Ich hatte vor 15-20 Jahren mal eine Software, um Daten zwischen meinem PC und meinem Sagem-Handy über einen Infrarot-Adaper zu synchronisieren. Das Ding ist bei 100 Versuchen circa 80 mal einfach abgestürzt und in den 20 Fällen, in denen Erfolg gemeldet wurde, waren dann trotzdem Dateien teilweise unvollständig oder beschädigt, sodass man mehrmals “erfolgreich” synchronisieren musste, dann alle Dateien händisch kontrollieren und dann aus mehreren Exporten so zusammenstellen musste, dass auch wirklich alles enthalten ist.
SAP
Lotus Notes.
MS Teams. Ein absoluter Witz das eine Firma wie Microsoft es nicht hinbekommt ein gescheites chat-programm zu schreiben.
Am meisten fickt mich da ab, dass Windows ja ein Fenstermanager ist. Also dass das Betriebssystem eigentlich ja dazu da ist, dass man verschiedene Programme auf hat und dann zwischen diesen wechseln kann. Dass ich also ein Chatprogramm offen habe, um zu chatten. Excel, um Tabellen zu kalkulieren. Word, um Erpresserbriefe an die Signal-Iduna zu verfassen.
Und dann kommt Microsoft, der Hersteller dieses Fenstermanagers und ist der Meinung, dass es eine gute Wahl wäre, das einfach sein zu lassen und versucht alles in Teams zu drücken. Dann chatte ich, jemand schickt mir eine Datei mit einem Entwurf eines Erpresserbriefes an das Boris Becker-Gymnasium in Köln-Ehrenfeld und Teams öffnet den im Vordergrund selbst und versteckt den Chat. Wir hatten schon in den 80ern MDE-UIs, wo man in einem Programm mehrere Fenster aufhaben konnte und wir haben das Betriebssystem selbst und Microsoft lässt das einfach liegen und erlaubt mir nur immer ein Dokument offen zu haben. Selbst fucking Tabs gibt es nicht
Die neue Generation Büroarbeiter sind auf Android und iOS aufgewachsen. Viele von denen haben ernsthafte Probleme, die Komplexität eines normalen Desktop-PCs zu navigieren. Teams’ UI trägt dem Rechnung, denke ich. Menschen wie du und ich, die begreifen was das Wort “Softwarekomponente” bedeutet, sind einfach nicht die beabsichtigte Zielgruppe.
Der ärgerliche Teil ist dass es keinen “Power User” Modus gibt. So wie die Senioren-Android-UIs, nur eben das praktische Gegenteil davon.
So wie die Senioren-Android-UIs, nur eben das praktische Gegenteil davon.
:D
Wenn unsere Generation alt ist dann ist Senioren-Modus = Experten-Modus
MS Project betritt den Raum: Ein Programm, dass sich vom Aussehen her perfekt zwischen Word, Excel und Powerpoint einsortiert. Da kommt direkt die Hoffnung auf, dass es sich auch ähnlich verhält, oder?
Aber nein! Schon mal versucht 2 Projekte gleichzeitig zu öffnen und zu vergleichen? Die werden zwar als neue Fenster aufgemacht, aber nur innerhalb des Project Hauptfensters. Man kann also nur versuchen das Hauptfenster über beide Bildschirme ziehen, immer in der Angst, einen Bildschirmrand zu berühren und es wieder auf einen der beiden Bildschirm zu maximieren. Wenn man es geschafft hat, kann man endlich beide Projekte nebeneinander anzeigen. Verstehe einfach nicht, wer sowas durchgewunken hat.
Teams ist alles Schlechte an Microsoft in einer App kombiniert. Schlecht designed und extrem buggy.
Ich glaube dass ich beruflich manchmal Teams verwende hat mich dazu gebracht mein Gaming System auf Linux zu switchen.
ClickUp. Auf dem Papier ist das eine moderne Projektmanagementsoftware, die in deinem Browser läuft - eigentlich ganz cool. Allerdings ist das ganze Ding eine unfassbare Flickschusterei und höchstwahrscheinlich von Praktikanten mit KI gecodet worden.
