Vorreiter Amsterdam: Der Gemeinderat der niederländischen Hauptstadt erlässt ein Werbeverbot für Wurstwaren und andere Klimaschädlichkeiten.

  • JensSpahnpasta@feddit.org
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    15 hours ago

    Ich find das gut und darüber sollten wir als Gesellschaft auch mehr diskutieren. Es kann ja nicht funktionieren, wenn wir als Gesellschaft z.B. weniger Flugverkehr wollen oder weniger Kreuzfahrten, weil die hart klimaschädlich sind und dann die Aida überall schick Werbung macht und den Leuten die Angebote nur so um die Ohren haut, wenn die Auslastung mal nicht stimmt. Und es ist auch nicht ok, dass wir Leute zur gesunden Ernährung anhalten und dann sehen sie z.B. vor jedem Kinofilm Werbung für ungesundes Essen und dann kommt noch jemand rein und verkauft das

    • Zacryon@feddit.org
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      14 hours ago

      Im Falle von Kreuzfahrtschiffen, würde ich eher von Angebooten sprechen. /j

    • comrade_twisty@feddit.org
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      15 hours ago

      Ok jetzt mal im Ernst, während die Oligarchen, Milliardäre und ganze Länder wie die USA die Welt in den Abgrund reissen sollen wir kleinen armen Schlucker auch noch auf ein wenig Genuss beim Essen verzichten?

      Nein Danke.

      • InabaResident@feddit.org
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        2 hours ago

        Ich esse gerne Fleisch und werde es auch weiter tun. Trotzdem halte ich es für richtig, die Werbung für Fleischprodukte einzuschränken. Solche Regeln dienen der Steuerung menschlichen Verhaltens, genauso wie die Besteuerung von Zigaretten und Flugtickets. Und bei aller Liebe zu Fleischprodukten muss man anerkennen: Es schadet dem Klima wie kaum ein anderer Faktor und ist vor allem durch das Verhalten der breiten Masse geprägt. Es muss und wird das Verhalten von Millenials, Gen X und älteren Generationen wahrscheinlich eh nicht ändern. Aber es kann durchaus einen Einfluss auf das Verhalten von jetzt noch sehr jungen oder ungeborenen Menschen machen. Und das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Man muss sich nur mal den Unterschied im Alkoholkonsum nach Generationen in Deutschland anschauen.

        Dir und mir wird unser Steak ja nicht weggenommen. Es wird vielleicht teurer, und wir müssen uns die (berechtigte) Kritik der anderen anhören, die darauf verzichten. Damit muss man leben können.

      • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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        11 hours ago

        Man kann auch genießen, ohne dafür Tiere zu töten und den gewaltigen Fußabdruck der Tierausbeutungsindustrie mitzuverantworten.

        • comrade_twisty@feddit.org
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          12 hours ago

          Ich nehm dir ja auch nicht deine Avocado weg obwohl die viel zu viel Wasser verbraucht. /s

          Das einzige was ich sagen will ist, dass wir aufhören müssen durch solche klein klein regelungen von der eigentlichen Problematik, nämlich das die Oligrachen und Milliardäre uns in den Abgrund reiten abzulenken.

          Ob Hinz- und Kunz in Amsterdam nun Fleisch essen oder nicht hat im Vergleich zu Jeff Bezos Hochzeit zu der 2000 Leute in Privatjets anreisen nunmal keinerlei Einfluss auf das Weltklima.

          • Teppichbrand@feddit.org
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            7 hours ago

            Veganes Bullshit Bingo #20:

            Avocados! So schlecht für die Umwelt!

            Achja, die Avocado-Keule. Bekanntlich essen ja nur VeganerInnen Avocados und das ausschließlich. Der Verzehr von Avocados ist durchaus problematisch (Waldrodung, Monokulturen, Transportwege, Wasserverbrauch). Wir sollten dennoch nicht ignorieren, dass die Treibhausgasbilanz trotz globaler Transporte und der Wasserverbrauch eines Kilogramms Avocados immer noch weit besser ist als bei Tierprodukten, selbst wenn diese aus der Region stammen. (Bpsw. 1.000L Wasser/Kg Avocado vs. 15.000L Wasser/Kg Rindfleich) Lasst uns alle einfach Avocados in Maßen genießen. Dass Avocados keine perfekten Früchte sind, ist im Übrigen kein Grund, Tiere auszubeuten.

          • JensSpahnpasta@feddit.org
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            11 hours ago

            Doch, hat es. Klar ballert der Milliardär in seinem Privatjet überproportional viel CO2 in die Luft. Aber im Vergleich zu hunderten Millionen Menschen, die schön in den Urlaub fliegen, Kreuzfahrten machen und zur Arbeit pendeln, ist er eine sehr kleine Lampe. Denn bekannterweise macht auch Kleinvieh Mist.

