesem Land kann einem den Spaß am Gerät so richtig gründlich austreiben.
Oder alternativ schauen, dass man in eine Richtung geht wo man anschließend irgendwie im Bereich der Forschung arbeiten kann (was auch seine Nachteile hat, aber da muss man dann halt abwägen)
Einmal hab ich eine Geschichte im Internet gelesen, wo das, was du beschreibst, passiert ist – und der Benutzer dann dazugesagt hat, dass er dachte, der Inhalt von Fehlermeldungen sei nur für Techniker bestimmt. 😂🤦🤷♂️
Dazu wurden die Leute durch Micro$lop erzogen, wo sie über Jahrzehnte nur einen Fehlercode und eine nutzlose Nummer für einen Knowledge-Base Artikel bekommen haben, statt einer Beschreibung was auf welche Art schief gelaufen ist und wie man das Problem löst.
Aktiv unhilfreich.
Sehr ähnliches hab ich auch schon öfter erlebt; allerdings nicht nur mit ganz normalen Nutzern die Computer nur anfassen weil sie müssen, sondern auch mit Kollegen deren eigene Arbeit zu einem großen Anteil aus Softwareentwicklung besteht.
Unser “technischer Leiter” hat nach genau so einem Zitat angefangen Daten vom server zu löschen, bis sein system keine Fehlermeldung mehr anzeigte (Sind sie sicher, dass sie X überschreiben wollen?)
Da wir keine offiziellen Sicherungen hatten, konnte ich die zwei Wochen Arbeit, die gelöscht worden waren nochmal verbuchen. Dank tagesaktueller Sicherungen auf einem privatgerat war die implementation beim zweiten mal wesentlich angenehmer.
🙈