- Je mehr Projekte und Aufgaben die Firma hat, desto langsamer wird das Teil. Ich musste teilweise minutenlang warten, bis meine Tasks endlich mal geladen wurden.
- Es kann theoretisch auch E-Mails von Kunden annehmen und automatisch in Tasks hinterlegen - wenn es das will. Sehr oft verschwanden die Mails einfach im Nirvana. Das führte dann dazu, dass wir sicherheitshalber jede E-Mail lieber manuell in die Tickets eingetragen haben. -.-
- Wenn mehrere Mitarbeiter an einem Ticket arbeiten, kommt die Software überhaupt nicht damit klar und refresht einfach wahllos Teile der Anwendung. Wenn ich gerade einen langen Kommentar schreibe, aber ein Kollege seine Zeit einträgt, wird mein Kommentar einfach mitten beim Tippen gelöscht.
- Man kann auch Dateien an Tasks anhängen. Das Feature scheint jedoch so mit der heißen Nadel gestrickt zu sein, dass es immer mal wieder Glückssache war, welche Dateitypen jetzt korrekt verarbeitet werden. Highlight: Für mehrere Wochen war mal das Hochladen von TXT-Dateien kaputt und hat immer den Browsertab gefreezt.
- Aufgaben kann man auch planen, die springen dann zu einem bestimmten Datum auf einen Erledigen-Status und man sieht in seinem Dashboard, welche Arbeit man heute erledigen muss. Ratet mal, was häufig passiert ist - genau, das funktioniert nicht richtig, sodass Aufgaben liegenbleiben und der Kunde irgendwann nach vier Wochen wütend anruft und fragt, warum wir faulen Säcke seine Arbeit nicht erledigt haben.
- Die Software hat absolut beschissene UX, z.B. ist jedes geöffnete Ticket ein Popup. Will man mehrere Tickets in verschiedenen Tabs öffnen, muss die gesamte Anwendung pro Tab von Grund auf neu geladen werden, was Minuten dauert. In inaktiven Tabs refresht sich der Inhalt dann auch gerne mal und geht dabei kaputt (leeres Browserfenster etc.). Man darf das dann nochmal laden. Das ganze Ding ist also so konzipiert, dass man bitte immer nur ein einziges Fenster auf hat, was sagenhaft ineffizient ist.
- Die Software war relativ häufig komplett down.
ClickUp ist ein (großer) Grund, warum ich letztes Jahr die Firma gewechselt habe. Mein Ex-Boss meinte immer “es gäbe nichts besseres am Markt”, der war echt eine Luftnummer, der Typ.
In meiner neuen Firma benutzen wir Teams. Ja, das ist auch scheiße, aber im Vergleich dazu ein richtiger Segen. Es funktioniert (meistens) und braucht nicht tausend Jahre zum Laden. Ich benutze aber auch die inoffizielle Linux-Version, die einfach nur ein Wrapper um die Website herum ist.
Eine Software, mit der ich Pläne für die Automatisierungstechnik erstelle.
Die Tabelle für die Sensorenliste hat seit Jahren einen Bug, durch den ich kein “d” eingeben kann. Deshalb darf keine Sensorenbezeichnung ein “d” enthalten…
Die Software ist leider durchgängig auf diesem Niveau programmiert - und ich überlege, ob es arbeitsrechtlich zulässig wäre, die Nutzung zu verweigern. Immerhin nehme ich starken seelischen Schaden. : /
Oh Gott :D
(Ich habe auch keine Ahnung, wie man so einen Bug überhaupt produzieren kann. Normalerweise sind die üblichen Bugs ja verständlich, etwa wenn eine Variable überläuft. Aber kein d in einem String?)
Aber kein d in einem String?
Irgendwann hat mal jemand beschlossen dass IDs in dem System Informationen kodieren dürfen und dann kam jemand auf die Idee, nach diesen Informationen zu filtern. Die Annahme ist aber unwahr für andere Komponenten der Software, was dieses Problem erzeugt.
