Die gehn bei der noch viel verbreiterteren und viel gefährlicheren droge alkohol doch dann bestumnt genauso streng um?
Bayrisch-Deutsche Weißwurstmauer? Die Franken können das gerne nutzen, um sich für den normalen Teil zu entscheiden
Dann könnt ihr gleich euren Microsoft-Fetischismus auch wieder mit kippen, aber lass mich raten, Bayern…
“Dieser Fehler muss 2026 korrigiert werden”: @schnurrito@discuss.tchncs.de will CSU-Regierungsbeteiligung komplett kippen
Die Cannabis-Legalisierung war extrem wichtig - Millionen Kiffer wurden aus der Illegalität geholt. Die Justiz wurde (trotz wildem Geschreie bei der Einführung über die Prüfung diverser Altfälle) extrem entlastet, da jetzt nicht mehr jeder Typ, bei dem ein paar Gramm gefunden wurden, bearbeitet werden muss. Das gilt auch für die Polizei. Die beschwert sich ja gerne über die Arbeitsbelastung und dann macht es auch total Sinn, dass man zehntausende Fälle jährlich durch die Legalisierung einfach streicht.
Was nicht funktioniert, sind andere Bereiche des Gesetzes: Gerade dass einzelne Bundesländer und Kommunen entgegen dem erklärten Willen des Gesetzgebers durch Auflagen, Spielplatzbau und sonstigen Quatsch bislang flächendeckend die Social Clubs verhindert haben, ist ein Skandal. Und dass Bayern jetzt wieder Millionen Menschen kriminalisieren will, ist ein weiterer riesiger Skandal.
Die Justiz wurde (trotz wildem Geschreie bei der Einführung über die Prüfung diverser Altfälle) extrem entlastet, da jetzt nicht mehr jeder Typ, bei dem ein paar Gramm gefunden wurden, bearbeitet werden muss. Das gilt auch für die Polizei.
Das stimmt leider nicht ganz. Es ist wahr, dass die Teillegalisierung die größte Entkriminalisierung der BRD darstellt, aber zumindest die Polizei gibt an, dadurch bisher keine nennenswerte Entlastung erfahren zu haben bzw. teilweise sogar Mehrarbeit. Das wurde “letztens” im ersten Zwischenbericht der EKOCAN bekannt gegeben: Die Forscher vermuten, dass die Mehrarbeit bei der Polizei in vor allem damit zusammen hängt, dass die neuen Vorschriften erlernt werden müssen und da noch viel Handlungsunsicherheit besteht.
Ich hab mir die Studie angeschaut, weil mich die Aussage hart irritiert hat: So kompliziert ist das Cannabisgesetz im Detail dann auch nicht. Du darfst eine bestimmte Grammzahl besitzen. Das ist sehr eindeutig. Da sollte eine Fortbildung auch schnell vorbei sein. Die Details für Privatanbau oder gar Cannabisclubs dürften für die meisten Streifenbeamten auch herzlich egal sein, das sind ja Fragen für spezialisierte Beamte. Und siehe da:

Die Studie macht “nur” eine Umfrage gefühlter Arbeitsbelastung, untersucht aber nicht die tatsächliche. Und sie sagt halt auch nur aus, dass die Polizei halt ihre bisherige Praxis umstellen muss und dass das Arbeit verursacht. Dann wird auch noch drauf hingewiesen, dass das Potential da ist. Es wäre ja auch total irritierend, wenn es anders wäre. Die Polizei hat ja pro Jahr zigtausende Strafverfahren wegen Cannabisbesitz durchgeführt und selbst wenn die alle hoch effizient abgewickelt worden wären, wäre es hart merkwürdig, wenn dort keine Arbeit entfallen würde.
Die Studie macht “nur” eine Umfrage gefühlter Arbeitsbelastung, untersucht aber nicht die tatsächliche.
Stimmt, danke für das Detail. Wobei die gefühlte Arbeitsbelastung ja auch relevant ist.
Und sie sagt halt auch nur aus, dass die Polizei halt ihre bisherige Praxis umstellen muss und dass das Arbeit verursacht. Dann wird auch noch drauf hingewiesen, dass das Potential da ist. Es wäre ja auch total irritierend, wenn es anders wäre.
