Das Akkordeon ist als "Schifferklavier" oder "Quetschkommode" verschrien. Dabei ist es äußerst vielseitig - und auf den großen Bühnen zu Hause. Auch die Musik-Avantgarde hat das Instrument längst für sich entdeckt. Von Petra Böhm.
Wisst ihr, was lustig ist? Ich habe beim Lesen im Kopf den Begriff “Akkordeon” durch ganz viele verschiedene andere Musikinstrumente ersetzt, und abgesehen von der Funktionsweise und der Geschichte während der Sowjetzeit ergibt immer noch alles Sinn…
Wer um den grundlegenden Einfluss des Barock siwie klassischer Musik auf modernen Rock und Metal weiß, wird kaum überrascht sein, aber man kann Bach und Konsorten auch mit Bass, E-Gitarren und Double Bass Drums umsetzen:
Ich will damit nicht dem Akkordeon etwas absprechen. Ich finde nur die Lobpreisungen in diesem Artikel leer und nichtssagend, weil eben wenig akkordeonspezifisch ist.
Nachtrag: bin da gerade in einen ganz abgefahrenen Kaninchenbau gefallen:
Ich war eigentlich dabei zu schreiben dass das meiste dabei war, aber das stimmt halt tatsächlich gar nicht.
Vor allem dass kein Wort über die verschiedene register schrieben wird wundert nicht. Vermutlich verbinden die meisten das Akkordeon mit dem Tremolo, dabei können die meisten mit den hohen, mittleren und tiefen register noch drei weitere Tonklänge erzogen die man auch kombiniert für entsprechende Variation.
Auch dass man mit der linken Hand Akkorde spielt, naja, das ist nicht falsch, aber halt auch nicht vollständig. Die begleitenden Akkorde müssen ja auch aus einzelnen tönen gebildet werden und die sind eben auch einzeln spielbar. Liegen zwar ungewöhnlich, ist aber schon auch ein Ding.
Außerdem gibt es noch Melodiebassakkordeons bei dem man dann noch deutlich mehr aus der linken Hand rausholen kann. Verschiedene register gibt es da auch noch, also nochmal mehr Variation im Klang.
Insgesamt kommen da für ein einziges Instrument das auch noch mit vertretbaren Aufwand transportfähig ist eine große Vielfalt an Klänge raus. Nichts gegen dein Bass oder Gitarre, aber dagegen können die einpacken. Es hat schon sein Grund warum es zahlreiche Akkordeonorchster gibt. Ich kenne ehrlich gesagt nur die menschlich Stimme als Chor die mit einem “Instrument” (fast) ein ganzes “Orchester” gefüllt bekommt.
Erstmal danke für die Erklärung zu den Registern. Nicht, dass ich das wirklich verstünde oder einordnen könnte, aber solche Details hätten dem Artikel sicher gut getan.
Ich war eigentlich dabei zu schreiben dass das meiste dabei war, aber das stimmt halt tatsächlich gar nicht.
Ich weiß leider nicht, was du damit meinst. Das meiste wovon und was stimmt nicht?
Es scheint auch, dass du mich etwas missverstanden hast. Ich habe nicht das Akkordeon bewertet oder sagen wollen, dass es kein umfangreiches Instrument wäre. Solche Aussagen kann ich gar nicht treffen, weil ich har nicht genug Ahnung habe. Ich bin ein absoluter Musik-Pleb ohne Talent, Bildung oder eigene nennenswerte Erfahrung.
Ich habe die Darstellung des Instruments im Artikel als unspezifisch kritisiert, weil ich finde, dass man vieles auch auf einige andere Instrumente anwenden könnte. Als Beispiel:
Beim Spielen erlebe man die Entstehung der Töne quasi mit: “Wir sind der Ton, wir sind eins. Und das ist das Besondere am Akkordeon.”
Beim Spielen erlebe man die Entstehung der Töne quasi mit: “Wir sind der Ton, wir sind eins. Und das ist das Besondere der Gitarre.”
Ich wollte auch nicht das Akkordeon mit Gitarre und Bass im Umfang der möglichen erzeugbaren Töne oder so vergleichen - nochmal, das kann ich gar nicht (allerdings gibt es auch Gitarrenorchester - wieder was gelernt). Ich kann mir vorstellen, dass viele Instrumente auf unterschiedliche Arten eine große Varianz aufweisen und was eine E-Gitarre mit Pedalen und Verzerrung anstellen kann… Ich schweife ab.
Worauf ich hinaus wollte, war dass es viele Instrumente gibt, die eine große Bandbreite an Stilen und Genres spielen können, von Barock und Klassik über Volksmusik, Hip Hop, Rock und Metal bis hin zu abgedrehtem Experimentalkram. Das war einfach nur wieder ein Punkt, in dem der Artikel mMm zu unspezifisch war und diese Eigenschaft nicht exklusiv dem Akkordeon zuzurechnen ist.
