Ich kann jetzt Wackelpuddingflosse vollautomatisiert mit einem einzigen Skript aufsetzen. Es ist schon ziemlich befriedigend
Keine Sorge, ich dokumentiere den Rest meiner Infrastruktur natürlich, aber ich will halt einfach nicht die einzelnen Installationsprozesse dokumentieren. Also einfach die Installationsskripte selber mit nen bisschen Kommentaren versehen und irgendwo vermerken, wie man die nutzen muss.
Die finale Evolution davon ist, sein gesamtes Homelab per Terraform, Kubernetes und GitOps zu verwalten, hat man nicht mal mehr den Aufwand, manuell Skripte ausführen zu müssen. Ich kann mittlerweile mein gesamtes Heimlabor innerhalb von 1 Stunde von null inklusive aller Anwendungsdaten wiederherstellen.
P.S.: ich habe Disaster-Wiederherstellung ganz vorbildlich bereits zweimal getestet, daher weiß ich das
Das halt auch geil. Werde sowas vermutlich erstmal noch nicht machen, einfach weil ich den ganzen scheiß mal selber machen will, dabei dann noch ein bisschen besser bash lerne und weil ich nicht noch Terraform/Kubernetes lernen will.
Lehre mich deine Weisheit, Senpai. Wobei… Mein Homelab besteht aus zwei Raspis, wobei auf einem PiHole und Unbound für reverse DNS läuft und auf dem anderen Homeassistant. So viel Lab ist in dem Home noch nicht.
Nennt sich Infrastructure as Code (quasi haha). Schau dir Ansible an wenn du Zeit und Laune hast.
hat jemand nixos gesagt?
Nixos!?
Ja das ist toll. Kann man einfach neu installieren und alles geht.
Nur ein c++ Entwickler sollte man nicht sein
Ich schaue es mir mal an. Im Moment habe ich aber durchaus Lust darauf, meine gesamte Infrastruktur selber aufzubauen und zu automatisieren, einfach weil man immer wieder was dabei lernt.
für genau so etwas ist ansible gedacht.
duröhre-spielliste von Jeff Geerling
von dem gibt’s auchn gutes buch über ansible.
ansible ist großartig, weil es plattformagnostisch genutzt werden kann. ob du auf deinem Heimrechner, VM oder in der Cloud deployest, spielt keine Rolle. was es privat natürlich ungemein praktisch macht, wenn du lokal testen willst
Kann ich bestätigen. Ich hab auf meinem Heimserver auch ein paar VMs mit verschiedenen Distors, die ich bei Cloudhostern durchprobiert hatte. Dann hatte ich mein manuelles Setup anhand der Distros zu Hause mit Ansible reproduziert bekommen und hab dann damit eine neue VPS Instanz in wenigen Minuten hochgezogen. Als klar war, dass das klappt, alle Daten drauf sind und alles geht, hab ich den alten Server dekommisioniert. Zusätzlich kann ich alles mögliche damit erst zu Hause testen, bevor ich die Playbooks auf “Produktion” los lasse.
Ist ne richtig gute Strategie. Ich finde richtiges Bash-Programmieren mega nervig, aber ich habe jede Menge Bash-Skripte, in denen einfach nur Befehle a la “sudo apt install […]” aufgelistet werden, ohne jedwege Programmlogik. Wenns erfolgreich durchläuft, super! Wenn nicht, immer noch gute Dokumentation mit jeder Menge Befehle, die man 1:1 rauskopieren kann.
Bash selber ist schon ziemlich speziell. Muss wissen, ob man das will, aber für so simplen Automationskram ist das echt mega gut. Ist auch geil, wenn man eben schnell was zusammenwürfeln kann und dann mit einem Skript alles automatisiert wird.
Ja. Ist halt ein Riesenunterschied, ob man tatsächlich bash programmiert oder einfach nur Konsolenbefehle aneinanderreiht. Konsolenbefehle aneinanderreihen wäre mit Python o.ä. halt wesentlich aufwändiger.
Da Stimme ich zu 100% zu. Bash ist einfach eine enorm mächtige Programmiersprache für so gewisse Dinge wie Automation von Skripten, aber richtig Programme darin schreiben ist um Welten schwerer.
Next Level ist natürlich wenn man seine ausgereiften Konfigurationsskripte zusammen mit der Software selbst anderen als FOSS zur Verfügung stellen kann. Wie z.B. der Edelmensch der Jellyfin für Debian paketisiert hat, sodass es aus-der-Kiste als SystemD Modul läuft, und ich mir jeglichen Setup sparen konnte.
Ich nehme an hier wird auf Arch oder NixOS rumgedoktort, aber da kann man ja auch paketisieren 😉.
Ich habe das ganze halt auf OpenSuse getestet (weil das mein Haupt PC halt hat, aber das ganze wird nachher unter Debian laufen, nur dann halt manuell aufgesetzt, weil jetzt habe ich mir die Arbeit gemacht, also muss ich sie auch nutzen)
versteht sich von selbst
Ich benutzte Bogen bei dem Weg. ~(Tschuligom, konnte nicht widerstehen)~
Ich habe dank des Eichhörnchen Yunohost für mich entdeckt, klar man ist in der Konfiguration beschränkt, aber fast alles ist Ein-Klick.
Blöde Frage, wie oft setzt du das den auf das sich das lohnt?
Hoffentlich nicht so häufig, aber muss das halt demnächst wieder auf meinem Heim Servierer machen, wenn der steht und dann geht das mit einem einzigen Skript. Ich will meinen ganzen Servierer auch möglichst Flexibel gestalten, also mit eigenen Dateien, die nichts anderes enthalten als Installationspfade von meinen einzelnen Serviereranwendungen. Der Massive Vorteil ist auch, dass man damit dann sehr gut am Skript nachvollziehen kann, was man gemacht hat. Außerdem habe ich Lust darauf.
Bin zwar nicht OP, aber wenn ich was entwickle bzw. was kompliziertes installiere, wird oft genug was neu aufgesetzt, dass es sich lohnt, so ein Skript zu schreiben. Und wenn man nicht massenhaft Programmlogik (die weitgehend unnötig ist) in diese Skripte packt, ist das auch kein großer Aufwand. Spätestens wenn irgendwer anders deinen Scheiß installieren will (z.B. dein Kollegy in der Programmierklitsche oder irgendein Zufallsmenschy, das dein öffentliches Git-Repo runterlädt). Selbst wenn man selbst das Programm nur einmal vom einen (z.B. Entwicklungsumgebung) auf einen anderen Server (z.B. Produktivserver) umzieht.
Das lohnt sich schon ab 2x. Im Prinzip ist ein Bash-Script zur Installation und Konfiguration ja nichts anderes als ausführbaren Installations– & Konfigurationsnotizen.