Das ist zumindest eine plausible Erklärung die in der echten Welt passiert. Frag mich woher ich’s weiß. ;)
Ich arbeite auch in dem Umfeld. Darf ich fragen welche Software das ist?
Ohje; zwar nicht benutzt, aber als arbeitsloser entwickler eingestellt worden. Eine software im medizinbereich, in die patientenergebnisse eingetragen werden, und diese dann archiviert und auswertet, z.b. in welchem krankenhaus/ bei welchem arzt sterben die meisten patienten, welchen risikofaktor (wie schwer krank) waren die patienten usw.
Die software war scheinbar um 2000 rum entwickelt wurden, und hatte seit dem nie eine komplette neuentwicklung durchgemacht, womit sie eben an vielen ecken auch noch aussah wie eine webseite aus den 2000ern. Eine seite bei auf welcher man den graph zur auswertung aussuchen sollte war nur eine einzige seite mit einer 4x5 tabelle, und jede zelle war ein blauer, abgerundeter grafischer button der aussag wie aus einem myspace buttonmaker. Wenn man den lustigen button geklickt hat ging die reise durch 2 oder 3 seiten dialoge, die in einer spezifischen reihenfolge (oben links, textfeld mitte, auswahl oben rechts, graph definieren und felder auswaehlen, zurueck nach oben scrollen und speichern) ausgefuellt werden mussten wenn man seine daten nicht zwischendrin verlieren wollte.
Frontent waren verschiedene versionen von jQueryUI (igitt!), je nachdem auf welcher seite man gerade war, backend war von Intersystems. Eine beschissene software von der ich vorher noch nie gehoert hatte, aber die eine “datenbank fuer medizinsoftware” hat. Imho eine voellig sinnfreie loesung, deren vorzuege (ausser, das sie kompatibel zu software aus der internet steinzeit ist) ich bis heute noch nicht begriffen habe. Patientendaten kann man genausogut in MySQL erfassen. Der andere backend code um in intersystems das web frontend zu schreiben ist ungefaehr so beschissen wie microsoft classic ASP von 2000; nur das man bei problemen fuer ASP jede menge beispielcode, dokumentationen und antworten in foren gefunden hat! Nicht so bei Intersystems. Die dokumentation beschraenkt sich auf die parameter und ein kurzes beispiel was zusammen auf eine halbe bildschirmseite passt. Ich hatte die komplette dokumentation als PDF bei chatGPT hochgeladen, aber das konnte auch keine sinnvollen oder funktionierenden antworten geben.
Bei intersystems hatte ich staendig den eindruck das dort 3 mann arbeiten die versuchen Microsoft nachzubauen, aber auf halben weg beschliessen das ihr buggy code gut genug ist und es releasen. Es gibt z.b. einen weg arrays in einem DB feld zu speichern. Dazu werden die arrays intern einfach serialisiert und in ein textfeld gesepeichert. Funktioniert, solange das serialisierte array unter 3.5MB ist - ansonsten wird der string kommentarlos abgeschnitten, ohne warnung gespeichert und beim lesen kommt dann spaeter nur muell raus.
Firmenintern war die arbeit genauso beschissen, da der chef mental noch in den 1990ern feststeckte, und veraenderungen alle boese waren. Alle vorschlaege die nicht von ihm kamen wurden ohne begruendung abgelehnt, teilweise wurde man auch um teams chat vor allen anderen mitarbeitern zusammengeschrien. Statt versionskontrolle wurde der code als zip per email verschickt. Statt projektmanagemnent wie Jira wo aufgaben erstellt, zugeteilt und die alle entspechenden files fuer die aufgabe an einem platz vorhanden sind wurde auch da alles per email (selbstverstaendlich ohne betreff!) erledigt. Teilweise habe ich einen halben tag damit verbracht nur emails zu durchsuchen nach einer datei die mir vor ein paar wochen jemand geschickt hat.
