Im Streit um die Zukunft Grönlands spielt nun auch die Bundeswehr eine Rolle. 13 deutsche Soldaten werden als Teil eines internationalen Erkundungsteams nach Nuuk fliegen. Ziel sei es, Rahmenbedingungen zur Sicherung der Region zu erkunden.
Schon richtig. Die Helme sind nicht das passende Argument.
Was die Freigabe von Waffen mit größerer Reichweite (200km) um den Nachschub hinter der Front zu behindern oder Leopard anging, war man deutlich zögerlicher. Ganz zu schweigen von F16. Was dazu führte, dass die ukrainische Gegenoffensive zu spät begann und gegen die längst gut befestigten gegnerischen Stellungen ins Leere lief.
Wenn ich mich nicht irre, werden immer noch Milliarden jährlich für russisches Erdgas aus der EU überwiesen. De facto werden also beide Kriegsparteien zugleich unterstützt.
Ja, das ist nicht dein Punkt. Ich möchte nur sagen, dass bei weitem nicht alles richtig gelaufen ist. Es lässt sich natürlich rückblickend leicht urteilen, wenn man nicht selbst die Entscheidung treffen musste, wirkungsvollere Waffen gegen eine Atommacht freizugeben oder im Bürokratiedschungel europäischer, demokratisch gewählter Politiker mehrerer Länder etwas bewegen muss.
Dennoch ist Kritik an der zu zögerlichen Unterstützung des Westens für die Ukraine durchaus angebracht. Mit mehr Hilfe oder ohne Hilfe, wäre der Ukraine-Krieg vorbei. So wie es jetzt läuft, leiden und sterben jeden Tag weiter Menschen.
Vom orangen Soziopathen lässt sich die EU jetzt ähnlich herum schubsen, wie von Putin. Aber auch hier wieder: von der Couch lässt es sich trefflich kritisieren.
Dennoch ist Kritik an der zu zögerlichen Unterstützung des Westens für die Ukraine durchaus angebracht.
Gerade weil das (größtenteils schlicht unwahre) Deutschland-Narrativ so laut war, konnten jede Menge andere Länder sich zurücklehnen und mussten bei Bedarf nur schrill kreischend auf die bösen Deutschen zeigen.
Wir wurden Monate lang mit der deutschen Gas- und Ölabhängigkeit beschallt, während jedes andere Land mit Pipelinezugang außer Deutschland seine Importe erhöht hat. Wir wurden mehr als ein halbes Jahr in “Deutschland blockiert Leopard-2 Panzer” ertränkt, während deutsche Politiker streckenweise schon fast darum gebettelt haben, dass doch bitte endlich jemand tatsächlich einen Exportantrag stellt, weil “nur in Koordination mit anderen” nunmal die von Deutschland gewählte Linie war. Und die von dir erwähnten F-16 sind sogar das beste Beispiel: Denn selbst das Narrativ von den Deutschen, die F-16 blockieren gab es zwischenzeitig, völlig ungeachtet der Tatsache, dass Deutschland nie F-16 besessen hat und daran exakt gar nicht beteiligt war.
Du kritisierst die zu zögerliche Unterstützung des Westens; ich kritisiere die lächerliche Propaganda Shitshow (großteils auf Kosten Deutschlands oder der deutschen Regierung), die das Zögern in vielen Fällen unterstützt oder überhaupt erst möglich gemacht hat.
Ich seh da im Grundgedanken ehrlichgesagt nicht wirklich viel Widerspruch. Wer sich in Märchen verrennt, schadet letztendlich dem Endergebnis ebenso, weil er auf irgendeine Ablenkung reinfällt und imaginäre Probleme statt realer zu “lösen” versucht.
Eine rein deutsche Sichtweise bringt nichts. Ohne Zusammenarbeit kann kein europäisches Land allein bestehen. Dann braucht man auch nicht mit dem Zeigefinger auf einzelne Länder zeigen, auch auf Deutschland nicht.
Schon richtig. Die Helme sind nicht das passende Argument.
Was die Freigabe von Waffen mit größerer Reichweite (200km) um den Nachschub hinter der Front zu behindern oder Leopard anging, war man deutlich zögerlicher. Ganz zu schweigen von F16. Was dazu führte, dass die ukrainische Gegenoffensive zu spät begann und gegen die längst gut befestigten gegnerischen Stellungen ins Leere lief.
Wenn ich mich nicht irre, werden immer noch Milliarden jährlich für russisches Erdgas aus der EU überwiesen. De facto werden also beide Kriegsparteien zugleich unterstützt.
Ja, das ist nicht dein Punkt. Ich möchte nur sagen, dass bei weitem nicht alles richtig gelaufen ist. Es lässt sich natürlich rückblickend leicht urteilen, wenn man nicht selbst die Entscheidung treffen musste, wirkungsvollere Waffen gegen eine Atommacht freizugeben oder im Bürokratiedschungel europäischer, demokratisch gewählter Politiker mehrerer Länder etwas bewegen muss.
Dennoch ist Kritik an der zu zögerlichen Unterstützung des Westens für die Ukraine durchaus angebracht. Mit mehr Hilfe oder ohne Hilfe, wäre der Ukraine-Krieg vorbei. So wie es jetzt läuft, leiden und sterben jeden Tag weiter Menschen.
Vom orangen Soziopathen lässt sich die EU jetzt ähnlich herum schubsen, wie von Putin. Aber auch hier wieder: von der Couch lässt es sich trefflich kritisieren.
Gerade weil das (größtenteils schlicht unwahre) Deutschland-Narrativ so laut war, konnten jede Menge andere Länder sich zurücklehnen und mussten bei Bedarf nur schrill kreischend auf die bösen Deutschen zeigen.
Wir wurden Monate lang mit der deutschen Gas- und Ölabhängigkeit beschallt, während jedes andere Land mit Pipelinezugang außer Deutschland seine Importe erhöht hat. Wir wurden mehr als ein halbes Jahr in “Deutschland blockiert Leopard-2 Panzer” ertränkt, während deutsche Politiker streckenweise schon fast darum gebettelt haben, dass doch bitte endlich jemand tatsächlich einen Exportantrag stellt, weil “nur in Koordination mit anderen” nunmal die von Deutschland gewählte Linie war. Und die von dir erwähnten F-16 sind sogar das beste Beispiel: Denn selbst das Narrativ von den Deutschen, die F-16 blockieren gab es zwischenzeitig, völlig ungeachtet der Tatsache, dass Deutschland nie F-16 besessen hat und daran exakt gar nicht beteiligt war.
Du kritisierst die zu zögerliche Unterstützung des Westens; ich kritisiere die lächerliche Propaganda Shitshow (großteils auf Kosten Deutschlands oder der deutschen Regierung), die das Zögern in vielen Fällen unterstützt oder überhaupt erst möglich gemacht hat.
Ich seh da im Grundgedanken ehrlichgesagt nicht wirklich viel Widerspruch. Wer sich in Märchen verrennt, schadet letztendlich dem Endergebnis ebenso, weil er auf irgendeine Ablenkung reinfällt und imaginäre Probleme statt realer zu “lösen” versucht.
Stimmt. Faktenbasierte Sicht ist hilfreich.
Eine rein deutsche Sichtweise bringt nichts. Ohne Zusammenarbeit kann kein europäisches Land allein bestehen. Dann braucht man auch nicht mit dem Zeigefinger auf einzelne Länder zeigen, auch auf Deutschland nicht.