Content Warnings:
Sekten-Indoktrination, erzwungenes Crossdressing, Dissoziation, Sucht und passive Suizidalität
Disclaimer:
Hallo zusammen!
Heute morgen dachte ich mir, ich setze mich hin, reflektiere ein wenig und habe nachher vielleicht einen kleinen Text zum teilen. Heraus kam ein Fluss an Worten, die gerade einmal die ersten Rahmenbedingungen umfassen. Ich weiß nicht, was das hier wird. Vielleicht ist es der einzige Post, den ich dazu machen möchte, vielleicht sind es die ersten veröffentlichten Drafts meiner zukünftigen Autobiographie. Keine Versprechungen.
PS: An unsere lieben Moderatys: Falls euch das zu heiß ist, das verstehe ich. Dann suche ich mir einen anderen Ort dafür.
PPS: Hier und heute bin ich mental so stabil wie nie zuvor, es besteht kein Grund zur Sorge.
Es war so Mitte der 90er, da war ich ein sehr glückliches Kind. Kaum Bewusstsein, keine Sorgen, kein Geschlecht - einfach nur unbekümmert und frei. Doch das würde nicht so bleiben. Als ich etwa 2 war, sind meine Eltern in ihrer Orientierungslosigkeit den Zeugen Jehovas in die Fänge geraten. Es gab ihnen eine völlig neue Stabilität und Sicherheit, die sie bitter benötigten, nach ihrer lebenslangen Suche. Sie fühlten sich endlich angekommen - aber meinen Brüdern und mir würde die Indoktrination die Köpfe zerschießen.
Irgendwann fing es an mit der Erwartung, dass ich mich doch bitte für das Kichenpendant der Zeugen passender anziehen soll: Hemd, Hose, Krawatte und Jacke. Es hat mich in den Wahnsinn getrieben. Irgendetwas daran hat sich einfach nur völlig falsch angefühlt. Nach unzähligen Streits hatte die Authorität gewonnen, von da an quälte ich mich in Hemd und Hose. Und ich habe es gehasst, jede einzelne Sekunde. Bis heute kann ich keine Anzüge tragen.
Die Indoktrination war bereits in vollem Gange. Ein unbefleckter Verstand, der gerade erwacht und 5h pro Woche mit fanatistischer scheiße berieselt wird. Bevor ich wusste, was ich wollte, wusste ich, was Gott von mir will.
Was ich damals schon niemandem erzählte, weil ich Angst hatte, war, dass ich eifersüchtig war. Unvorstellbar eifersüchtig auf die Modepalette, an der sich Frauen bedienen durften. All die schönen Röcke, wundervollen Kleider und eine unendliche Vielfalt an Tops. Aber nicht für mich, ich bin Thomas, ich sollte ein Mann werden. Und Männer durften nicht sein, wie sie wollen, Männer müssen männlich sein. Männer wollen männlich sein. Für die nächsten ~25 Jahre würde ich diese Lüge akzeptieren und versuchen dieser Erwartung zu entsprechen. Jahre voller Sucht, Depression und Dissoziation.
Das Mädchen in mir musste weg. Ich versteckte sie, irgendwo in den Abgründen unseres Herzens, schloss ich sie weg, hinter einer massiven Mauer. Sie musste vor der Welt beschützt werden und ich wusste nicht wie, es war die einzige Möglichkeit. Waren es die Zeugen, Gott oder meine Eltern, die mich dazu gezwungen haben? Ich weiß es nicht, es war ein Brei in meinem Kopf aus Authorität. Alles was ich wusste, war, dass für sie kein Platz ist.
