Deutschland und Frankreich haben die Frist für eine Entscheidung über den geplanten europäischen Kampfjet verstreichen lassen. Einen neuen Termin gibt es nicht.
Es geht bei solchen multinationalen Projekten aber auch darum, Kompromisse eingehen zu können, statt sich national durchzusetzen. Komischerweise sind es immer die Franzosen, die sich in solchen Projekten nicht zurechtfinden können und aussteigen (Tornado, Eurofighter, Boxer, jetzt FCAS…).
So geht europäische Kooperation nicht. Das war den Franzosen nach dem extrem teuren Sonderweg Rafale auch sonnenklar. Und wenn Dassault nun nachkartet, obwohl eine andere Verteilung abgemacht (und fair) war, dann ist das schlicht keine Grundlage für eine Kooperation. Wenn Frankreich möchte, dass andere Staaten ihnen ihre Rüstungsprojekte finanzieren sollen, dann können sie das auch einfach so sagen. Aber wenn wir am Ende eh nur das Projekt eines anderen Staats finanzieren sollen, dann können wir auch gleich GCAP kaufen, das ist wenigstens ehrlich und ein tatsächlich multinationales Programm.
Bei Alpha Jet und Transall haben die Franzosen entweder auf Führerschaft gepocht (Alpha Jet), oder aber 50/50 angestrebt, obwohl sie nicht die Hälfte der Maschinen abgenommen haben (50 an Frankreich, 110 an Deutschland).
FREMM ist: wir bauen eine gemeinsame Hülle, kochen im Inneren aber unser nationales Süppchen (was bei FCAS nicht geht).
SAMPT ist unter französischer Technologieführerschaft.
Tiger wird außerhalb von Frankreich (und Spanien) in den 2030ern wegen Unzufriedenheit ausgemustert.
H225 ist ein französisches Produkt, das mittlerweile von Airbus vermarktet wird.
Ob der NH90 wirklich erfolgreich ist, muss er noch beweisen…
Es geht bei solchen multinationalen Projekten aber auch darum, Kompromisse eingehen zu können, statt sich national durchzusetzen. Komischerweise sind es immer die Franzosen, die sich in solchen Projekten nicht zurechtfinden können und aussteigen (Tornado, Eurofighter, Boxer, jetzt FCAS…).
So geht europäische Kooperation nicht. Das war den Franzosen nach dem extrem teuren Sonderweg Rafale auch sonnenklar. Und wenn Dassault nun nachkartet, obwohl eine andere Verteilung abgemacht (und fair) war, dann ist das schlicht keine Grundlage für eine Kooperation. Wenn Frankreich möchte, dass andere Staaten ihnen ihre Rüstungsprojekte finanzieren sollen, dann können sie das auch einfach so sagen. Aber wenn wir am Ende eh nur das Projekt eines anderen Staats finanzieren sollen, dann können wir auch gleich GCAP kaufen, das ist wenigstens ehrlich und ein tatsächlich multinationales Programm.
Die Franzosen haben eine ganze Menge erfolgreiche Rüstungskooperationen mit anderen Ländern.
Alpha Jet, Transall, FREMM Fregatte, SAMPT, Tiger helicopter, A400M, H225, NH90
Bei Alpha Jet und Transall haben die Franzosen entweder auf Führerschaft gepocht (Alpha Jet), oder aber 50/50 angestrebt, obwohl sie nicht die Hälfte der Maschinen abgenommen haben (50 an Frankreich, 110 an Deutschland).
FREMM ist: wir bauen eine gemeinsame Hülle, kochen im Inneren aber unser nationales Süppchen (was bei FCAS nicht geht).
SAMPT ist unter französischer Technologieführerschaft.
Tiger wird außerhalb von Frankreich (und Spanien) in den 2030ern wegen Unzufriedenheit ausgemustert.
H225 ist ein französisches Produkt, das mittlerweile von Airbus vermarktet wird.
Ob der NH90 wirklich erfolgreich ist, muss er noch beweisen…