Die USA wollen nach dem militärischen Eingreifen in Venezuela und der Entmachtung von Präsident Maduro die Kontrolle über das Land behalten. US-Präsident Trump kündigte bereits Investitionen von US-Ölfirmen an.

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    3 days ago

    In der Pressekonferenz nach dem Angriff sagte er “We are not afraid of boots on the ground.”

    Das Ding ist ja gerade, dass er zwar gerne über Dinge redet, aber bei der Umsetzung den Schwanz einzieht.

    Klar poltert er nun also rum, dass Venezuela jetzt bloß besser machen sollte, was er will - in der Hoffnung, dass sie es wirklich tun, ohne dass er etwas dafür tun muss. Eine richtige Invasion Venezuelas wird er tunlichst vermeiden wollen, denke ich. Zu unpopulär.

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        3 days ago

        Ein paar Jets über ein hoffnungslos unterlegenes Land zu schicken und ein paar Sachen wegzubomben ist das eine.

        Eine tatsächliche Bodenoffensive zu führen, wie in Afghanistan oder dem Irak, das andere. Das ist extrem unpopulär bei den Amis und ich kann mir nicht vorstellen, dass er das macht, weil er genau weiß, wie unpopulär das bei den Leuten ist.

        • Kornblumenratte@feddit.org
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          2 days ago

          Ah - und wenn man das vom Öl her sieht, braucht er das Land nicht kontrollieren, um “running it” - nur die Ölfelder. Der Rest kann im Chaos versinken.

        • Kornblumenratte@feddit.org
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          2 days ago

          Ich stimme von und ganz zu. Darüberhinaus ist Venezuela von der Geographie her genauso gut kontrollierbar wie Afghanistan oder Vietnam.

          Aber ein Abbau des Frontalhirns begünstigt spontane, emotionale Entscheidungen. Genau das wirre, inkonsistente und widersprüchliche Verhalten, das wir bei ihm sehen. Es muss keinen Sinn machen, es muss sich im entscheidenden Moment gut anfühlen. Deshalb halte ich bei ihm alles für möglich.