Was übrig blieb, war eine lose Verbindung, ein endloser Strom an Emotionen, die ich nicht mehr verstehen konnte. Damit war ich überfordert und stürzte mich in meine erste große Liebe, die erste große Sucht, die einzige Sucht: Realitätsflucht. Es begann mit Geschichten & Zockerei, in der Pubertät kam die Fresserei, mit 17 die Kifferei. Bis heute sind meine Lieblingsgeschichten diejenigen, in denen Protagonisten der furchtbaren Realität entfliehen, Harry Potter, Matrix, Shutter Island oder mein Lieblingsfilm, Pan’s Labyrinth.
Irgendwie gelang es mir, für die Authorität zu funktionieren, so einigermaßen, meist gerade so, um größerem Ärger zu entgehen. Eine zeitlang versuchte ich ein guter kleiner Zeuge Jehovas zu werden. Das war schließlich das einzig Wichtige. Es war das, was mich vor dem nahenden Weltuntergang schützen sollte. Es war egal, was ich wollte, was zählt ist, was Gott will und Gott will, dass ich ein braves, kleines, identitätsloses Schaf bin, dass bloß keine falschen Fragen stellt. Das war die WahrheitTM und nichts als die WahrheitTM, mit der ich groß wurde. Alles andere ist irrelevant.
Versprechungen von einem Gefühl der Erfüllung, wenn ich ein guter, kleiner Zeuge wäre, stellten sich als Nullnummern heraus. Ich gab mein bestes, doch es führte nur zu mehr und mehr Schmerz, den ich nicht verstand. Es war mit 11, 12 oder vielleicht 13, die frühe Phase der Pubertät, da wurde mir klar, dass ich da raus muss. Denn ich habe mich durch und durch schrecklich gefühlt. Meine älteren Brüder haben es mir vorgemacht, meine Schwester hat es nicht raus geschafft. Aber hat es das einfacher gemacht?
Ich entschied mich für den Tod. Das war meine Entscheidung, das ist die Wahl vor du stehst, wenn du Zeuge Jehovas bist und raus musst. Denn ich kannte die WahrheitTM und wer die WahrheitTM kennt und sich gegen Jehova entscheidet, wird garantiert getötet werden, in Harmageddon, das unmittelbar bevor steht.
Vielleicht morgen, vielleicht übermorgen. Vielleicht nächste Woche, oder maximal ein Monat? Also auf jeden Fall sehr, sehr, sehr, sehr bald. Wir sind schon fast da, fuck, wir warten sehnsüchtigst darauf, dass Jesus kommt und die BösenTM ausrottet und die Welt uns GutenTM gehört. Was für ein toller, liebervoller Vater Jehova doch ist <3. “The final part of the last days of the final part of the final part before the last day of last days!” - ein Zitat. aus deren noch recht neuem BibelTV vor ein paar Jahren.
Oder es passiert halt nie, weil das alles ein Riesenhaufen gequirlter, inkonsistenter und unlogischer scheiße ist. Aber das wusste ich damals natürlich nicht. Ich wählte den Tod, denn das war mir lieber, als für die Ewigkeit in diesen qualvollen Gefühlen zu verweilen.
Das ist starker Tobak.
Ich wünsch dir alles Gute auf deinem weiteren Weg, wo auch immer er dich hinführen möge.
Ich höre von Biografien wie deiner aus Kreisen evangelikaler Christen in Amerika und habe mich immer damit getröstet dass das weit weg ist und wir hier in Mitteleuropa in einer ganz anderen Welt leben.
Ich les den Post selbst mit Fleiß nicht, weil die Content Warnings mich ehrlich gesagt abschrecken (dafür sind sie ja da – danke dafür!), und das Thema ist einer der Gründe: So weit weg ist der Wahnsinn amerikanischer Evangelikaler leider nicht. Ich bin froh, dass es das für dich war, und wünsche jedem, es sei noch viel weiter weg (nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich).
