In der Debatte um telefonische Krankschreibungen warnt der Hausärzteverband vor deren Abschaffung. Die Ärzte bestreiten, dass es dadurch häufiger zu Missbrauch kommt. Sie entlaste Praxen und schütze Patienten.
Es gibt einen Haufen Krankheiten, bei denen ein normaler Hausarzt absolut nichts machen kann außer einen krankzuschreiben und dich auskurieren lassen. Eine Grippe haut dich erstmal um, aber braucht im Normalfall keinen Arztbesuch. Mit einer Grippe kannst du aber eben nicht arbeiten und es ist auch herzlich kontraproduktiv, wenn du dann schön mit dem Bus zum Arzt fährst, um da dann im Wartezimmer zu hocken
Im aktuellen Hausarztmangel sollte man auch nicht davon ausgehen, dass Menschen ihren Hausarzt wirklich gut erreichbar vor Ort haben. Da ist man dann ja manchmal froh, wenn der Arzt drei Stadtviertel weiter oder im Nachbardorf einen aufnimmt.
Man kann natürlich krankfeiern, aber das ging auch vor der telefonischen Krankschreibung. Hier kann man sicherlich Werkzeuge finden, die das verhindern. Im Kern ist das ja meistens schon hart auffällig.
Es ist unglaublich, dass Firmen durch pures Misstrauen mehrere Millionen unnötiger Arztbesuche pro Jahr provozieren, für die wir Krankenversicherten dann zahlen. Das Gesundheitssystem ließe sich wunderbar entlasten, indem man eine Krankschreibungspflicht ab dem 1. Tag untersagt
Wenn man ehrlich ist:
Zustimmung und eine Ergänzung:
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Ach so das Wartezimmer ist quasi das Fitnesstudio fürs Immunsystem. HLI.