Dann hiess es das wir die dokumentation jetzt als video machen muessen, weil “TikTok dieser neue trend” ist, und jetzt jeder mitarbeiter eine kamera braucht und videoschnitt lernen muss. In der firma musst es nicht einen geben der genau eine sache gut kann, sondern jeder solle alles koennen (programmierung, dokumentation, kundensupport, 4 verschiedene tech stacks, …)
Habe nach nur 6 monaten gekuendigt. Mein nachfolger hat nur 10km von mir entfernt gewohnt, hatte ihn ein paarmal getroffen um ihn noch ein paar sachen zu uebergeben. Er hat es dort nur 5 monate ausgehalten bevor er sich auch eine andere stelle gesucht hat.
Die software war scheinbar um 2000 rum entwickelt wurden, und hatte seit dem nie eine komplette neuentwicklung durchgemacht
Ich glaube, das ist fast bei jeder Software im Medizinbereich so, manchmal sind es aber auch die 90er.
Dann hiess es das wir die dokumentation jetzt als video machen muessen, weil “TikTok dieser neue trend” ist
Kommt mir auch sehr bekannt vor. Bei unserer aktuellen medizinischen QM-Software war das Handbuch schon immer nicht sehr vollständig. Dann wurde es mehrere Versionen lang nicht überarbeitet und auf Anfrage beim Support hieß es sinngemäß “keine Zeit”. Und dann? Dann wurde auf Grundlage dieses unvollständigen, veralteten Handbuchs ein Chatbot aufgebaut, den man jetzt verwenden kann um veraltete, unvollständige Angaben zu bekommen - zum falschen Modul, weil die der Bot nicht auseinanderhalten kann.
Das klingt einfach nur nach Krankenhaussoftware. In einem der Nachbarkrankenhäuser läuft noch Patho Software mit dem Terminal. Mein aktuelles Haus hat ein EPR, das sich bedient und aussieht wie für Windows 95 entwickelt. Inklusiver maximaler Bildschirmauflösung, weil sonst das Fenster zu klein dargestellt wird. Osbkure Fehlermeldungen und Systemabstürze während man gerade Ellenlange Befunde schreibt inklusive.
Alle programme die ich programmiere xD
Dies ist der Weg.
Wer glaubt, dass Teams die schlimmste Software wäre die es gibt, hat noch nie mit SAP, GDI, Redweb oder eGecko gearbeitet.
Finde SAP bei weitem besser als sein Ruf und auch besser als die Konkurrenzprodukte, die ich kennengelernt habe (Navision, Oracle ERP, Workday). Ich sag nicht, dass es das nutzerfreundlichste Programm aller Zeiten ist, aber das wird ein ERP-System, egal welchen Herstellers, m.E. auch niemals werden angesichts der vielen Möglichkeiten, die es bieten muss. Meiner Erfahrung nach liegt das ganze SAP-Bashing, was man online liest auch oft an schlechten Schulungen oder daran, wie die Prozesse intern eingestellt wurden.
Aus meiner Sicht ist einer der größten Pluspunkte, dass wirklich der gesamte Code der Software einsehbar und bei Bedarf auch auf unzählige Arten erweiterbar ist. Bei Workday z.B., einem deutlich moderneren Cloud Tool hast du eine komplette Blackbox, bei der du keine Chance hast, herauszufinden, wo ein angezeigter Wert eigentlich herkommt, warum ein Eintrag irgendwo fehlt o.ä. Bei SAP kannst du die Tabellen anschauen, den Code anschauen, debuggen etc.
Ich hab mit SAP zu tun und … so schlimm ist das auch nicht. Es sieht halt aus wie Grütze, aber es ist beeindruckend, wie konsequent man es mit der Tastatur bedienen kann. Wenn man es einmal verstanden hat, ist man da erstaunlich schnell unterwegs.
“Fehler in xyz, siehe Protokoll”. Wo ist das Protokoll? “Sagen wir dir nicht.”
“Diese Kostenart darf hier nicht verwendet werden.” Welche darf ich denn verwenden? Gibt es eine Liste? “Sagen wir dir nicht.”