Stimmt auch, ich wollte auch gar nicht darauf hinaus, dass das KCanG nicht das Potenzial hat, die Polizei zu entlasten (wovon ich mir eben mehr Akzeptanz erhoffe), sondern nur, dass dieser Effekt bisher nicht eingetreten ist (zumindest gefühlt) und dass wir hier präzise sein sollten, denn wenn ich sage “Das KCanG entlastet die Polizei!”, dann kann die Polizei nach dem aktuellen Stand der EKOCAN sagen “Also davon merken wir noch nix!” und das ganze Argument fällt in sich zusammen.
Der Gag ist ja, dass es eigentlich unter normalen Bedingungen es eigentlich unmöglich ist, dass das Gesetz die Polizei nicht entlastet. Die haben ja haufenweise Fälle von Kleinkiffern behandelt, von Leuten, die sie unterwegs mit ein paar Gramm erwischt haben, von Leuten, die zuhause was für den Eigenbedarf angebaut haben und all das fällt jetzt weg.
Der Gag ist aber, dass sich am Rest eigentlich nichts ändert: Die Typen, die im großen Stil kommerziell Cannabis anbauen, sind weiterhin illegal. Die Großdealer auch. Die Straßendealer ebenfalls.
Von daher stellt sich wirklich die Frage: Warum sollte die Polizei da keine Arbeitserleichterung haben, wenn sie zehntausende Kleinfälle weniger bearbeiten muss, der ganze andere Rest sich aber gar nicht geändert hat?
…dass die Mehrarbeit bei der Polizei in vor allem damit zusammen hängt, dass die neuen Vorschriften erlernt werden müssen…
Das ist aber in jedem Beruf so. Auch ich muss in meinem Beruf stets die aktuellen Vorschriften kennen und umsetzen, wie z.B. die aktuellen anerkannten Regeln der Technik, aktuell gültige DIN-Normen beachten und umsetzten sowie aktuell gültige (und neue) Gesetze und Verordnungen beachten.
Gerade der bayrischen Polizei scheint dieses Gesetz jedoch ein Dorn im Auge, da mit der Entkriminalisierung von Cannabis der “Door-Opener” wegfällt, mit dem es zuvor möglich war, Leute überhaupt kontrollieren zu können (hier riechts nach Gras - machen Sie mal Ihren Rucksack auf!). Der Anlass zur Kontrolle ist somit weggefallen, und eine anlasslose Kontrolle ist nicht zulässig. Sollte jemand ohne besonderen Anlass kontrolliert werden, kann er danach zumindest formal eine Beschwerde einreichen - das sorgt dann für einen höheren Bürokratieaufwand.
Das ist aber in jedem Beruf so.
Klar und daher werden in jedem™ Beruf Veränderungen erstmal kritisch beäugt, denn sie könnten Mehrarbeit mit sich bringen.
Gerade der bayrischen Polizei scheint dieses Gesetz jedoch ein Dorn im Auge
Ich bekomme von der bayrischen Polizei nicht so viel mit. Ist es denn wirklich die Polizei, die gegen das KCanG schießt? Ich bekomme das immer nur von der CSU mit.
da mit der Entkriminalisierung von Cannabis der “Door-Opener” wegfällt, mit dem es zuvor möglich war, Leute überhaupt kontrollieren zu können (hier riechts nach Gras - machen Sie mal Ihren Rucksack auf!).
Naja, sie können doch immernoch “anlasslos” kontrollieren, wenn jemand die falsche Hautfarbe hat, die sollen sich mal nicht so anstellen. /s
Ist es denn wirklich die Polizei, die gegen das KCanG schießt?
Nein, die Initiative geht wohl kaum von der Polizei aus, jedoch setzt diese eben um, was politisch beschlossen wird/wurde. Wäre zum Beispiel das Tragen einer Zifpelmütze ab jetzt Pflicht (weil politisch so beschlossen), würde die Polizei die Einhaltung dieser Pflicht kontrollieren und entsprechend sanktionieren. Allerdings glaube ich, dass es einige Polizisten gibt, die voll auf der Linie, die politisch gefahren wird, sind - genauso, wie es bestimmt welche gibt, die diese Maßnahmen kritisch sehen, aber dennoch im Sinne der Gesetzgebung handeln müssen.
Naja, sie können doch immernoch “anlasslos” kontrollieren
Das stimmt, und sie werden dies auch tun. Nur ist es so, dass eben ein Anlass geschaffen werden muss, so weit hergeholt er auch erscheint. Hier riechts nach Gras ist ein Anlass, der auf dem Silbertablett serviert daherkommt. Nun muss der Polizist einen neuen Anlass (er)finden (Zwei Straßen weiter ist eingebrochen worden, und ein Zeuge hat jemanden gesehen, der genau so aussieht wie Sie!)
