Es fing gut mit diesen, beiden Tutorials an und endete damit, dass ich mich 2h lang in die Dokumentation vom tpm-tools vpm-werkzeuge (vpm = vertrauenswürdiges Plattform Modul)eingelesen habe nur um eine verficke pcr-policy pcr-regel zu erstellen und damit im Endeffekt nichts funktioniert (ich habe die pcr-regel nicht erstellen können).

  • mech@feddit.org
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    3 days ago

    Ich arbeite als Systemadministrator und weiß bis heute nicht, was ein TPM Modul macht, oder wozu es gut ist.
    Wo liegt der Vorteil gegenüber Festplattenverschlüsselung mit einem Passwort + Autologin?

      • Wofls@feddit.org
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        3 days ago

        Also kp, aber LUKS-Encryption ist bei den meisten Linux Installs ne Option und meiner Erfahrung nach sehr pflegeleicht

        • Missy@feddit.org
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          3 days ago

          Ja echt cool, bin nicht super Linux versiert und habe LUKS1 auf Grub und Festplatte angewendet. Ist bei CachyOS leicht einzurichten.

      • mech@feddit.org
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        3 days ago

        Verschlüsselung und Anmeldung sind komplett separate Systeme.
        Bei einer benutzerfreundlichen Linux-Verteilung kann man üblicherweise die Verschlüsselung mit Passwort bei der Installation einrichten.
        Und bei Gnom und KDE kann man in den Einstellungen zur Anmeldung die automatische Benutzeranmeldung ohne Passwort einstellen.
        Dann braucht man das lange, sichere Passwort zur Entschlüsselung nur einmal beim Stiefeln. Das Benutzer-Passwort kann dann kürzer sein und wird nur für sudo gebraucht.

        Wenn man so dumm ist wie ich und Schlaffware nutzt, ist es ein Bisschen komplizierter.

    • Zoneflasher@feddit.org
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      3 days ago

      Du kannst dir das TPM stark vereinfacht wie einen Passwortmanager für Schlüssel vorstellen. Die Konfiguration des Systemstarts wird auch als Schlüssel gespeichert (PCRs nennen sich die Register dafür). Damit kann dann überprüft werden, ob das Gerät ordnungsgemäß gestartet ist und Zugriff auf andere Schlüssel gewährt werden darf.

      Wird z.B. bei BitLocker (größtenteils zusätzlich zu einem Passwort) eingesetzt. Damit kommst du dann nicht an Daten, wenn du nur das Passwort und die Festplatte hast oder sich der Startvorgang aufgrund eines Angriffs auf das System verändert hat. Vorteile wären:

      • Zusätzlicher Schutz zu Passwort
      • oder kein Passwort merken notwendig
      • Schlüssel war nie auf der Festplatte und konnte / kann nicht abgegriffen werden
      • Schutz, ohne dass der User das in seinem Alltag merkt (bei Verschlüsselung wie BitLocker und LUKS2 merkt man es nicht und es wird auch als “Schutz” für die Lizenz von Microsoft Produkten wie Office verwendet)

      Nur bei technischen Defekten brauchst du dringend Backups bzw. einen weiteren Schlüssel für die verwendete Verschlüsselung, aber die sollten ja sowieso immer da sein…

    • bennypr0fane@discuss.tchncs.de
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      3 days ago

      Ist TPM nicht so eine neumodische Mikroweich-Erfindung? Ich habe mich ja beim Lesen des Pfostentitels gleich gewundert, dass das funktionieren sollte, und siehe da… Es klingt fast so ähnlich wie “Bash-Skripte mit MS Word schreiben” oder “Linux-User mit Azure Active Directory managen” oder so. Bei Datenträger-Verschlüsselung unter Linux denke ich, wie die anderen Zuhausis, auch zuerst an LUKS. Keine Ahnung, ob die Hartware dafür dann das TPM verwenden will, ist mir eig egal. Sicher ist es direkt bei der Installation viel unkomplizierter einzurichten als nachträglich