Lieferantennummer aus digitalem Merkzettel kopiert (weil, sowas wie Favoriten oder “letzte 5 Eingaben vorschlagen” gibt es ja nicht) und eingefügt - Fehler. Über die umständliche SAP Suchfunktion die identische Lieferantennummer gesucht und per Doppelklick eingefügt? Funktioniert.
Wenn du irgendeine lange Eingabe machst und dann beim Bestätigen ein Fehler geworfen wird, kannst du nicht einfach deine Eingabe zwischenspeichern, den Fehler überprüfen und später weitermachen, nein, leck uns am Arsch, wenn du das Fenster schließt kannst du beim nächsten Mal von 0 anfangen.
“Bestellanforderung freigeben”: Bei einer Funktion, die nichts anderes macht, als ein Dokument anzuzeigen, das jemand anders erstellt hat, und dafür seine Freigabe zu erteilen, würde ich erwarten, dass einfach irgendwo unten rechts, wo halt seit der Ursuppe der GUIs der “ok” oder “weiter” Button ist, ein Knopf mit einem fetten grünen Haken und “Freigabe erteilen” ist, auf den man klickt und fertig. Nein, fick dich. Navigiere durch 20 Tabs mit Detailinformationen (die Zeile mit den Tabs hat eine Scrollleiste) zum “Freigabe” Tab, klicke neben deinem Namen auf die Checkbox, klicke oben in der Menüleiste auf speichern (es gibt keine Aufforderung, falls du das vergisst), und dann verlasse das Fenster mit “zurück”.
SAP ist die Höchststrafe.
Alles in Tabellen Format, aber nichts kann tatsächlich in Tabellenform auch bearbeitet, eingefügt oder kopiert werden…? Warum sollte man auch nur etwas Automatisierung ermöglicht. Excel konnte z.B. nach unten füllen vor… 30 Jahren? Nicht, dass Excel sich Doll weiter entwickelt hat, aber den Stand vor 30 Jahren sollte man schon irgendwann erreichen. Wie instabil SAP ist, ist auch der Wahnsinn.
Strg+Y zum markieren in Tabellen schonmal benutzt? Damit gehts bei mir eigentlich immer
Keine Ahnung, wie findet man denn überhaupt all die Tastenkürzel? Google bringt null.
Kann ich so bestätigen die SAP GUI ist wirklich gut nutzbar, fiori jedoch nicht meiner meinung nach
Das liegt genau daran, dass man die gui richtig gut mit tastatur bedienen kann
Word für meine Bachelorarbeit.
Bin danach auf LibreOffice oder LaTeX umgestiegen, je nach UmfangSchon mal typst ausprobiert? Ist eine modernere alternative zu LaTeX, insbesondere inkrementelle Kompilierung ist sehr praktisch. LaTeX mit dem Makrosystem und den ganzen Inkonsistenzen kann nämlich auch ziemlich furchtbar sein
LibreOffice fand ich eine Offenbarung. LaTeX stellt mit hier und da leider auch Beinchen, aber unterm Strich wesentlich angenehmer als Word.
Ich war seit mit LaTeX in der Hochschule beigebracht wurde Fan. Von da an alle Dokumente, die mehr als eine Seite haben entweder mit LaTeX oder Markdown.
Dann habe ich Typst kennengelernt und damit keinen Grund mehr LaTeX anzufassen.
Deckt Typst alle Funktionen von Latex ab? Z.B. sind bei mir in Latex grade Tabellen ein Thema: wie sieht das aus, wenn sie über mehrere Seiten geht, wie richte ich den Inhalt in der dritten Spalte mittig aus, wie wird mit Zeilenumbrüchen innerhalb der Zelle umgegangen, usw.
Mit Latex hab ich das jetzt nach vielen Versuchen hinbekommen. Typst würde ich nur testen, wenn mir jemand sagt, dass damit alles mindestens genau so gut läuft.