Ja, ok, hatte man halt vergessen dass die Jungs immer bisschen länger brauchen fürs Lernen
Klar, ist aber trotzdem eine wichtige und relevante Erkenntnis: Wenn wir für die Akzeptanz des Gesetzes werben möchten, müssen wir anerkennen, dass es für eine Personengruppe, die damit ständig hantieren muss, im Moment noch keine Vorteile bringt.
War aber auch nicht das Ziel des Gesetzes, Polizisten Vorteile zu verschaffen.
Nö, aber schaden tut’s auch nicht und wenn Du ein Gesetz veränderst, möchtest Du schon auf dem Schirm haben, wer davon inwiefern betroffen ist, um im Zweifel auf Gegenwind vorbereitet zu sein.
War abzusehen. Bayern möchte keine Konkurrenz zur eigenen legalen Lieblingsdroge: Alkohol!
Warum friedliche Kiffer, wenn man besoffene Hools haben kann. Denkt doch mal an die armen Polizisten, die werden doch Arbeitslos.
Das Problem geht schon einiges tiefer, als reines Konkurrenzdenken seitens der Brauereien. Ich glaube ohnehin nicht, dass deren Umsätze unter der Dekriminalisierung von Cannabis gelitten haben. Da geht’s um Kulturkampf. Die CSU kämpft auf verlorenem Posten um die kulturelle Deutungshoheit und das gute alte “Mir san mir!”. Wie immer, wenn jemand sinnloserweise versucht das Rad der Zeit zurückzudrehen kommt nichts als reaktiionärer, ressentimentgetriebener Schwachsinn dabei heraus, der niemandem nützt ausser politischen Blendern. Siehe auch die logikfreie ant-Erneuerbare-Energien-Politik und Söders scheinheilige Kreuzfuchtelei - wenn er grad mal koa Leberkassemmel in da Fotzn hat. Der Dorfdepp, der gscherde…
Najo… Kiffen macht mitunter paranoid und damit gar nicht so friedlich. Das muss man jetzt auch nicht unbedingt verharmlosen. Außerdem nehmen viele auch beides gleichzeitig. Aber es gibt trotzdem keinen Grund warum man es verbieten sollte während Alkohol erlaubt ist.
Prozentual wird Alkohol mehr Schäden machen… Heißt wenn sie jetzt wirklich kanabis verbieten wollen könnte jemand auf die Idee zu kommen zu sagen Naja dann müssen wir auch Alkohol verbieten. Könnte also witzig sein wenn die CDU schuld wäre wenn Alkohol verboten wird
Ja es gibt einen kleinen Prozentteil in der Bevölkerung die vom Kiffen Psychosen bekommen.
Aber seien wir mal ehrlich, die gab es auch vor der Legalisierung schon. Diese Gruppe ist nicht größer geworden.
Der einfache Fakt das Kiffen letargisch und lustig macht und Alkohol aggressiv reicht doch schon aus.
„Dieser Fehler muss 2026 korrigiert werden“: Bayern
So ergibt es Sinn
Der Grundfehler war, nicht direkt den Verkauf zu legalisieren und damit ein paar Steuereinnahmen zu generieren.
Apotheken sind perfekt dafür
Bin,der gleichen Ansicht, jedoch mit Einschränkungen Regulierter legaler Verkauf. Jedoch Konsumeinschränkungen für Canavis, Alkohol, Verdampfer und die Verbrenner unter den Tabakwaren. Konsum auf Strassen komplett einschränken und auf private Räume oder dafür vorgesehene öffentliche Veranstaltungen beschränken. Was meint, Konsum auf dem Bierfest oder in privaten Räumen mit Verantwortlichen ist ok. Ausserhalb dieser z.B. auf Strasse ist nicht ok.
Da wir in den größeren Städten defacto offenen, nahezu straffreien Konsum deutlich härterer Drogen haben, sehe ich nicht, welche Armee von Cops dashier mit welcher Begründung durchsetzen soll.
Alternativ Titel: Bayern will geltendes Recht brechen.
Also alles wie üblich
Das les ich da jetzt nicht raus. Es geht um geforderte Gesetzesänderungen der CSU. Auch wenn die Forderung Quatsch ist, seh ich hier keinen Rechtsbruch.
Anders sieht es natürlich etwa beim gewollten Verschleppung der Clubs etc. aus.