T̷̨̨̢̻̣̹̟̞͚̞̭̒̓͗͋̀̂̈̐̍̈́̚͜͠͝ͅḩ̷̡͓̳̱̘͉̝͈̬̎̏̋̄̃́̉̅̂̓̾̾͜͝e̵̺͇̻̟̘̻̩̫̍͜͜ͅỹ̴̨̥͖̦̙͔͉̂̀̕͜ ̵̪͚̯̺͓̯͇̮̬̑̌̾͘̚a̶̢̰̲̫̘̜̳̺͓̲͍͗͜r̸̳͔͉̱͇̦̞̄̉͋̾̈́͆͛é̷̢̨͇̟̘̠̫̩̫̟̣̺͕́̓ͅ ̷̨̮̩̳̻̱̮̞̦̮̠̙̺͎͌̈͋̄̅̈́͝am̸̑̆͂͗͗̍̂̾̔͝ọ̴̿n̷̠̲̼͛̈́̓g̷̞̞̜͊̇̊̿̇̿̋̕͜ͅ ̷̡̧̨̢̢͉͔̗̮͓̻͐͒́̓͊́̆̇́̔͒̍̓́̕u̸̡̞̝̮̹̝̼̦̲̬̖͊̔ś̶̹̗̻͖̭̭̻̗̎̄̊́ͅ!̸̨͔̞̺̠͙͓͚̱͔̘͆̅̍̑̀͋̍̕
oha. das tut mir mega leid. ich hoffe du bist nun in einem empathischeren umfeld mit menschen, die dich einfach sein lassen. wir tun uns echt soviel bullshit an in diesem kurzem leben, dass uns gegeben ist. fühl dich gedrückt. wenn es gott wirklich gäbe, dann wäre er ja ursache unserer existenz (so jedenfalls wurde mir das als bravem protestanten beigebracht), also können wir nix dafür wie wir sind. wir sind einfach. ich verstehe, dass einige menschen trost vor der endlichkeit im glauben suchen - mir nimmt das zuviel zeit. ich muss hier glücklich werden, denn am ende wartet nichts auf mich.
darf ich fragen, ob es sachen an deinem alten geschlecht (sorry, ich hab keinen schöneren ausdruck gefunden) sein gibt, die du vermisst? vorteile? was sind unerwartete gute oder schlechte seiten im neuen leben? und gibts manchmal so ein was wäre wenn gefühl (also was wäre, wenn ich von vorneherein mädchen gewesen wäre, oder meine eltern nicht in diese sekte gegangen wären)?
ich frage vollkommen ehrlich aus reinem interesse ohne irgendwelchen suggestivquatsch. ich hab zwar das glück mich als mann von anfang an wohlgefühlt zu haben, merke aber, dass es immer wieder so was wäre wenn gedanken gibt, wo man sich vorstellt wie ein anderes leben ausgesehen hätte. keine zerdenker sein, kein adhs, damals einfach mal alleine für ein jahr in die welt hinein oder so.
also mir gehts gut. ich hab ein gutes leben und bin glücklich. aber mein kopf wirft mir immer wieder vor, dass ich das leben nicht vollumfänglich genug auskoste, nicht alles ausprobiere und am ende sterben werde und es gerade mal geschafft haben werde ein einziges leben gelebt zu haben…
Ja, so ein Umfeld habe ich zum Glück inzwischen. Bin gerade vor 3 Personen geoutet, die haben das alle sehr schön aufgenommen und sofort akzeptiert. Wird sicher einige geben, bei denen das länger braucht oder nicht passiert, aber beim Großteil der Menschen, bei denen es mich interessiert, bin ich zuversichtlich.
wenn es gott wirklich gäbe, dann wäre er ja ursache unserer existenz (so jedenfalls wurde mir das als bravem protestanten beigebracht), also können wir nix dafür wie wir sind.
