Vor anderthalb Jahren wurde der Konsum von Cannabis teilweise legalisiert, die Diskussionen über das Rauschmittel reißen nicht ab. Der Freistaat fordert von Schwarz-Rot nun einen klaren Kurswechsel.
Vor allem sollte man ihm für das Versmaß danken. Zumindest sofern man zu reimen versucht. Oder auch nicht. Aber das Metrum soll dir heilig sein, die Pest, das ist der Schüttelreim! Was ist so schwer daran:
Man soll Gott für alles danken
Ausser für die Oberfranken
1,2,3,4,sechssiebenacht Silben, Absatz sieben Silben, Pause, fertig,. Anstatt arrhythmische Vokaldiarröe mit ähnlichen Wortendungen am Ende jedes missgeformten Textakels als “Dichtung” zu betrachten. Diesmal war’s nur ein freundlicher Hinweis, Freundchen. Aber wenn mir nochmal zu Ohren kommt, dass du einem Versmass auch nur ein Akzentchen krümmst, wird’s ungemütlich.
Dein Rant ist ja schon fast poetisch.
Wenn ich morgen mal Zeit habe, gucke ich wo ich das Zitat her habe. Ich tippe auf Polt, könnte aber auch Sigi Zimmerschied sein.
Ach ja, ich hab Mittelfranken vergessen, das kommt im Original auch vor.
In Altbayern heißt es aus alten Zeiten bis heute, halb im Spott, halb im Ernst: “Man muss Gott für alles danken, auch für Ober-, Mittel- und Unterfranken.”
Polt war’s auf keinen Fall. Der ist Germanist. Der hätte niemals so ein krummes Versmass benutzt. Der nicht! Der von der taz vielleicht oder dieser Dings-was-weiss-ich-wie-der-heisst von der Süddeutschen vielleicht. Oder wen sie da nicht noch alles als Lyriker hinstellen, grad dass sie aus der Brennsuppen herausgefunden haben, diese -aber das darf man ja auch nicht laut sagen- jedenfalls nicht der Polt. Das ist der einzige unter dem, was heut so als Komödiant unter die Leute geschmissen wird, der nicht zum Urologen rennt, wenn er hört dass mit seinem Metrum was nicht stimmt!
Bayern soll einfach aus dem Bund austreten. Oberfranken und Unterfranken können gern bleiben wenn sie wollen.
Man muss dem lieben Gott für alles danken, auch für Ober- und Unterfranken …
Vor allem sollte man ihm für das Versmaß danken. Zumindest sofern man zu reimen versucht. Oder auch nicht. Aber das Metrum soll dir heilig sein, die Pest, das ist der Schüttelreim! Was ist so schwer daran:
Man soll Gott für alles danken Ausser für die Oberfranken1,2,3,4,sechssiebenacht Silben, Absatz sieben Silben, Pause, fertig,. Anstatt arrhythmische Vokaldiarröe mit ähnlichen Wortendungen am Ende jedes missgeformten Textakels als “Dichtung” zu betrachten. Diesmal war’s nur ein freundlicher Hinweis, Freundchen. Aber wenn mir nochmal zu Ohren kommt, dass du einem Versmass auch nur ein Akzentchen krümmst, wird’s ungemütlich.
Dein Rant ist ja schon fast poetisch.
Wenn ich morgen mal Zeit habe, gucke ich wo ich das Zitat her habe. Ich tippe auf Polt, könnte aber auch Sigi Zimmerschied sein.
Ach ja, ich hab Mittelfranken vergessen, das kommt im Original auch vor.
Es scheint älter zu sein:
Quelle (aus 2002)
Polt war’s auf keinen Fall. Der ist Germanist. Der hätte niemals so ein krummes Versmass benutzt. Der nicht! Der von der taz vielleicht oder dieser Dings-was-weiss-ich-wie-der-heisst von der Süddeutschen vielleicht. Oder wen sie da nicht noch alles als Lyriker hinstellen, grad dass sie aus der Brennsuppen herausgefunden haben, diese -aber das darf man ja auch nicht laut sagen- jedenfalls nicht der Polt. Das ist der einzige unter dem, was heut so als Komödiant unter die Leute geschmissen wird, der nicht zum Urologen rennt, wenn er hört dass mit seinem Metrum was nicht stimmt!