ClickUp. Auf dem Papier ist das eine moderne Projektmanagementsoftware, die in deinem Browser läuft - eigentlich ganz cool. Allerdings ist das ganze Ding eine unfassbare Flickschusterei und höchstwahrscheinlich von Praktikanten mit KI gecodet worden.
Je mehr Projekte und Aufgaben die Firma hat, desto langsamer wird das Teil. Ich musste teilweise minutenlang warten, bis meine Tasks endlich mal geladen wurden.
Es kann theoretisch auch E-Mails von Kunden annehmen und automatisch in Tasks hinterlegen - wenn es das will. Sehr oft verschwanden die Mails einfach im Nirvana. Das führte dann dazu, dass wir sicherheitshalber jede E-Mail lieber manuell in die Tickets eingetragen haben. -.-
Wenn mehrere Mitarbeiter an einem Ticket arbeiten, kommt die Software überhaupt nicht damit klar und refresht einfach wahllos Teile der Anwendung. Wenn ich gerade einen langen Kommentar schreibe, aber ein Kollege seine Zeit einträgt, wird mein Kommentar einfach mitten beim Tippen gelöscht.
Man kann auch Dateien an Tasks anhängen. Das Feature scheint jedoch so mit der heißen Nadel gestrickt zu sein, dass es immer mal wieder Glückssache war, welche Dateitypen jetzt korrekt verarbeitet werden. Highlight: Für mehrere Wochen war mal das Hochladen von TXT-Dateien kaputt und hat immer den Browsertab gefreezt.
Aufgaben kann man auch planen, die springen dann zu einem bestimmten Datum auf einen Erledigen-Status und man sieht in seinem Dashboard, welche Arbeit man heute erledigen muss. Ratet mal, was häufig passiert ist - genau, das funktioniert nicht richtig, sodass Aufgaben liegenbleiben und der Kunde irgendwann nach vier Wochen wütend anruft und fragt, warum wir faulen Säcke seine Arbeit nicht erledigt haben.
Die Software hat absolut beschissene UX, z.B. ist jedes geöffnete Ticket ein Popup. Will man mehrere Tickets in verschiedenen Tabs öffnen, muss die gesamte Anwendung pro Tab von Grund auf neu geladen werden, was Minuten dauert. In inaktiven Tabs refresht sich der Inhalt dann auch gerne mal und geht dabei kaputt (leeres Browserfenster etc.). Man darf das dann nochmal laden. Das ganze Ding ist also so konzipiert, dass man bitte immer nur ein einziges Fenster auf hat, was sagenhaft ineffizient ist.
Die Software war relativ häufig komplett down.
ClickUp ist ein (großer) Grund, warum ich letztes Jahr die Firma gewechselt habe. Mein Ex-Boss meinte immer “es gäbe nichts besseres am Markt”, der war echt eine Luftnummer, der Typ.
In meiner neuen Firma benutzen wir Teams. Ja, das ist auch scheiße, aber im Vergleich dazu ein richtiger Segen. Es funktioniert (meistens) und braucht nicht tausend Jahre zum Laden. Ich benutze aber auch die inoffizielle Linux-Version, die einfach nur ein Wrapper um die Website herum ist.
ClickUp. Auf dem Papier ist das eine moderne Projektmanagementsoftware, die in deinem Browser läuft - eigentlich ganz cool. Allerdings ist das ganze Ding eine unfassbare Flickschusterei und höchstwahrscheinlich von Praktikanten mit KI gecodet worden.
ClickUp ist ein (großer) Grund, warum ich letztes Jahr die Firma gewechselt habe. Mein Ex-Boss meinte immer “es gäbe nichts besseres am Markt”, der war echt eine Luftnummer, der Typ.
In meiner neuen Firma benutzen wir Teams. Ja, das ist auch scheiße, aber im Vergleich dazu ein richtiger Segen. Es funktioniert (meistens) und braucht nicht tausend Jahre zum Laden. Ich benutze aber auch die inoffizielle Linux-Version, die einfach nur ein Wrapper um die Website herum ist.