• excral@feddit.org
    link
    fedilink
    arrow-up
    27
    ·
    8 days ago

    Archiv

    Wird echt interessant, wie das am Ende ausgeht. Wenn sie zu einer Freiheitsstrafe von mindestens einem Jahr verurteilt worden wären, hätten sie automatisch ihren Job verloren. Da sie letztendlich “nur” 4 Monate bekommen haben, geht die Entlassung nur per Disziplinarverfahren.

    Meine Meinung: Persönlich ist das für die beiden Frauen natürlich sehr hart, aber ich halte es für die richtig Entscheidung, falls sie entlassen werden. Einerseits, rechttheoretisch betrachtet, sind sie für eine versuchte gefährliche Körperverletzung im Amt verurteilt worden, was nicht mit einer Weiterbeschäftigung als Polizistin vereinbar sein sollte. Andererseits, wenn sie unter Druck so reagieren, scheinen sie im Beruf als Polizistin falsch aufgehoben. Wie sie in der Situation reagiert haben geht über den Selbstschutz hinaus, da sie es nicht mal geschafft haben die Dienststelle unmittelbar in Kenntnis zu setzen oder Verstärkung anzufordern.

    • baleanar@discuss.tchncs.de
      link
      fedilink
      Deutsch
      arrow-up
      16
      ·
      8 days ago

      Im Strafprozess begründeten sie ihr Verhalten mit Todesangst.

      Eine Polizistin die in Panik gerät wenn Schüsse fallen ist auf jeden Fall da falsch aufgehoben. Ich hätte such Todesangst aber ich bin ja Zivilist. Die haben beide die notwendige Ausbildung erhalten und wenn nicht dann läuft da etwas aber gewaltig falsch.