Ich habe viele Jahre gebraucht um Spaghetti zu verstehen. Angeblich sollen die ja Soße besonders gut anhaften lassen können. Das ergab für mich nie Sinn, weil so ein langes dünnes Fadending weit entfernt ist von einem guten Verhältnis von Oberfläche zu Volumen für solche Zwecke. Und solche Themen können leider, wie hier gerade wieder zu beobachten ist, nur schwer diskutiert werden ohne emotionale Reaktionen auszulösen die Erkenntnisgewinn verhindern.
Irgendwann habe ich dann aber doch mit einem sehr entspannten Kollegen aus Italien darüber geredet, der es mir in Ruhe erklärt hat:
Durch das Aufrollen entsteht eine schwamm-artige Struktur, und die Soße haftet in den Zwischenräumen.
Ergibt alles total Sinn, wenn es richtig präsentiert wird.
Spaghetti durchbrechen macht zwar die Handhabung einfacher, ruiniert aber die Möglichkeit aus einer Gruppe von schlechten Formen durch Gabelrotation eine sehr gute Form zu erzeugen.
Mein Vorschlag an der Stelle wäre also entweder die Handhabung zu üben bis das kein Problem mehr ist oder direkt eine andere Nudelform zu wählen, die ohne komplexe Handhabung bessere Soßenhalteeigenschaften aufweist.
Hab’s auch mal noch so “erklärt” gesehen, dass wir Menschen geschichteten Teig geil finden. Und im Grunde ist Pasta immer das. Bei Lasagne machst du die Schichten von Hand. Bei Fusilli und Co. geht halt die Soße rein und du hast automatisch Schichten. Und bei Spaghetti entstehen die Schichten eben durch das Aufrollen.
Ja, zu einem gewissen Grad, sind da auch Schichten dabei wenn man sie zerbricht und dann mit einem Löffel abschöpft, aber in der Regel hast du eben so einen Schluck Soße unten im Löffel und viel weniger Soße zwischen den Teigschichten. Ist also einfach nicht so gut geschichtet und schmeckt deshalb auch nicht so gut.
Ich habe viele Jahre gebraucht um Spaghetti zu verstehen. Angeblich sollen die ja Soße besonders gut anhaften lassen können. Das ergab für mich nie Sinn, weil so ein langes dünnes Fadending weit entfernt ist von einem guten Verhältnis von Oberfläche zu Volumen für solche Zwecke. Und solche Themen können leider, wie hier gerade wieder zu beobachten ist, nur schwer diskutiert werden ohne emotionale Reaktionen auszulösen die Erkenntnisgewinn verhindern.
Irgendwann habe ich dann aber doch mit einem sehr entspannten Kollegen aus Italien darüber geredet, der es mir in Ruhe erklärt hat: Durch das Aufrollen entsteht eine schwamm-artige Struktur, und die Soße haftet in den Zwischenräumen.
Ergibt alles total Sinn, wenn es richtig präsentiert wird.
Spaghetti durchbrechen macht zwar die Handhabung einfacher, ruiniert aber die Möglichkeit aus einer Gruppe von schlechten Formen durch Gabelrotation eine sehr gute Form zu erzeugen.
Mein Vorschlag an der Stelle wäre also entweder die Handhabung zu üben bis das kein Problem mehr ist oder direkt eine andere Nudelform zu wählen, die ohne komplexe Handhabung bessere Soßenhalteeigenschaften aufweist.
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Hab’s auch mal noch so “erklärt” gesehen, dass wir Menschen geschichteten Teig geil finden. Und im Grunde ist Pasta immer das. Bei Lasagne machst du die Schichten von Hand. Bei Fusilli und Co. geht halt die Soße rein und du hast automatisch Schichten. Und bei Spaghetti entstehen die Schichten eben durch das Aufrollen.
Ja, zu einem gewissen Grad, sind da auch Schichten dabei wenn man sie zerbricht und dann mit einem Löffel abschöpft, aber in der Regel hast du eben so einen Schluck Soße unten im Löffel und viel weniger Soße zwischen den Teigschichten. Ist also einfach nicht so gut geschichtet und schmeckt deshalb auch nicht so gut.
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