Vier Kältebusse sind in Berlin unterwegs, um im Winter Obdachlose in warme Unterkünfte zu bringen. Doch jetzt fallen zwei Fahrzeuge aus: In der vergangenen Nacht wurde eines mutmaßlich in Brand gesteckt, ein weiteres wurde durch das Feuer beschädigt.
Ich wünsche der Polizei in diesem Fall viel Erfolg bei der Tätersuche.
Trans*Personen und Ausländer:innen hinterfragen die männlich-weisse Hierarchie und die damit gesicherten Resourcen und Selbstverständlichkeiten. Ein Obdachloser stellt keine Ansprüche richtung Gleichbehandlung.
Seine reine Existenz macht aber schon auf Umstände aufmerksam, die gefälligst ausgeblendet werden sollen.
Also doch wieder analog: Transpersonen wollen auch keine andere Behandlung. Aber die existieren und das ist für Menschen, die ihre Existenz nicht wahrhaben wollen, ausreichend, sich angegriffen zu fühlen und sich gegen eine ledigleich selbst eingebildete Bedrohung zu wehren.
Keine andere Behandlung - genau das macht den Unterschied. Der Obdachlose will maximal ein Almosen. Ganze Kriege wurden dagegen geführt über die Existenz von etwas, das andere nicht wahrhaben wollten.
Dein Denkfehler ist, dass du annimmst Nazis hätten ein kohärentes ideologisches Weltbild in dem sie exakt rechtfertigen wer jetzt zum Opfer von Gewalt zu werden hat und wer nicht und das dann mit überlegter Strategie umsetzen.
Es geht darum seine irrationale Wut an Sündenböcken auszulassen. Jeder der sozial/gesellschaftlich/körperlich schwach ist kommt da recht.
Sozialer Abstieg und Obdachlosigkeit ist für viele Menschen eine reale Bedrohung. Vor der Angst vor dieser Bedrohung kann ich mich schützen, indem ich mir einrede, dass “die da unten” qualitativ andere Menschen sind als ich. Mir kann kein sozialer Abstieg widerfahren, weil ich besser/fleißiger/stärker/irgendwie intrinsisch anders bin als “die da”. Und weil die Begegnung mit Obdachlosen die eigene Angst vor sozialen Abstieg aktiviert bzw. symbolisiert, mache ich mit ihnen, was ich immer mache, wenn mir etwas Angst einflößt: ich bekämpfe sie. Klingt dumm, ist aber der Mechanismus hinter dem Erfolg des populistischen Bürgergeldempfängerprügelns.
Ganz offensichtlich sehen das die Täter anders. Du merkst ja selbst, dass die Motivation für einen vernünftigen Menschen komplett unverständlich ist, Idioten haben nun Mal unendliche Fantasie.
Es könnte sein, dass Obdachlose in den Köpfen der Täter so weit entmenschlicht worden sind, dass so eine Tat auch einfach eine Art krankes Entertainment gewesen sein könnte
Wenn die Obdachlosen vom Staat und/ oder der Gesellschaft schlecht behandelt werden, erzeugt es Druck auf Menschen, die zwar noch nicht obdachlos, aber vielleicht an der Schwelle sind. Mit der implizierten Drohung, dass einem das auch widerfahren kann, wenn man die Arbeit nicht annimmt, seinen Job riskiert etc. Wie bei der Mafia: ein schönes (nicht so schlimmes) Leben haben sie da, wäre ja schade, wenn es ihnen jemand (noch mehr) zur Hölle machen würde…
Hass geschürt durch Populismus. “Wir gegen die”, also klassisches nach unten treten.
Obdachlose sind aber keine Bedrohung.
Sind trans*Personen und Ausländer:innen auch nicht. Ist denen, die dieser Gewalt-Ideologie verfallen sind halt völlig egal.
Schön gesagt!
Trans*Personen und Ausländer:innen hinterfragen die männlich-weisse Hierarchie und die damit gesicherten Resourcen und Selbstverständlichkeiten. Ein Obdachloser stellt keine Ansprüche richtung Gleichbehandlung.
Seine reine Existenz macht aber schon auf Umstände aufmerksam, die gefälligst ausgeblendet werden sollen.
Also doch wieder analog: Transpersonen wollen auch keine andere Behandlung. Aber die existieren und das ist für Menschen, die ihre Existenz nicht wahrhaben wollen, ausreichend, sich angegriffen zu fühlen und sich gegen eine ledigleich selbst eingebildete Bedrohung zu wehren.
Keine andere Behandlung - genau das macht den Unterschied. Der Obdachlose will maximal ein Almosen. Ganze Kriege wurden dagegen geführt über die Existenz von etwas, das andere nicht wahrhaben wollten.
Umstände ausblenden ist leichter.
Dein Denkfehler ist, dass du annimmst Nazis hätten ein kohärentes ideologisches Weltbild in dem sie exakt rechtfertigen wer jetzt zum Opfer von Gewalt zu werden hat und wer nicht und das dann mit überlegter Strategie umsetzen.
Es geht darum seine irrationale Wut an Sündenböcken auszulassen. Jeder der sozial/gesellschaftlich/körperlich schwach ist kommt da recht.
Sozialer Abstieg und Obdachlosigkeit ist für viele Menschen eine reale Bedrohung. Vor der Angst vor dieser Bedrohung kann ich mich schützen, indem ich mir einrede, dass “die da unten” qualitativ andere Menschen sind als ich. Mir kann kein sozialer Abstieg widerfahren, weil ich besser/fleißiger/stärker/irgendwie intrinsisch anders bin als “die da”. Und weil die Begegnung mit Obdachlosen die eigene Angst vor sozialen Abstieg aktiviert bzw. symbolisiert, mache ich mit ihnen, was ich immer mache, wenn mir etwas Angst einflößt: ich bekämpfe sie. Klingt dumm, ist aber der Mechanismus hinter dem Erfolg des populistischen Bürgergeldempfängerprügelns.
Ganz offensichtlich sehen das die Täter anders. Du merkst ja selbst, dass die Motivation für einen vernünftigen Menschen komplett unverständlich ist, Idioten haben nun Mal unendliche Fantasie.
Es könnte sein, dass Obdachlose in den Köpfen der Täter so weit entmenschlicht worden sind, dass so eine Tat auch einfach eine Art krankes Entertainment gewesen sein könnte
Wenn die Obdachlosen vom Staat und/ oder der Gesellschaft schlecht behandelt werden, erzeugt es Druck auf Menschen, die zwar noch nicht obdachlos, aber vielleicht an der Schwelle sind. Mit der implizierten Drohung, dass einem das auch widerfahren kann, wenn man die Arbeit nicht annimmt, seinen Job riskiert etc. Wie bei der Mafia: ein schönes (nicht so schlimmes) Leben haben sie da, wäre ja schade, wenn es ihnen jemand (noch mehr) zur Hölle machen würde…