CDU-Gesundheitspolitiker Hendrik Streeck findet, die Bevölkerung gehe »verschwenderisch« mit dem Gesundheitssystem um. Sparmöglichkeiten sieht er bei teuren Medikamenten für besonders Alte oder Kranke und meint auch seinen verstorbenen Vater.
Naja… also Herr Streek labert oft viel Scheiß, aber bei vielen Medikamenten gibt es halt eine krasse Preisspanne bei der sich die Pharmaunternehmen ne goldene Nase verdienen.
Wenn jemand für den Bentely der Medikamente privat hundert mal mehr ausgeben will mag das ja ok sein, aber auf Kassenkosten, d.h. auf Kosten der anderen Beitragszahlenden sollte man das schon abwägen, und Alter spielt bei so einer Abwägung eine Rolle. Und oft sind die billigeren Medikamente auch nicht wirklich schlechter.
Sollte es nicht; das wäre Altersdiskriminierung. Wenn überhaupt könnte es eine Rolle spielen, ob die Medikamente eine echte Chance haben die Situation zu verbessern oder nur das Leid zu strecken; und selbst dann ist das eine Entscheidung die die betroffene Person treffen sollte, nicht irgendwer anders.
Wenn die Regierung findet, dass Arzneimittel zu teuer sind, dann soll sie die Arzneimittelpreisverordnung entsprechend anpassen. Für alle, nicht nur für Leute die sie entbehrlich findet.
und selbst dann ist das eine Entscheidung die die betroffene Person treffen sollte, nicht irgendwer anders.
Grade bei Älteren ist das so ne Sache… es gibt da eine gewisse Phase bei der die geistigen Fähigkeiten schon stark abnehmen aber rechtlich betrachtet in der Tat noch niemand anderes entscheiden kann. Wenn so jemand ins Krankenhaus kommt haben die Ärzte meist komplett freie Hand, und das wird von profitorientierten Kliniken gnadenlos ausgenutzt.
Der Bentleyvergleich hinkt ziemlich - die Kassen bezahlen heute sowieso schon ausschließlich Dacia, die Frage ist seit Jahrzehnten geklärt.
Bei den hier diskutierten Medikamenten geht es, wenn man das mit Verkehrsmitteln vergleichen will, mehr um die Frage, ob das eine Kind in dem hintersten Himalayatal, das nur nach ein paar Tagen Fußmarsch die nächste Schule erreicht, ein Recht darauf hat, mit einem Helikopter geflogen zu werden.
Naja… also Herr Streek labert oft viel Scheiß, aber bei vielen Medikamenten gibt es halt eine krasse Preisspanne bei der sich die Pharmaunternehmen ne goldene Nase verdienen.
Wenn jemand für den Bentely der Medikamente privat hundert mal mehr ausgeben will mag das ja ok sein, aber auf Kassenkosten, d.h. auf Kosten der anderen Beitragszahlenden sollte man das schon abwägen, und Alter spielt bei so einer Abwägung eine Rolle. Und oft sind die billigeren Medikamente auch nicht wirklich schlechter.
Sollte es nicht; das wäre Altersdiskriminierung. Wenn überhaupt könnte es eine Rolle spielen, ob die Medikamente eine echte Chance haben die Situation zu verbessern oder nur das Leid zu strecken; und selbst dann ist das eine Entscheidung die die betroffene Person treffen sollte, nicht irgendwer anders.
Wenn die Regierung findet, dass Arzneimittel zu teuer sind, dann soll sie die Arzneimittelpreisverordnung entsprechend anpassen. Für alle, nicht nur für Leute die sie entbehrlich findet.
Relevanter Kontext:
Grade bei Älteren ist das so ne Sache… es gibt da eine gewisse Phase bei der die geistigen Fähigkeiten schon stark abnehmen aber rechtlich betrachtet in der Tat noch niemand anderes entscheiden kann. Wenn so jemand ins Krankenhaus kommt haben die Ärzte meist komplett freie Hand, und das wird von profitorientierten Kliniken gnadenlos ausgenutzt.
Der Bentleyvergleich hinkt ziemlich - die Kassen bezahlen heute sowieso schon ausschließlich Dacia, die Frage ist seit Jahrzehnten geklärt.
Bei den hier diskutierten Medikamenten geht es, wenn man das mit Verkehrsmitteln vergleichen will, mehr um die Frage, ob das eine Kind in dem hintersten Himalayatal, das nur nach ein paar Tagen Fußmarsch die nächste Schule erreicht, ein Recht darauf hat, mit einem Helikopter geflogen zu werden.