• 10MeterFeldweg@feddit.org
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    2 days ago

    Das können sich gewisse Parteien dann ja als vollen Erfolg verbuchen. Demnächst wird dann wieder mit Schrecken festgestellt, dass das arbeitsfähige Menschmaterial schon wieder zurückgegangen ist, also muss man aus dem vorhandenen noch mehr raus holen.

    • Aniki@feddit.org
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      2 days ago

      Das Paradoxe ist ja, wenn es mehr Nachfrage nach menschlicher Arbeitskraft gibt, dann können die Menschen (pro Person) weniger arbeiten.

      Das gilt zumindest in den USA, wo das Gesetz des freien Arbeitsmarktes gilt. In Deutschland ist es aufgrund steuerlicher Lenkung und Gewerkschaften etwas komplizierter.

      Am freien Arbeitsmarkt gilt: höhere Nachfrage -> höhere Preise (Löhne) -> Menschen können weniger Wochenarbeitsstunden arbeiten um den gleichen Gesamtlohn zu bekommen -> viele Menschen arbeiten weniger.

      Also merke: Mehr Nachfrage nach menschlicher Arbeitskraft -> entspannteres Arbeitsleben. Paradox, oder?

      • smokeysnilas@feddit.org
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        1 day ago

        Das gilt aber nur für ein paar Branchen mit hoher Abweichung von Angebot und Nachfrage und gleichzeitig keiner Möglichkeit für Verlagerung/Outsourcing der Arbeit.

  • Señor Mono@feddit.org
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    2 days ago

    Und schon muss ich mich -in andere Medien- mit Leuten auseinandersetzen, die Überbevölkerung und Bevölkerungsaustausch monieren 😒

    Können die nicht lieber mal die dämliche, unfreundlich Familienpolitik angehen und mal einen solidarischen Schulterschluss wagen? Das wäre erfrischend.

    • JensSpahnpasta@feddit.orgOP
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      2 days ago

      Ist halt irgendwie auch hart blödsinnig - “die Deutschen”, wer auch immer das genau sein soll, bekommen halt seit Jahrzehnten weniger Kinder. Nicht wegen irgendeiner Verschwörung oder irgendeines geheimen Regierungsplans. Und das führt dann halt einfach dazu, dass am Ende weniger “Deutsche” da sind. Das hab ich schon in den 90ern im Politikunterricht gelernt und es ist total bizarr, dass da jetzt Leute rumlaufen und Verschwörungstheorien draus machen

      • Señor Mono@feddit.org
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        2 days ago

        Es ist nicht bizarr.

        Es ist ne super wirksamer Talking Point für ne Agenda. Gepaart mit kräftigen dekontextualisierten Bildern im social Media, meist aus Frankreich und England, ist dass die perfekte Hetzkampagne.

  • tomiant@piefed.social
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    1 day ago

    This is great news! We don’t need more people, we have a shitload of people, way too many people on this planet.

    What is that? It’s only a problem for capitalist doctrine? Okidokey, forced childbirth it is!

    • zaphod@sopuli.xyz
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      2 days ago

      Wenn die alten Leute in irgendwelchen dörfern in Brandenburg wegsterben und die jungen Leute von dort alle nach Berlin gehen, dann entspannt sich der Wohnungsmarkt nicht, auch wenn auf dem Papier mehr Wohnungen leer stehen.

      • Melchior@feddit.org
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        2 days ago

        Ein Großteil von Brandenburg ist 50km von der Stadtgrenze von Berlin entfernt. Das kann man durchaus auch pendeln. Vorallem wenn man auch viel Homeoffice hat. Ich sags mal so:

      • Aniki@feddit.org
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        2 days ago

        Hab mal gelesen, mittlerweile sinkt der Bevölkerungsanteil der in der Stadt wohnt in Deutschland sogar wieder?

        • zaphod@sopuli.xyz
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          1 day ago

          Hab da keine aktuellen Zahlen. Während der Pandemie gab es den Trend ins Umland zu ziehen, unter anderem wegen niedriger Zinsen.

    • JensSpahnpasta@feddit.orgOP
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      2 days ago

      Das ist echt eine interessante Frage: Es wird ja fleißig gebaut. Anscheinend 235.000 Wohnungen in 2025. Das Statistische Bundesamt weist auch eine steigende Anzahl an Wohnungen insgesamt über die Jahre aus. Was ja irgendwie einen gewissen Sinn macht, wenn die Bevölkerung steigt, aber wenn sie jetzt sinkt, müsste wirklich irgendwo Wohnraum frei werden.

      • Damarus@feddit.org
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        2 days ago

        Nicht zwangsläufig. Ich nehme an, dass im Schnitt weniger Personen in einer Wohnung leben als früher. Es gibt weniger Kinder, die erwachsen gewordenen Kinder ziehen häufiger aus dem Elternhaus aus, um allein zu leben, generell gibt es mehr Singles. Solche Effekte können einem wachsenden Wohnangebot überlegen sein.

        • Señor Mono@feddit.org
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          2 days ago

          Ich empfehle dazu die passende Folge von „der Anstalt“.

          Im Bereich Sozialwohnungen fallen jährlich mehr weg, als gebaut werden. Hintergrund ist, dass die Besitzer nach Ablauf einer Frist die Wohnung wieder normal auf den kaputten Markt werfen dürfen.

      • ladicius@lemmy.world
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        2 days ago

        Der Wohnraum pro Kopf wird stetig mehr, sprich: Immer weniger Menschen belegen immer mehr Wohnungen.

        Hier in Hamburg quasi einer der Hauptgründe für den Wohnungsmangel.