            Yard berichtete, dass Taylor Swift flog 2022 am höchsten in Privatjets, womit sie die höchste CO2-Emission eines Privatjets aufweist. Den Daten zufolge Ihr Privatjet flog in diesem Jahr 170 Mal und setzte dabei 8,300 Tonnen CO2 frei. Um dies in die richtige Perspektive zu rücken: 1000-mal der jährliche COXNUMX-Fußabdruck eines Durchschnittsbürgers.

            https://sigmaearth.com/de/CO2-Fußabdrücke-von-Prominenten-–-Taylor-Swifts-Privatjet-Emissionen-lösen-Umweltdebatte-aus/

            Ist halt Kacke von ihr, aber am Ende des Tages ist es auch total wumpe, weil auch 1000 Normalos diese Menge ausstoßen und es gibt halt ein paar Milliarden Normalos. Um den Klimawandel zu bekämpfen, müssen wir sowohl die Superreichen begrenzen als auch den Normalo. Ich seh diese “Die Milliardäre machen und wir armen Normalos sollen eingeschränkt werden. Ich mach da nicht mit!” mittlerweile häufiger und das ist halt brandgefährlich.

            • Teppichbrand@feddit.org
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              6 hours ago

              Umschränken, nicht einschränken.
              Es ist einfach nur das willentliche ändern einer destruktiven Gewohnheit. Echt nicht so kompliziert, wenn man denn will.

          • 🦄🦄🦄@feddit.org
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            12 hours ago

            Esse keine Avocado, weil der Anbau bzw. der Transport umweltschädlich sind.

            Ob Hinz- und Kunz in Amsterdam nun Fleisch essen oder nicht hat im Vergleich zu Jeff Bezos Hochzeit zu der 2000 Leute in Privatjets anreisen nunmal keinerlei Einfluss auf das Weltklima.

            Wenn es Hunderttausende und Millionen tun schon, vor allem, weil Bezos und der Rest der Bourgeoisie so oder so diese Feste feiern.

  • woelkchen@lemmy.world
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    15 hours ago

    Amsterdam hat bereits Dieselfahrverbot. Werbung für etwas, das verboten ist, ist eh sinnbefreit.

  • Daniel_@discuss.tchncs.de
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    14 hours ago

    Lasst uns in wenigen Jahren darüber diskutieren, wenn es wieder abgeschafft wird. Denn wenn ich aus Überzeugung auf Fleisch, Fernreisen usw. verzichte, dann ist mir die Werbung scheißegal. Und bei den anderen erreicht man unter Umständen das Gegenteil.

    • Zacryon@feddit.org
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      14 hours ago

      Bedauerlicherweise funktioniert Werbung bei den meisten. Sonst würde man es nicht machen.

    • tofu@lemmy.nocturnal.garden
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      14 hours ago

      “Die anderen” sind in diesem Fall aber nicht normale Leute, sondern Fleischindustrie/Einzelhandel/Lieferdienste, also Firmen. Kaum jemand wird sich beschweren, wenn auf dem Informationsmüllmonitor keine Werbung für Chicken Mc Nuggets mehr läuft.

      • Daniel_@discuss.tchncs.de
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        8 hours ago

        Und in der Fleischindustrie bzw. in Fastfoodketten arbeiten keine normalen Leute. Schon mal im Fleischhof oder den Fastfoodketten geschaut wer da arbeitet?

        • tofu@lemmy.nocturnal.garden
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          8 hours ago

          Und der Mensch an der Fleischtheke oder die von Tönnies ausgebeuteten armen Schlucker sind diejenigen, denen Fleischwerbung im Stadtbild besonders wichtig ist?

          Klar sitzt am Ende in jeder Industrie ein Mensch, der den Job vielleicht gerne macht. Die finden Einschränkungen doof, weil es ihre Arbeit verkompliziert. Das kann kein Grund sein, nicht sinnvoller Dinge festzulegen, sonst hätten wir gar keine Regularien etc. Warnbilder bei Tabakwaren? Nervt Tabakindustrie und in dem Zuge vielleicht Zigarettenverpackungsgestalter*innen. Notausgänge? Stören die Architekt*innen.

          Es ist ein Unterschied, ob etwas eine breite Masse nervt, oder gegen eine bestimmte Industrie gerichtet ist, die es auch treffen soll, und damit deren Jobs etwas verkompliziert. Und gerade bei Werbung, speziell im öffentlichen Raum, kann da gerne noch sehr viel mehr eingeschränkt werden.

          • Daniel_@discuss.tchncs.de
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            3 hours ago

            Naja also ich kenne viele Raucher und wenn du sie fragst, was sie von den Wandbildern halten kommt meist “…ist mir egal…”. Wer rauchen will, der raucht und wer sich ein Steak bestellen will, der bestellt ein Steak.

            Beim Fleisch wäre es viel wichtiger dafür zu sorgen, dass es den Tieren bis zu ihrer Schlachtung sehr gut geht. Und jeder für sich sollte überlegen, ob zweimal Fleisch pro Woche nicht auch reicht. Also keine Verbote, sondern an die Vernunft der Menschen appellieren.

