kdenlive dazu zu prügeln, dieses gottverdammte GIF richtig ins Projekt zu importieren, hat, glaube ich, doppelt so lange gedauert.

  • optional@feddit.org
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    9 hours ago

    Als Gnome vor ein paar Jahren beschlossen hat, dass niemand mehr ein systray braucht, war für mich endgültig der Punkt erreicht zu wechseln. Habe mir dann eine schöne xmonad-Konfiguration zusammengehackt, (und sogar meinen ersten PR in Haskell erstellt um es so zu haben wie ich wollte) die mir aber leider unter Wayland nichts mehr hilft. Jetzt kann ich mich nicht zwischen sway und hyprland entscheiden und schon gar nicht dazu durchrringen meine Config für einen der beiden ans Laufen zu bringen. Also hänge ich immer wenn ich Wayland brauche wieder im Gnome und könnte kotzen, weil nichts funktioniert.

    • Reznik@lemmy.zip
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      1 hour ago

      Das systray abzuschaffen, war tatsächlich eine gute Idee vom Gnome Team. Das ist für Nachrichten des Systems gedacht, nicht um Anwendungen zu parken. Dafür gibt es gerade unter Gnome virtuelle Arbeitsflächen. Und nein, es macht speichertechnisch absoulut keinen Unterschied! Oberflächen, die nicht angezeigt werden, sind nicht im Speicher. Ob sie nicht angezeigt werden, weil im Tray stecken oder weil sie auf Arbeitfläche 23 verschimmeln, ist irrelevant!

      Es ist also absolut unnütz Anwendungen im Systray zu parken, wenn man Arbeitsflächen hat. Und da das unnütz ist, hat das Gnome Team das abgeschafft. Scheint mir ne logische Entscheidung zu sein. Aber da der durchschnittliche Linux User möchte, dass sich sein Desktop wie der von Windows 95 verhält, wird jetzt dem systray hinterher getrauert. Kurze Durchsage: Windows 95 ist 30 Jahre her. Man darf sich weiterentwickeln.

      Bei KDE Plasma war das übrigens ähnlich. Als die ihren Desktop modernisiert haben, war deren Tray anfangs nur für Plasma-Anwendungen (!=KDE Anwendungen) da. Gab ein riesen Geheule in der Community und der Sündenfall des KDE Teams war es dem nachzugeben.

      Das Gnome Team ist hart geblieben. Finde ich gut. Es kann ja nicht sein, dass wir (als Linux Gemeinschaft) 30 Jahre alten Design-Prinzipien eines proprietären Konzerns nachjagen.