just4fun | Wollen wir Weihnachten nicht zwei Wochen nach hinten verlegen?
Dann ist die Wahrscheinlichkeit von einer klischeehaft weißen Weihnacht doch viel höher und die Geburt von Jesus war zeitlich eh nicht da wo man sie feiert. 😀
Du hannst es ja gerne heute feiern, wie es die orthodoxen Christen tun (z.b. heute um 18 Uhr in Wien).
Ja. Und Geschenke gab’s auch traditionell eher am 6. Dezember. So wie es die Niederländer heute noch tun. Dann hat man das schon mal von der Backe und kann danach in Ruhe auf die Weihnachtsmärkte und im Januar rodeln gehen. …Oder Schlittschuhlaufen wenn man in einem Land ohne Berge wohnt.
Oder einfach komplett auf den Sektenschmutz scheißen und ein ganz eigenes, besseres Fest feiern, wann es dann halt am besten passt. Dann hast du auch keine Probleme mit Urlaubsstress aller Art.
ein ganz eigenes, besseres Fest
Mit Schwarzem Jack und Haken dann aber hoffentlich.
Mit Jack black?
Und ein Weihnachtsbaum hat mit Christentum ungefähr soviel zu tun wie der Christstollen
@cron Naja ich feiere kein Weihnachten und bin auch nicht getauft. Bei mir in der Familie ist davon nur ein reines Familienfest übrig geblieben.
Die Wetterexperten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) haben nachgerechnet: Setzt man voraus, dass “Weiße Weihnachten” eine mindestens einen Zentimeter dicke Schneedecke vom 24. bis zum 26. Dezember bedeutet, gab es in den vergangenen 100 Jahren genau sechs Mal weiße Weihnachten in ganz Deutschland. Nämlich 1906, 1917, 1962, 1969, 1981 und 2010.
Laut DWD gehört das Weihnachtstauwetter zu den “verlässlichsten Witterungsregelfällen in Deutschland”.
Wir sollten mal unsere innerlichen Bilder updaten ;)

Weihnachten ist, denke ich, absichtlich ziemlich genau zur Wintersonnenwende (und nur deshalb nicht genau an ihr, weil astronomische Berechnungen in der Vergangenheit ungenau waren)?
Oh, die Berechnungen und Beobachtungen waren in der Antike ziemlich genau!
Soweit ich weiß, war die Wintersonnenwende bei Einführung des Julianischen Kalenders 45 v.d.Z. am 25.12. An diesem Datum wurde dann in der römischen Kirche das Weihnachtsfest eingeführt. Dank der fehlenden Schaltjahrespause alle 100 Jahre verschoben sich die Sonnenwenden und Tag-und-Nachtgdleichen alle 128 Jahre um einen Tag. Als das Konzil von Nizäa 325 das Datum des Osterfestes festlegte, war sie auf den 21.12. gewandert. Als Gregor XIII 1528 den Kalender korrigierte, korrigierte er das Datum auf den Stand des Konzils von Nizäa, da da das Osterdatum mit konziliarer Autorität festgelegt worden war. Damit blieb Weihnachten auf dem ursprünglichen Datum der Wintersonnenwende hängen.
Ja, ungefähr so hatte ich das auch in Erinnerung, was ich irgendwann einmal gelesen habe. :D
der Winter fing erst am 21.12. an da kann man noch keinen Schnee erwarten
Der astronomische/kalendarische Winteranfang war am 21. Dezember. Der meteorologische Winteranfang war am 1. Dezember, der phänologische Winter beginnt Ende November. Da hätte sich das Wetter schon auch mal nach richten können.