Wisst ihr, was lustig ist? Ich habe beim Lesen im Kopf den Begriff “Akkordeon” durch ganz viele verschiedene andere Musikinstrumente ersetzt, und abgesehen von der Funktionsweise und der Geschichte während der Sowjetzeit ergibt immer noch alles Sinn…
Wer um den grundlegenden Einfluss des Barock siwie klassischer Musik auf modernen Rock und Metal weiß, wird kaum überrascht sein, aber man kann Bach und Konsorten auch mit Bass, E-Gitarren und Double Bass Drums umsetzen:
Son of Bach - Bourrée
Vivaldi | ‘Storm’ | Cole Rolland, Angel Vivaldi, Kristina Schiano
Ich will damit nicht dem Akkordeon etwas absprechen. Ich finde nur die Lobpreisungen in diesem Artikel leer und nichtssagend, weil eben wenig akkordeonspezifisch ist.
Nachtrag: bin da gerade in einen ganz abgefahrenen Kaninchenbau gefallen:
Vivaldi Four Seasons, Summer, On Analog Synthesizer - Look Mum No Computer
The Second Waltz / Harmonica by Rolabo Lin
Kazoo Solo - The Ode to Joy by Beethoven
Und um das ganze auf die Spitze zu treiben und vom Klassik-Thema wegzukommen:
Celtic-Indian Folk Music (Bagpipes & Bhangra) - Frantic Feathers (Toss the feathers)
Dark Strings Metal Rap Beat Instrumental
Ich war eigentlich dabei zu schreiben dass das meiste dabei war, aber das stimmt halt tatsächlich gar nicht.
Vor allem dass kein Wort über die verschiedene register schrieben wird wundert nicht. Vermutlich verbinden die meisten das Akkordeon mit dem Tremolo, dabei können die meisten mit den hohen, mittleren und tiefen register noch drei weitere Tonklänge erzogen die man auch kombiniert für entsprechende Variation.
Auch dass man mit der linken Hand Akkorde spielt, naja, das ist nicht falsch, aber halt auch nicht vollständig. Die begleitenden Akkorde müssen ja auch aus einzelnen tönen gebildet werden und die sind eben auch einzeln spielbar. Liegen zwar ungewöhnlich, ist aber schon auch ein Ding.
Außerdem gibt es noch Melodiebassakkordeons bei dem man dann noch deutlich mehr aus der linken Hand rausholen kann. Verschiedene register gibt es da auch noch, also nochmal mehr Variation im Klang.
Insgesamt kommen da für ein einziges Instrument das auch noch mit vertretbaren Aufwand transportfähig ist eine große Vielfalt an Klänge raus. Nichts gegen dein Bass oder Gitarre, aber dagegen können die einpacken. Es hat schon sein Grund warum es zahlreiche Akkordeonorchster gibt. Ich kenne ehrlich gesagt nur die menschlich Stimme als Chor die mit einem “Instrument” (fast) ein ganzes “Orchester” gefüllt bekommt.
Hier ein paar Versionen die mir noch im Kopf geblieben sind bzw was : https://youtu.be/a5xSxGhlHfc? https://youtu.be/dAk7lHiLKcQ?
Es ist erschreckend schwer von der Aufnahmequalität akzeptable Aufnahme zu finden. Live klingt das nochmal deutlich klarer.
Erstmal danke für die Erklärung zu den Registern. Nicht, dass ich das wirklich verstünde oder einordnen könnte, aber solche Details hätten dem Artikel sicher gut getan.
Ich weiß leider nicht, was du damit meinst. Das meiste wovon und was stimmt nicht?
Es scheint auch, dass du mich etwas missverstanden hast. Ich habe nicht das Akkordeon bewertet oder sagen wollen, dass es kein umfangreiches Instrument wäre. Solche Aussagen kann ich gar nicht treffen, weil ich har nicht genug Ahnung habe. Ich bin ein absoluter Musik-Pleb ohne Talent, Bildung oder eigene nennenswerte Erfahrung.
Ich habe die Darstellung des Instruments im Artikel als unspezifisch kritisiert, weil ich finde, dass man vieles auch auf einige andere Instrumente anwenden könnte. Als Beispiel:
Ich wollte auch nicht das Akkordeon mit Gitarre und Bass im Umfang der möglichen erzeugbaren Töne oder so vergleichen - nochmal, das kann ich gar nicht (allerdings gibt es auch Gitarrenorchester - wieder was gelernt). Ich kann mir vorstellen, dass viele Instrumente auf unterschiedliche Arten eine große Varianz aufweisen und was eine E-Gitarre mit Pedalen und Verzerrung anstellen kann… Ich schweife ab.
Worauf ich hinaus wollte, war dass es viele Instrumente gibt, die eine große Bandbreite an Stilen und Genres spielen können, von Barock und Klassik über Volksmusik, Hip Hop, Rock und Metal bis hin zu abgedrehtem Experimentalkram. Das war einfach nur wieder ein Punkt, in dem der Artikel mMm zu unspezifisch war und diese Eigenschaft nicht exklusiv dem Akkordeon zuzurechnen ist.