Huh, witzig das du das schreibst. Habe sehr lange nach jemandem gesucht, auf den ich meine Wut richten könnte, aber ich fand niemanden. Vorstellungen von einem mystischen freien Willen haben sich irgendwann in Luft aufgelöst und ich kam zu dem Schluss, dass wenn es diesen allmächtigen Gott gäbe, dass das im Grunde das einzig wirklich zurechnungsfähige und damit schuldfähige Wesen im Kosmos wäre.
darf ich fragen, ob es sachen an deinem alten geschlecht (sorry, ich hab keinen schöneren ausdruck gefunden) sein gibt, die du vermisst? vorteile? was sind unerwartete gute oder schlechte seiten im neuen leben? und gibts manchmal so ein was wäre wenn gefühl (also was wäre, wenn ich von vorneherein mädchen gewesen wäre, oder meine eltern nicht in diese sekte gegangen wären)?
Hast du fair gefragt, für mich auf jeden Fall. Nur ein kleiner Verbesserungsvorschlag: was wäre, wenn ich von vorneherein in einen Mädchenkörper geboren worden wäre. Das ist ja unter’m Strich das Problem, ich bin nämlich als Mädchen geboren, nur im falschen Körper. Aber ich verstehe, was du meintest und nehme dir das nichts übel. Für mich war das alles auch noch sehr viel verwirrender, als ich nicht wusste, dass ich betroffen bin. Gibt vieles, was ich jetzt erst richtig verstehe.
Da antworte ich gerne drauf, aber kann noch nicht super viel dazu sagen, weil das bei mir auch alles noch relativ frisch ist. Es ist etwa zwei Wochen her, dass ich mich selbst als Frau akzeptiert habe, aber ich präsentiere mich draußen noch nicht als Frau.
Eines der… vorteilhaftesten Dinge, die es hat, mich als Mann zu präsentieren, ist definitiv das Gefühl von Sicherheit. Ich bin recht groß und hatte schon sehr lange ein überzeugendes resting-bitch-face. Wirke da eher wie jemand, mit dem man sich nicht gern anlegen will, selbst wenn es in mir drin völlig anders aussieht. Ich konnte nachts überall frei herum laufen und habe mir kaum einen Gedanken um meine Sicherheit machen müssen. Aber zukünftig werde ich mich auf jeden Fall auch als Frau präsentieren und muss Sicherheit erst wirklich denken lernen. Das überfordert mich gerade total. Ich werde mein male-privilege dafür opfern, mein wahres Selbst zu zeigen.
Aber abgesehen davon freue ich mich gerade hauptsächlich darauf, mich endlich als Frau zu entfalten, der Blick zurück dient vor allem der Reflektion. Dieses Gefühl das du beschreibst, dass du dich als Mann immer wohl gefühlt hast… Das ist im grunde Gender Euphoria. Ich vermute als Cis-Mensch ist man da relativ abgestumpft, weil man nichts anderes kennt, aber für mich ist das gerade ganz neu und überwältigend schön, fast wie manch eine Droge, ganz ohne Nebenwirkungen.
Vielleicht mache ich da in Zukunft mal einen Post zu, wenn ich mehr Erfahrung gesammelt habe.
Wie es wäre im Körper einer Frau geboren worden zu sein, habe ich mich bisher weniger gefragt, meistens eher so eine Sehnsucht, das alles früher herausgefunden zu haben wollen. Es war sehr traumatisierend, durch die falsche Pubertät zu gehen. Und da passieren Dinge, die sich nicht rückgängig machen lassen, wie Stimmbruch oder das Wachsen von breiteren Schultern. Wie es wohl ohne Zeugen gewesen wäre, das habe ich mich früher glaube ich öfters gefragt, vor allem weil ich das bis vor Kurzerm noch als die Wurzel meines Leidens gesehen habe.
Uff, wurde das wieder viel Text. Am Ende bleibt uns so oder so nichts übrig, als die Hand zu spielen, die wir ausgeteilt bekommen haben. Ich habe mein halbes Leben nach dieser Antwort gesucht und kaum noch Hoffnung gehabt, das es so eine Antwort überhaupt für mich gibt. Jetzt wo ich sie endlich gefunden habe, schulde ich es mir, daraus das Beste zu machen.