            • tofu@lemmy.nocturnal.garden
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              28 minutes ago

              Die Anzahl der Rauchenden geht seit Jahren konstant zurück mit Ausnahme 2024 oder so. Dass diejenigen die jetzt noch rauchen das nicht juckt ist offensichtlich, frag vielleicht lieber die, die aufgehört haben, oder gar nicht erst angefangen.

              Das Tierwohl ist für die Klimabelastung nicht so relevant, das sind zwei paar Schuhe (mit persönlich ist beides wichtig). An die Vernunft appellieren klingt gut. Vielleicht fängt man damit an, den Leuten nicht im öffentlichen Raum Fleisch extra schmackhaft zu machen bzw unter die Nase zu reiben? Es geht ja um die Werbung die hier verboten wird.

    • comrade_twisty@feddit.org
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      14 hours ago

      Genau dies, Verbote (grade auf der Micromanagement Ebene) spalten die Gesellschaft und befeuern die rechts-aussen Parteien.

      Versuche ich schon seir Jahren zu sagen, aber es endet immer im Streit weil ich ja angeblich keine Ahnung habe.

      • Aequitas@feddit.org
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        12 hours ago

        “Wenn ich keine Werbung für Schnitzel sehe, bin ich in meinen Rechten eingeschränkt”

        • treno_rosso@feddit.org
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          7 hours ago

          Ich glaube, der springende Punkt ist hier eher der Umstand das die Lokalpolitik ein Verbot einführt, welches bei direkter Befragung der Bevölkerung keinerlei Chance auf Zustimmung hätte. Also ganz unabhängig von Richtig/Falsch ist das für große Teile der Bevölkerung dann eine gefühlte Bevormundung.

          Wie gesagt, ohne Bewertung des Ganzen. Hätte man damals die Anschnallpflicht zur Abstimmung gestellt, wer weiß was herausgekommen wäre und heute stellt das kein vernünftiger Mensch mehr ernsthaft in Frage.

        • comrade_twisty@feddit.org
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          12 hours ago

          Ja, warum soll der Familiengasthof Heinrichs Schitzelhaus der seit 1872 in Amsterdam Spezialitäten aus Österreich serviert keine Werbung kehr machen dürfen… Daneben steht dann aber ein Riesiges Plakat mit einem grossen gelben M auf rotem Grund und einer Tüte Fritten.

          • Aequitas@feddit.org
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            12 hours ago

            Weil diese Werbung zu mehr Konsum von Fleisch führt. Dabei weiß doch inzwischen jeder, dass das mit erheblichen negativen Konsequenzen für Klima, Ökologie und Menschen einhergeht.

            • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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              11 hours ago

              Und vor allem: bei wem kauft das Restaurant das Fleisch und wer wird noch reicher dadurch? Richtig, Tönnies und Co.

              • Daniel_@discuss.tchncs.de
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                8 hours ago

                Gute Restaurants haben meist einen rötlichen Fleischlieferanten aka Metzgerei und diese wiederum kennen die Bauern in der Gegend. Also so ne Art chain oft trust.

                • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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                  8 hours ago

                  So weit verbreitet ist das gar nicht mehr. Aber für konstruierte Beispiele kann man sowas mal aus der Schublade kramen. Ändert aber nichts am massiven Fußabdruck der Tierausbeutungsindustrie und dem verusachten Tierleid.

            • Daniel_@discuss.tchncs.de
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              8 hours ago

              Weil diese Werbung zu mehr Konsum von Fleisch führt…

              Gibt es dafür Belege oder schließt du von dir auf andere?

              • Aequitas@feddit.org
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                8 hours ago

                Na wenn es nicht so wäre, würden die Werbetreibenden ja ihr Geld zum Fenster rauswerfen. Mit scheint diese Schlussfolgerung also alles andere als aus der Luft gegriffen zu sein.

                • Daniel_@discuss.tchncs.de
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                  3 hours ago

                  Jeder Deutsche isst lt. Statista ca. 53 kg Fleisch pro Jahr in Deutschland. Fleisch gehört zu unserer “Kultur” da wird ein Werbeverbot meiner Meinung kaum etwas ändern.

      • blackris@discuss.tchncs.de
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        13 hours ago

        Der Eindruck entsteht durch deine Äußerungen hier. Es wird niemandem verboten Leichenteile zu essen. Es wird überreichen Fleischindustriellen verboten, ihre durch Ausbeutung von Mensch und Tier gewonnen Produkte mittels Werbung in die Rachen der Massen zu drücken. Das ist kein Micromanagement, das ist genau das Gegenteil. Und wenn du mir jetzt ernsthaft sagen willst, dass deswegen irgendwer die Nazis wählt, kann ich dir nur entgegnen: das war wahrscheinlich von Anfang an ein Fascho.