Bayern soll einfach aus dem Bund austreten. Oberfranken und Unterfranken können gern bleiben wenn sie wollen.
Man muss dem lieben Gott für alles danken, auch für Ober- und Unterfranken …
Vor allem sollte man ihm für das Versmaß danken. Zumindest sofern man zu reimen versucht. Oder auch nicht. Aber das Metrum soll dir heilig sein, die Pest, das ist der Schüttelreim! Was ist so schwer daran:
Man soll Gott für alles danken Ausser für die Oberfranken1,2,3,4,sechssiebenacht Silben, Absatz sieben Silben, Pause, fertig,. Anstatt arrhythmische Vokaldiarröe mit ähnlichen Wortendungen am Ende jedes missgeformten Textakels als “Dichtung” zu betrachten. Diesmal war’s nur ein freundlicher Hinweis, Freundchen. Aber wenn mir nochmal zu Ohren kommt, dass du einem Versmass auch nur ein Akzentchen krümmst, wird’s ungemütlich.
Dein Rant ist ja schon fast poetisch.
Wenn ich morgen mal Zeit habe, gucke ich wo ich das Zitat her habe. Ich tippe auf Polt, könnte aber auch Sigi Zimmerschied sein.
Ach ja, ich hab Mittelfranken vergessen, das kommt im Original auch vor.Es scheint älter zu sein:
In Altbayern heißt es aus alten Zeiten bis heute, halb im Spott, halb im Ernst: “Man muss Gott für alles danken, auch für Ober-, Mittel- und Unterfranken.”
Polt war’s auf keinen Fall. Der ist Germanist. Der hätte niemals so ein krummes Versmass benutzt. Der nicht! Der von der taz vielleicht oder dieser Dings-was-weiss-ich-wie-der-heisst von der Süddeutschen vielleicht. Oder wen sie da nicht noch alles als Lyriker hinstellen, grad dass sie aus der Brennsuppen herausgefunden haben, diese -aber das darf man ja auch nicht laut sagen- jedenfalls nicht der Polt. Das ist der einzige unter dem, was heut so als Komödiant unter die Leute geschmissen wird, der nicht zum Urologen rennt, wenn er hört dass mit seinem Metrum was nicht stimmt!
FCK CSU
Fick Bayern,die sollen bierbrauen und schnauzehalten!
Wenigstens können die meisten davon deutsch. Eieiei, mehr Fehler als Wörter…
Hey, endlich mal jemand, der kein anderes Argument hat als die Rechtschreibung des Vorposters zu kritisieren und es trotzdem schafft, keine großen Fehler einzubauen.
Macht das Kommentar nicht weniger dämlich, aber zumindest orthographisch halbwegs akzeptabel.
(Üblicherweise sind Leute denen nichts Besseres einfällt als das Deutsch des Vorposters zu kritisieren auch zu dämlich um selbst richtig zu schreiben.y
Removed by mod
Was bitte? Das würde ich jetzt doch etwas parteiisch moderiert nennen.
Es braucht nicht viel Hirn um zu verstehen, dass das originale Kommentar an die Bayrische Regierung gerichtet war und nicht an das Fußvolk.
Das dann als Pseudorassismus hinzustellen ist ein extremes Bad Faith-Argument, womit du dich für eine ernsthafte Diskussion schon mal selbst ausgeschlossen hast.
Du willst pöbeln, sonst nichts. Geh bitte dafür zum Stammtisch deiner Wahl.
Du willst pöbeln, sonst nichts. Geh bitte dafür zum Stammtisch deiner Wahl.
Argumentieren wäre mit Geistesgrössen, wie Dir auch völlige Zeitverschwendung. Nicht ein einziges Argument zustande bekommen aber dafür ausfallend werden. Du kannst wirklich stolz auf dich sein - und wo ich hingehe, lass’ mal schön meine Sache sein. Dich lassen sie dort eh’ nicht rein.
Wozu soll ich mir dir argumentieren? Außer Beschimpfungen hast du bislang noch nichts zusammengebracht. Kein einziges Argument, dafür nur eine Latte Beleidigungen.
Beleidigungen kommen dann, wenn man keine Argumente hat. Damit brauch ich mit dir nicht mit Argumenten kommen, weil du ja eh schon im ersten Kommentar aufgegeben hast.
Liebe Güte. Dieses Gestammel. werde ich grade noch lesen wollen. Geh dich doch am besten gleich wieder bei der Moderation ausheulen. Loser.













