Wenn man das emotional entschlackt und von den aufgeladenen Themen “Autoverkehr” und “Wohnraum” trennt: Warum sollte denn jemand einfach so öffentlichen Raum privatisieren dürfen, so dass er nicht mehr wie bisher genutzt wird, nur um für sich selbst Kosten zu sparen? Und wenn wir ehrlich sind: Wenn man Parkplätze zu einer Aufstellfläche für die Feuerwehr umwidmet, dann … parken da trotzdem Leute und im Brandfall kommt die Feuerwehr auch nicht ran
Fands schon immer wild dass man den qm im Schnitt für 13€ mietet, Autos mit ihren locker 8 qm aber vielerorts kostenlos im öffentlichen Raum abgestellt werden können.
Zum rangieren kannst nochmal ordentlich was draufschlagen, so kommt du auf 10mq-12qm.
Den Quadratmeterpreis für Mieten kannst du in Städten grundsätzlich noch mit der durchschnittlichen Anzahl an Stockwerken multiplizieren.
Autos haben für gewöhnlich kein fließend Wasser.
Bei mir im Ortsteil komme ich alleine mit dem Bodenrichtwert auf knapp 18000 Euro pro Parkplatz (bei einem normierten Stellplatz mit 12,5 qm)
Bei einer angenommenen Rendite von 3%, also knapp über Inflation, hat der fiktive Parkplatz also eine “Zielmiete” von etwa 540 € pro Jahr oder 45 € pro Monat. Ist jetzt nicht utopisch viel, aber dennoch eine relevante Förderung für Autobesitzer wie mich, insbesondere weil wir ja schon einige Parkplätze hier haben.
Genau dort wo man 13€/qm oder mehr bezaht kann man meistens nicht gratis Parken. Oder irre ich mich da?
13€/qm ist weniger als hier bei mir in der Gemeinde üblich. Ich wohne in einer Kleinstadt im Einzugsgebiet von Frankfurt mit direktem U- und S-Bahn Anschluss. Parken ist außerhalb der Gegend direkt um die zentrale Fußgängerzone kostenfrei. Mein eigenes Auto steht derzeit vor dem Nachbarhaus, natürlich kostenfrei.
In München gibt es viele Wohnungen > 13€/qm außerhalb des Rings, also mit gratis parken.





