Seit 2014 werden für Mütter längere Erziehungszeiten bei der Rentenberechnung angerechnet, eine neue Auswertung zeigt die Kosten. Die Ausweitung ab 2027 wird weitere Milliarden kosten.
Ja, okay, und? Vielleicht verstehe ich das tatsächliche Problem nicht, aber ich finde nicht, dass wir uns an der Mütterrente als Kostenfaktor verbeißen sollten. Erziehungsarbeit ist Arbeit, die nur leider nicht entlohnt wird und die einen Rentenanspruch erzeugt, der nicht einmal ansatzweise dem entspricht, was jemandem an Einkommen und Rentenansprüchen flöten geht im Vergleich zu Vollzeitarbeit ohne Kind.
Der derzeitige Status zwingt Eltern, nach einer viel zu kurzen Zeit wieder arbeiten zu gehen, erhöht den Druck auf Kitas und Kindergärten und führt dazu, dass Eltern immer mehr Erziehungsarbeit auf Schulen abwälzen müssen (was natürlich nicht nur an der zu geringen Zeit liegt, die man für Mütterrente anrechnen lassen kann, sondern vor allem daran, dass eine einzelne Vollzeitstelle immer weniger ausreicht, um eine Familie zu finanzieren, aber die Rente ist ein weiterer Faktor, der oben drauf kommt), während die Schulen nicht mehr hinterherkommen.
Und jetzt meinen Leute, die Mütterrente koste zu viel?
Wenn das “Sondervermögen Infrastruktur” zweckentfremdet wird um Wahlgeschenke für die CSU quer zu finanzieren, ist mir herzlich egal ob das für einen guten Zweck ist.
Darum geht es aber im Artikel nicht. Die rechtliche Prüfung, die die Grünen anstreben, sollte durchgeführt werden. Aber der Artikel zählt auf, welche Kosten die Mütterrente verursacht, ganz nach dem Prinzip “Wir können uns den Sozialstaat nicht mehr leisten.” Zumindest ist das der Eindruck, der bei mir entsteht, weil mal wieder auf jegliche Einordnung dieser Zahlen verzichtet wird (z.B. wie viel Einnahmen dem Bund durch nicht verfolgte Steuerhinterziehung verloren gehen, was eine Vermögenssteuer bringen würde, auf wie viel Geld verzichtet wurde, weil man Cum Ex hat verjähren lassen etc.) und nicht erklärt wird, warum die Mütterrente so wichtig für Mütter ist.
Und jetzt meinen Leute, die Mütterrente koste zu viel?
Es wird auf jeden Fall die Szene für den nächsten Angriff gesetzt. Ich nehme an Kindererziehung wird wie ein Lifestyle-Luxus geframed werden, den man sich dann eben leisten können muss. Wie Avocadotoast oder die 4-Tage-Woche.
Ja, okay, und? Vielleicht verstehe ich das tatsächliche Problem nicht, aber ich finde nicht, dass wir uns an der Mütterrente als Kostenfaktor verbeißen sollten. Erziehungsarbeit ist Arbeit, die nur leider nicht entlohnt wird und die einen Rentenanspruch erzeugt, der nicht einmal ansatzweise dem entspricht, was jemandem an Einkommen und Rentenansprüchen flöten geht im Vergleich zu Vollzeitarbeit ohne Kind.
Der derzeitige Status zwingt Eltern, nach einer viel zu kurzen Zeit wieder arbeiten zu gehen, erhöht den Druck auf Kitas und Kindergärten und führt dazu, dass Eltern immer mehr Erziehungsarbeit auf Schulen abwälzen müssen (was natürlich nicht nur an der zu geringen Zeit liegt, die man für Mütterrente anrechnen lassen kann, sondern vor allem daran, dass eine einzelne Vollzeitstelle immer weniger ausreicht, um eine Familie zu finanzieren, aber die Rente ist ein weiterer Faktor, der oben drauf kommt), während die Schulen nicht mehr hinterherkommen.
Und jetzt meinen Leute, die Mütterrente koste zu viel?
Wenn das “Sondervermögen Infrastruktur” zweckentfremdet wird um Wahlgeschenke für die CSU quer zu finanzieren, ist mir herzlich egal ob das für einen guten Zweck ist.
Darum geht es aber im Artikel nicht. Die rechtliche Prüfung, die die Grünen anstreben, sollte durchgeführt werden. Aber der Artikel zählt auf, welche Kosten die Mütterrente verursacht, ganz nach dem Prinzip “Wir können uns den Sozialstaat nicht mehr leisten.” Zumindest ist das der Eindruck, der bei mir entsteht, weil mal wieder auf jegliche Einordnung dieser Zahlen verzichtet wird (z.B. wie viel Einnahmen dem Bund durch nicht verfolgte Steuerhinterziehung verloren gehen, was eine Vermögenssteuer bringen würde, auf wie viel Geld verzichtet wurde, weil man Cum Ex hat verjähren lassen etc.) und nicht erklärt wird, warum die Mütterrente so wichtig für Mütter ist.
Es wird auf jeden Fall die Szene für den nächsten Angriff gesetzt. Ich nehme an Kindererziehung wird wie ein Lifestyle-Luxus geframed werden, den man sich dann eben leisten können muss. Wie Avocadotoast oder die 4-Tage-Woche.