Dem würde ich mich anschließen
Im medizinischen Sektor gibt es fast nur beschissene Software. Chimären zusammengebacken aus einem textbasierten Kern und fünfunddreißig Jahren zielloser Updates. Ich habe einmal ein QM-Programm für medizinische Labore gesehen, das es 2020 nicht einmal geschafft hat einen ordentlichen Texteditor zu integrieren. Texte von Verfahrensanweisungen konnten nur absatzweise bearbeitet werden - Änderungen dann aber nur für das ganze Dokument gesichert werden. Bei einem Doku- und Abrechnungsprogramm für Zahnärzte musste musste man zur selben Zeit noch Tastenkombinationen lernen um Zahnflächen einzutragen.
Dann muss ich noch an FlexNow! aus dem Studium denken. Niemand hat es wirklich verstanden, was aber nicht so schlimm war, da es auch nie funktioniert hat.
Die Anmeldeseite einer Metropol-Universität, mit Abstand. (Verwendet SAP als Datenbank, so als Hinweis).
Die andere Uni war genauso schlimm. Die haben tatsächlich “prod.” in der URL XD
BayZeit
Das ist die Zeiterfassungssoftware für bedienstete des Freistaats Bayern. Ohne Einweisung lässt sich das ding praktisch nicht bedienen.
Seit dem umstieg auf die Web-version gibt’s zumindest Transportverschlüsselung.
awork oder jede andere “Projektmanagement”-Software. Hilft nur dem Upper-Management ein Gefühl von Kontrolle und Überblick zu haben. Für alle anderen macht es die Arbeit komplizierter und langsamer.
Ich brauch keine aufgeblasenen Projektbeschreibungen und Sprints und irgendwelche kleinteiligen Zeiterfassungen. Ich brauch lesbare Issues in Gitlab und meine Ruhe.
Ruhe? Hahahaha. Mein Chef hat Donnerstag geschrieben: Keine Diskussionen per Text, denn Meetings oder Telefonate sind viel effizienter. Es geht um etwas extrem kritisches, meine detaillierte Auflistung hat das überhaupt erst permanent nach Wochen von blablabla Meetings…
Zum Fotografie bearbeiten: Darktable. Ich mein ich muss es nicht nutzen, ich würde einfach gerne ein Open Source Programm nutzen, aber die UX ist da einfach nicht vorhanden. RawTherapee ist besser, kann viel aber nicht alles, mir reicht es aber grad. Wenn ich professionell wäre, würde vermutlich doch Lightroom müssen.
Klingt doch schonmal gut
Das ist auch übel, wie vehement sich die Entwickler dagegen sträuben, die Oberfläche zu verbessern. Hab neulich einen Thread gelesen, in dem es ein Nutzer gewagt hat, vorzuschlagen, veraltete Module standardmäßig auszublenden. Der musste sich was anhören…
Aber abgesehen von der bescheuerten Oberfläche sind die Module schon extrem gut. Hab gefühlt sehr viel Kontrolle darüber, wie mein Bild aussehen soll.
Werden die veralteten (bzw. nicht anwendbaren) Module nicht schon durch den Workflow bzw. generell ausgeblendet? Z. B. mit “scene-referred (Sigmoid)” habe ich im default Workflow “scene-referred” nur das Sigmoid Modul und nicht mehr das Filmic RGB Modul, kann aber noch drauf zugreifen, wenn ich das möchte (bzw. die Einstellung ändern), vermutlich weil das eher eine Frage der Präferenz ist (?). Und z. B. die Module “basic adjustment”, “channel mixer” und “crop and rotate”, die veraltet und abgelöst sind, tauchen bei mir gar nicht mehr auf
Ich weiß nicht mehr, wie die Defaults nach der Installation sind. Muss man da nicht “scene-referred” erstmal irgendwo im Menü auswählen?
Und klar, ich hab mir das auch so angepasst, wie ich das haben möchte. Aber ein Kumpel, der neu angefangen hat, hat natürlich die White Balance im Modul “White Balance” angepasst, nicht im Modul “Color Calibration”. Man kann es insbesondere Anfängern UI-technisch sicher etwas einfacher machen.
Diese Tabs über den Modulen finde ich auch mehr verwirrend als hilfreich, das Konzept der Pipeline von unten nach oben wird so viel weniger deutlich.












