Im Südwesten von Berlin ist am Samstagmorgen in weiten Teilen der Strom ausgefallen. Rund 45.000 Haushalte in Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf und Lichterfelde sind betroffen. Grund für den #Stromausfall war eine brennende Kabelbrücke über den Teltowkanal, nahe des Kraftwerks Lichterfelde. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdachts auf Brandstiftung - es gibt mittlerweile ein Bekennerschreiben, das geprüft wird. Die Störung könne für viele Betroffene womöglich bis Donnerstag andauern.

Edit: Mittlerweile hat sich die linksextreme “Vulkangruppe” zu dem Anschlag bekannt - zur Diskussion auf deutschland@feddit.de

Das mutmaßliche Bekennerschreiben der Vulkangruppe kann man bei der BZ lesen.

  • Ontimp@feddit.org
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    4 days ago

    Aber echt, war auch mein erster Gedanke.

    Viele Stellen im Bekennerschreiben lesen sich auch bisschen als wären sie nicht von einem deutschen Muttersprachler geschrieben, sonder maschinell (aus dem Englischen?) übersetzt worden:

    Gier nach Destruktion

    Unsere ausführliche Erklärung hängt dieser Information bei.

    Unsere gemeinwohlorientierte Aktion ist gesellschaftlich sinnvoll.

    Wir wissen, wir müssen diese Zerstörung unterbrechen.

    etc.

    • HaraldvonBlauzahn@feddit.org
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      4 days ago

      Inhaltlich könnte das Schreiben so wohl auch wörtlich in Stanley Robinsons Roman “Das Ministerium für die Zukunft” (The Ministry for the Future) stehen. Die beschreibenen Klimafolgen bis hin zum Zusammenbruch der AMOC sind ja keineswegs mehr hypothetisch, sondern haben Top Klimaforscher wie Rahmstorf zu dringenden Warnungen bewogen. Und die kürzlich real eingetretenen Überflutungen in Washington (und letztes Jahr, Valencia) durch “atmosphärische Flüsse” sind in Robinsons Buch fast exakt so für Los Angeles beschrieben. Überflutungen haben real in Darna zu geschätzt 20000 Todesopfern geführt, hier überholt die Realität das Buch in sehr bedrückender Weise.

      Wobei in Robinsons Buch weniger anarchistische Gruppen sondern vielmehr staatliche bzw. überstaatliche Organisationen im Untergrund eine notwendige Abkehr von fossiler Technik vorantreiben.

      Und die Benennung eines realen, grossen Problems ist natürlich keinerlei Beweis für die Authenzität des Schreibens.

      Ich glaube, man kann auch sagen, dass es in der Klimaschutzbewegung einen sehr weitreichenden Konsens gibt, auf Gewalt zu verzichten. Die Anti-AKW Bewegung seinerzeit war ja auch zu 99.5% gewaltlos. Und dann gab es ein paar Gruppen, die Strommasten umsägten.

      • Ontimp@feddit.org
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        4 days ago

        Eben. Bei den zugeklebten Auspuffen neulich hat sich ja auch in Nachhinein heraus gestellt, dass es sich um russische Agenten gehandelt hat.

        Kann ja nur in Russlands Interesse sein, ökologische politische Ideen in Europa als extremistisch zu diskreditieren; sowohl um ihre eigenen Schützlinge (AfD und co) zu stärken, als sich schlicht und die eigene Rolle als Exportoer fossiler Rohstoffe zu sichern

    • Rise1547@feddit.org
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      4 days ago

      Dass Leute in Berlin wohnen, die kein Deutsch können, ist allerdings jetzt nicht so weit hergeholt, wa

    • trollercoaster@sh.itjust.works
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      4 days ago

      Die benutzen auch Satzzeichen wie Doppelpunkte mitten in Wörtern, so weit kann es also mit deren Grammatikkenntnissen nicht her sein.

      Außerdem schreiben und reden erfahrungsgemäß gerade die Mitteilungsbedürftigeren unter den selbsternannten Linken gerne ganz schön übles Geschwurbel.