Im Südwesten von Berlin ist am Samstagmorgen in weiten Teilen der Strom ausgefallen. Rund 45.000 Haushalte in Nikolassee, Wannsee, Zehlendorf und Lichterfelde sind betroffen. Grund für den #Stromausfall war eine brennende Kabelbrücke über den Teltowkanal, nahe des Kraftwerks Lichterfelde. Die Polizei ermittelt nun wegen Verdachts auf Brandstiftung - es gibt mittlerweile ein Bekennerschreiben, das geprüft wird. Die Störung könne für viele Betroffene womöglich bis Donnerstag andauern.
Edit: Mittlerweile hat sich die linksextreme “Vulkangruppe” zu dem Anschlag bekannt - zur Diskussion auf deutschland@feddit.de
Das mutmaßliche Bekennerschreiben der Vulkangruppe kann man bei der BZ lesen.


Mittlerweile hat sich wohl die “Vulkangruppe” zu dem Anschlag bekannt und Details zum Vorgehen in ihrem Schreiben benannt, die auch zur Tat passen. Das ist tatsächlich eine bekannte linksextreme Gruppe, die 2021 schon auf der Baustelle des Tesla-Werks Brände gelegt haben.
Hier stehen ein paar Details (Achtung, geht zum Tagesspiegel).
Ich würde dennoch gerne mal das gesamte Bekennerschreiben sehen. Im verlinkten Video wird da ein bisschen (abgeschnitten) durchgescrollt und manche Newsportale zitieren daraus, aber ich finde nicht das ganze Schreiben. Journalismus im Jahr 2026.Ich habe es bei der BZ gefunden.Was mich am meisten stört, ist, dass aus der Tat dieser extremen Einzelgruppe nun garantiert wieder auf die gesamte linke Bevölkerung geschlossen wird, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Das ist ja auch ein tolles Narrativ für CxU und AfD - alle Linken sind Verbrecher, wählt uns.
Wie es sich anfühlt:
Ein Recht(sextrem)er Spinner hortet Waffen, spricht Todesdrohungen aus und zündet Flüchtlingsheime an? Sorry, Einzelfall.
Ein Link(sextrem)er begeht Brandstiftung? Sofort mit aller Gewalt drauf, Linke sind scheiße und Staatsfeind Nummer 1!
Dieser extreme Linksruck in Deutschland ist wirklich kaum auszuhalten! /s
Soweit so vorhersehbar. Das linksextreme nicht verstehen das sie (unfairerweise) mit anderem maß bemessen werden. Ist hald leider so.
Es ist ein qualitativer Unterschied ob Infrastruktur angegriffen wird oder ein einzelnes Haus oder Person. Angriffe auf Infrastruktur betrifft viel mehr Menschen direkt. Gerade bei Frost zieht ein Stromausfall Folgeschäden in Millionenhöhe nach sich und gefährdet Menschenleben.
Ein Rechtsextremer mit Waffensammlung zuhause ist eine Bedrohung, klar. Aber solange er nur Geld ausgibt und zuhause seine Waffen poliert, hat er weniger Zeit und Geld für Aktionen, schadet am Ende nur seinem Geldbeutel.
Diese Brandanschläge mit Infrastruktur werden niemanden überzeugen.
Ja, ist mir klar. Anschläge auf Infrastruktur haben (so gut wie) immer Kollateralschäden. Und (größere) Stromleitungen um Winter zu zerstören ist doppelt Scheiße. Da sitzen dann die Leute nicht nur ohne Strom zu Hause, sondern auch ohne Heizung. Egal ob die Sonnenkollektoren, Wärmepumpe, Öl oder Gas oder… Nutzen.
Und in dem Falle hilft es ja keinem, wenn sie einen 100% Ökostrom-Tarif hätten. Der Strom ist so oder so weg. Trifft also aus der Sicht auch nicht “die richtigen”.
Also hier sehe ich eher “das muss Putin gewesen sein”.
Dazu passend Enno Lenze: https://www.berlinstory.de/news/stromausfall-in-berlin-kyrillische-fehler-im-text/
Wir bedauern diese Panid, das war nur ein Einzelfall