Über 1.000 Euro Kaltmiete - für keine 70 Quadratmeter? Exklusive Daten zeigen, wie stark die Angebotsmieten deutschlandweit gestiegen sind - und wo selbst auf dem flachen Land die Preise abheben. Von A. Mühlhausen.
Es liegt entweder an der Kaufkraft die fehlt, wir brauchen so 50-100% mehr Lohn um die Abgaben zu finanzieren und die Bau- oder Mietkosten zu tragen.
Oder der Markt ist hoffnungslos in einem ähnlichen Ausmaß überbewertet, was man aber nicht laut sagen kann, weil da die Altersvorsorge bzw. Vermögen von 'zig Millionen dran hängt.
Oder die Ansprüche die wir an Fläche und Ausstattung stellen sind “zu hoch” und wir müssten zusammenrücken, mit Untermiete, WGs im Alter etc. Will auch keiner und auch keiner sagen.
Dazu kommt dann nochmal NIMBY Kram:
Wohnraum ja, aber nicht hier, und kein Plattenbau, und auch keine Baustelle für Verkehrsmittel um dann durch die neu gewachsenen Städte zu kommen. Und keine Enteignung für entweder Platz-effizientere Stadtplanung oder Verkehrswege.
Oder es gibt wirklich zu wenig Wohnungen. Das Problem ist nicht mal so sehr, dass es (insbesondere in den Städten) mehr Menschen gibt, sondern dass es mehr Single-Haushalte gibt, was nicht nur daran liegt, dass es weniger Paare gibt, sondern auch, dass viele Menschen hunderte km von ihren Geburtsorten entfernt arbeiten und dann natürlich ihre Eltern, Tanten, Großeltern usw. nicht mitnehmen. Und genau diese örtliche Flexibilität wird vom Arbeitsmarkt seit Jahrzehnten vehement gefordert. Mit wildfremden Menschen zusammenleben wollen halt die meisten nicht, und das war “früher” auch nicht anders.
Ich denke, dass einfach alle vier Erklärungen zutreffen.
Die bittere Pille die keiner schlucken will ist:
Dazu kommt dann nochmal NIMBY Kram:
Wohnraum ja, aber nicht hier, und kein Plattenbau, und auch keine Baustelle für Verkehrsmittel um dann durch die neu gewachsenen Städte zu kommen. Und keine Enteignung für entweder Platz-effizientere Stadtplanung oder Verkehrswege.
Und das Ergebnis ist dann halt das Ruhrgebiet mit z.b. Duisburg und seinen 2(!!) Tram linien. https://de.wikipedia.org/wiki/Straßenbahn_Duisburg
Oder es gibt wirklich zu wenig Wohnungen. Das Problem ist nicht mal so sehr, dass es (insbesondere in den Städten) mehr Menschen gibt, sondern dass es mehr Single-Haushalte gibt, was nicht nur daran liegt, dass es weniger Paare gibt, sondern auch, dass viele Menschen hunderte km von ihren Geburtsorten entfernt arbeiten und dann natürlich ihre Eltern, Tanten, Großeltern usw. nicht mitnehmen. Und genau diese örtliche Flexibilität wird vom Arbeitsmarkt seit Jahrzehnten vehement gefordert. Mit wildfremden Menschen zusammenleben wollen halt die meisten nicht, und das war “früher” auch nicht anders.
Ich denke, dass einfach alle vier Erklärungen zutreffen.
WGs im Alter auf jeden Fall, das trifft nur eine Reihe an Generationen, die sobald möglich etwas Eigenes haben wollten und es auch nicht geteilt haben