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    7 hours ago

    Für die “echten” Bürgergeldempfänger

    Die meisten Bürgergeldempfänger*innen arbeiten. Entweder stocken sie auf, weil der Ausbeuterbetrieb, bei dem sie angestellt sind, zu wenig zahlt, oder sind oft in Teilzeit, weil sie Angehörige pflegen oder Kinder erziehen müssen.

    finde ich diese Forderung theoretisch sogar als Teil eines umfassenden Rehabilitationsprozesses wichtig - wer > 1 Jahr aus dem Arbeitsprozess raus ist, hat kaum Chancen, wieder rein zu kommen.

    Du hast zwar Recht damit, dass viele sich nach langer Arbeitslosigkeit erstmal wieder an einen Standardarbeitstag gewöhnen müssen. Aber dafür dürfte sich die geforderte Maßnahme kaum eignen. Angebrachter wäre es, über einen gewissen Zeitraum (der auch abhängig von der Dauer der vorherigen Arbeitslosigkeit sein sollte) die Tages- und Wochenarbeitszeit Stück für Stück zu erhöhen, ähnlich wie es auch nach einer längeren Krankheit der Fall ist. Dabei kann ja zur Unterstützung weiter Bürgergeld gezahlt werden, damit der AG kein “Vollzeitgehalt an Minijobber” zahlen müsste (so würde das auch kaum ein AG mitmachen) und das Gehalt könnte mit der Arbeitszeit steigen, während das Bürgergeld entsprechend über die Zeit “ausgeschlichen” wird.