Der Bundeskanzler findet: Arbeitnehmer in Deutschland haben zu viele Krankheitstage. Bei einem Wahlkampfauftritt räsoniert er über eine Abschaffung der telefonischen Krankschreibung. Die AOK widerspricht.
Blöde Frage am Rande aber müssten die Unternehmen denn nicht selbst am Besten wissen ob die Zahlen denn wirklich steigen? Wieso äußert man sich da nicht? Oder geht das in meiner Bubble unter.
Unternehmen sind ja anscheinend genau die, die wollen, dass Leute krank zur Arbeit gehen. Für logische Argumente wie “dann stecken sie ihre Kollegen auch an” haben sich Unternehmer noch nie interessiert.
Naja, wenn ich mich richtig an die Statistik erinnere, ist die Mehrzahl der Krankschreibungen in Deutschland nicht durch ansteckende Krankheiten bedingt, sondern durch so Sachen wie reumatische Erkrankungen und psychologische Dinge. Typische Zeichen einer alternden und auch sonst problematischen Gesellschaft die eigentlich nur duch Arbeitszeitreduktion gemildert werden könnte.
Teil des Problems ist hier, dass immer noch viel zu viele mit ansteckenden Krankheiten zur Arbeit gehen, das ist so tief drin dass es teilweise sogar gegen die expliziten Wünsche der Vorgesetzten geschieht (eher nicht die Mehrheit der Vorgesetzten, aber auch Chefs sind kein Monolith).
Nichtansteckende Krankheiten sind natürlich auch ein großes Problem. Ich bin ja selbst wegen Krankheit langfristig arbeitsunfähig.
Vor allem geht vieles oder alles an der Merz’schen Bubble vorbei. Auch wenn sich jene mit Expertise äußern.
Wo soll man sich als Unternehmen äußern? Wo würde die Presse das aufgreifen und wo würden wir das (sonst) irgendwie mitbekommen?
Merz labert scheisse. Presse druckt es ab. Hinterfragt und mit Kontext bzw anderen Meinungen gespickt wird es in der Nachrichtenpresse eher selten / bei nur wenigen Nachrichtenmedien.
Blöde Frage am Rande aber müssten die Unternehmen denn nicht selbst am Besten wissen ob die Zahlen denn wirklich steigen? Wieso äußert man sich da nicht? Oder geht das in meiner Bubble unter.
Unternehmen sind ja anscheinend genau die, die wollen, dass Leute krank zur Arbeit gehen. Für logische Argumente wie “dann stecken sie ihre Kollegen auch an” haben sich Unternehmer noch nie interessiert.
Das wäre ja auch ein Übermorgen-Problem. Wo bleibt da die Wertschöpfung von heute?
Naja, wenn ich mich richtig an die Statistik erinnere, ist die Mehrzahl der Krankschreibungen in Deutschland nicht durch ansteckende Krankheiten bedingt, sondern durch so Sachen wie reumatische Erkrankungen und psychologische Dinge. Typische Zeichen einer alternden und auch sonst problematischen Gesellschaft die eigentlich nur duch Arbeitszeitreduktion gemildert werden könnte.
Teil des Problems ist hier, dass immer noch viel zu viele mit ansteckenden Krankheiten zur Arbeit gehen, das ist so tief drin dass es teilweise sogar gegen die expliziten Wünsche der Vorgesetzten geschieht (eher nicht die Mehrheit der Vorgesetzten, aber auch Chefs sind kein Monolith).
Nichtansteckende Krankheiten sind natürlich auch ein großes Problem. Ich bin ja selbst wegen Krankheit langfristig arbeitsunfähig.
Vor allem geht vieles oder alles an der Merz’schen Bubble vorbei. Auch wenn sich jene mit Expertise äußern.
Wo soll man sich als Unternehmen äußern? Wo würde die Presse das aufgreifen und wo würden wir das (sonst) irgendwie mitbekommen?
Merz labert scheisse. Presse druckt es ab. Hinterfragt und mit Kontext bzw anderen Meinungen gespickt wird es in der Nachrichtenpresse eher selten / bei nur wenigen Nachrichtenmedien.