Vorreiter Amsterdam: Der Gemeinderat der niederländischen Hauptstadt erlässt ein Werbeverbot für Wurstwaren und andere Klimaschädlichkeiten.

  • comrade_twisty@feddit.org
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    15 hours ago

    Ok jetzt mal im Ernst, während die Oligarchen, Milliardäre und ganze Länder wie die USA die Welt in den Abgrund reissen sollen wir kleinen armen Schlucker auch noch auf ein wenig Genuss beim Essen verzichten?

    Nein Danke.

    • InabaResident@feddit.org
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      2 hours ago

      Ich esse gerne Fleisch und werde es auch weiter tun. Trotzdem halte ich es für richtig, die Werbung für Fleischprodukte einzuschränken. Solche Regeln dienen der Steuerung menschlichen Verhaltens, genauso wie die Besteuerung von Zigaretten und Flugtickets. Und bei aller Liebe zu Fleischprodukten muss man anerkennen: Es schadet dem Klima wie kaum ein anderer Faktor und ist vor allem durch das Verhalten der breiten Masse geprägt. Es muss und wird das Verhalten von Millenials, Gen X und älteren Generationen wahrscheinlich eh nicht ändern. Aber es kann durchaus einen Einfluss auf das Verhalten von jetzt noch sehr jungen oder ungeborenen Menschen machen. Und das ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Man muss sich nur mal den Unterschied im Alkoholkonsum nach Generationen in Deutschland anschauen.

      Dir und mir wird unser Steak ja nicht weggenommen. Es wird vielleicht teurer, und wir müssen uns die (berechtigte) Kritik der anderen anhören, die darauf verzichten. Damit muss man leben können.

    • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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      11 hours ago

      Man kann auch genießen, ohne dafür Tiere zu töten und den gewaltigen Fußabdruck der Tierausbeutungsindustrie mitzuverantworten.

      • comrade_twisty@feddit.org
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        12 hours ago

        Ich nehm dir ja auch nicht deine Avocado weg obwohl die viel zu viel Wasser verbraucht. /s

        Das einzige was ich sagen will ist, dass wir aufhören müssen durch solche klein klein regelungen von der eigentlichen Problematik, nämlich das die Oligrachen und Milliardäre uns in den Abgrund reiten abzulenken.

        Ob Hinz- und Kunz in Amsterdam nun Fleisch essen oder nicht hat im Vergleich zu Jeff Bezos Hochzeit zu der 2000 Leute in Privatjets anreisen nunmal keinerlei Einfluss auf das Weltklima.

        • Teppichbrand@feddit.org
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          7 hours ago

          Veganes Bullshit Bingo #20:

          Avocados! So schlecht für die Umwelt!

          Achja, die Avocado-Keule. Bekanntlich essen ja nur VeganerInnen Avocados und das ausschließlich. Der Verzehr von Avocados ist durchaus problematisch (Waldrodung, Monokulturen, Transportwege, Wasserverbrauch). Wir sollten dennoch nicht ignorieren, dass die Treibhausgasbilanz trotz globaler Transporte und der Wasserverbrauch eines Kilogramms Avocados immer noch weit besser ist als bei Tierprodukten, selbst wenn diese aus der Region stammen. (Bpsw. 1.000L Wasser/Kg Avocado vs. 15.000L Wasser/Kg Rindfleich) Lasst uns alle einfach Avocados in Maßen genießen. Dass Avocados keine perfekten Früchte sind, ist im Übrigen kein Grund, Tiere auszubeuten.

        • JensSpahnpasta@feddit.org
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          11 hours ago

          Doch, hat es. Klar ballert der Milliardär in seinem Privatjet überproportional viel CO2 in die Luft. Aber im Vergleich zu hunderten Millionen Menschen, die schön in den Urlaub fliegen, Kreuzfahrten machen und zur Arbeit pendeln, ist er eine sehr kleine Lampe. Denn bekannterweise macht auch Kleinvieh Mist.

          Yard berichtete, dass Taylor Swift flog 2022 am höchsten in Privatjets, womit sie die höchste CO2-Emission eines Privatjets aufweist. Den Daten zufolge Ihr Privatjet flog in diesem Jahr 170 Mal und setzte dabei 8,300 Tonnen CO2 frei. Um dies in die richtige Perspektive zu rücken: 1000-mal der jährliche COXNUMX-Fußabdruck eines Durchschnittsbürgers.

          https://sigmaearth.com/de/CO2-Fußabdrücke-von-Prominenten-–-Taylor-Swifts-Privatjet-Emissionen-lösen-Umweltdebatte-aus/

          Ist halt Kacke von ihr, aber am Ende des Tages ist es auch total wumpe, weil auch 1000 Normalos diese Menge ausstoßen und es gibt halt ein paar Milliarden Normalos. Um den Klimawandel zu bekämpfen, müssen wir sowohl die Superreichen begrenzen als auch den Normalo. Ich seh diese “Die Milliardäre machen und wir armen Normalos sollen eingeschränkt werden. Ich mach da nicht mit!” mittlerweile häufiger und das ist halt brandgefährlich.

          • Teppichbrand@feddit.org
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            6 hours ago

            Umschränken, nicht einschränken.
            Es ist einfach nur das willentliche ändern einer destruktiven Gewohnheit. Echt nicht so kompliziert, wenn man denn will.

        • 🦄🦄🦄@feddit.org
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          12 hours ago

          Esse keine Avocado, weil der Anbau bzw. der Transport umweltschädlich sind.

          Ob Hinz- und Kunz in Amsterdam nun Fleisch essen oder nicht hat im Vergleich zu Jeff Bezos Hochzeit zu der 2000 Leute in Privatjets anreisen nunmal keinerlei Einfluss auf das Weltklima.

          Wenn es Hunderttausende und Millionen tun schon, vor allem, weil Bezos und der Rest der Bourgeoisie so oder so diese Feste feiern.