Autoverkehr reduzieren geht: „Autoparkplätze weichen Fahrradwegen, 30er-Zonen und eine bevorzugte Ampelschaltung für Fahrräder und Öffis erhöhen den Verkehrsfluss: Mit dem Plan Vélo legte der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer in Paris in sechs Jahren von drei auf elf Prozent zu.“

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    20 hours ago

    Naja, ich hab jetzt leider keine Statistik zu Häufigkeiten im Vergleich, aber doch, auch rot gefüllte Streifen werden von Autos befahren. Vor allem, wenn man an Ampeln den Rückstau überholen kann.

    Abgesehen davon bleiben die Überholabstände gleich schlecht. Ironischerweise tendenziell sogar bei echten Fahrradwegen (egal ob bunt oder nur eine weiße, durchgezogene Linie) schlechter als bei Radschutzstreifen (gestrichelte Linie, “bei Bedarf” für Autos zum Befahren freigegeben), weil letztere Teil der Spur sind und einen Überholabstand von 1,5m (innerorts, außerorts 2m) erforderlich ist, während “echte” Fahrradwege eigene Spuren sind und beim Vorbeifahren kein gesonderter Überholabstand notwendig ist.
    Darüber hinaus liegen beide Arten von Fahrradstreifen gerne mal so zwischen Fahrbahn und Parkstreifen, dass sie schön genau die Dooringzone markieren und von Radfahrenden daher gar nicht benutzt werden dürften. Aber hält man sich als Radfahrer daran, kann man auf dem Weg zur Arbeit eine ganze Folge Road Rage mit der Dashcam aufzeichnen.

    Baulich getrennt ist die einzige, tatsächlich sichere Möglichkeit, einen Radweg einzurichten. Alles andere ist einenaktive Gefährdung der Radfahrenden.