Weil Vernichtung oft günstiger ist als Recycling, landen in der EU jährlich Millionen nicht verkaufter Kleidungsstücke im Müll - mit Folgen für Umwelt und Klima. Dem will die EU-Kommission nun einen Riegel vorschieben.

  • Aniki@feddit.org
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    7 hours ago

    Was ich mich frage, ist ob es da nur um’s CO2 geht oder ob’s da auch um andere Umweltbelastungen geht. Weil wenn’s nur um’s CO2 geht, dann frage ich mich, wie die Energiewende da hineinspielt … Also angenommen die Fasern werden nicht aus Erdöl sondern aus nachwachsenden Pflanzenfasern hergestellt, dann hast du (sofern die Pflanzen nachwachsen und kein Parkplatz aus dem Acker gemacht wird) einen geschlossenen Kohlenstoffkreislauf, insofern Netto-Null CO2 Bilanz. Wäre das dann in Ordnung?

    • Obin@feddit.org
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      4 hours ago

      Für sphärische Kühe in einem Vakuum, wenn die für die Verarbeitung nötige Energieproduktion aus Erneuerbaren kommt, die erneuerbaren Kraftwerke einzig mit erneuerbaren und nachhaltig geförderten Rohstoffen oder Recyclingmaterialien errichtet wurden, die Herstellung und Färbung nur einen nachhaltigen Teil aus dem Grundwasserspiegel entnimmt und und nur unschädliche und biologisch abbaubare Rückstände in den Wasserkreislauf zurückgegeben werden, die Anbauflächen keine naturbelassenen CO2-negativen Flächen (z.B. Moore) verdrängen, und so weiter und so fort. CO2-Bilanz ist halt nicht nur Rohstoffe, sondern eine ganze Kette an Faktoren an die man vielleicht nicht gleich denkt.

      Kann z.B. vielleicht sogar sein, dass unterm Strich das eine oder andere Kunstfaser-Kleidungsstück in der Bilanz unter einem besonders wenig nachhaltig gefertigten Baumwollkleidungsstück liegt.

      In der Praxis müssen wir lernen zu respektieren was wir produzieren, Dinge zuerst weiterverwenden, dann recyclen oder zu kompostieren, eine zero-waste Economy. Alles andere ist nicht Zukunftsfähig, über kurz oder lang.