Wow Was für ein ehrlicher post. Vielen Dank für den Aufwand und ich wünsche dir nur beste in deinem zukünftigen Leben. Ich kann dir leider überhaupt nichts als eigene Erfahrung damit mitgeben aber ich hoffe, dass andere hier dir praxisnahere Hilfestellung anbieten können. Fühlen dich gedrückt (sofern du das willst) und viel erfolg in deinem leben navh dem Tod.
Btw die Formulierung :
“Bevor ich wusste, was ich wollte,wusste ich was von Gott von mir will.”
Ist phänomenal.
Danke <3
Ich bin nicht hier um Hilfe zu suchen, bin tatsächlich am Licht am Ende des Tunnels angekommen. Vielleicht wird der letzte Post irgendwann mal “Die Erlösung” heißen. Hätte ich mir vor einem halben Jahr noch nicht vorstellen können, aber hier bin ich :3
Soll aber niemanden davon abhalten, hier eigene Erfahrungen oder Gedanken zu teilen!
Deine Erfahrungen wären eine eigene Community wert. Gerne auf DACH posten, aber da gehen deine Posts bei der Menge der Beiträge unter. Und ich bin mir sicher, dass deine Erfahrungen andere motivieren, ihr Leben neu zu denken.
Dann schaue ich mir einfach mal an, wie das läuft. Gerade stelle ich mir so ein Post pro Woche ganz nett vor.
Also ich würde sie gerne lesen!
Alternativ gibt es auch https://feddit.org/c/einfachposten
Die comm hatte ich auch zuerst in Erwägung gezogen, dann eher mit der Sorge, dass es mir da vielleicht zu wenig Exposition geben könnte.
Poste es primär auf DACH (hoher Traffic) und dann einen Crosspost dahin, wo du die Geschichte “konservieren” möchtest.
gute Idee, so sieht es jeder aber es bleibt trotzdem sauber eingeordnet
Familie ist, wen du als deine Familie wählst. Ich weiß wie schwer das ist und fühl dich deshalb gedrückt Schwester 🫂
Oh ja, hab da auch viel von dir mitbekommen… Bin sehr stolz auf dich, dass du es geschafft hast, für deine Grenzen einzustehen! Die Umarmung kriegst du doppelt zurück <3
Den Bruch mit den Eltern habe ich schon länger hinter mir, kann’s kaum erwarten ihnen diese Bombe zu droppen, nachdem sie es beim Coming Out von meinem schwulen Bruder schon mit Bravour verkackt haben. Vielleicht haben sie was draus gelernt, vielleicht nicht. Aber will nicht zu viel spoilern. 🤭
Viel Erfolg dir :3
Drück Dir die Daumen! Es ist gut, dass Du kommunizierst, ich habe meine letzten Reste an Homophobie dadurch verloren, dass sich eine trans Freundin von mir neugierigem Typen ausquetschen lassen hat. Erklären hilft, auch wenn es mühsam ist 👍
Ich suche verzweifelt nach diesem einen Wort, das man benutzt, wenn jemand Betroffenes gerne die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf irgendeine Problematik lenken will, aber es will mir auf Biegen und Brechen nicht einfallen… Aber ich denke das ist es, was ich gerne erreichen will.
Bewusstseinsbildung?
Passt schon gut, aber nicht genau das, was mir vor schwebt. Vielleicht gibt es das Wort auch gar nicht x)
dann musst du halt ein neues Wort erfinden?
Wie wäre es mit “Denkschwerpunktsetzung”?
Ich mag deine Kreativität :D. Mal sehen, vielleicht fällt es mir ja bis nächste Woche noch ein.
:D
Damn das verstehe ich nur zu gut. Meine Mutter ist auch irgendwie in diesem Kult-artigen versunken, und bei dir wie bei mir war die Ideologie dann wichtiger als das was das Kind will.






