Autoverkehr reduzieren geht: „Autoparkplätze weichen Fahrradwegen, 30er-Zonen und eine bevorzugte Ampelschaltung für Fahrräder und Öffis erhöhen den Verkehrsfluss: Mit dem Plan Vélo legte der Anteil der mit dem Fahrrad zurückgelegten Kilometer in Paris in sechs Jahren von drei auf elf Prozent zu.“



Da hast du leider etwas nicht verstanden: Selbst im aktuellen Strommix sind eAutos klimafreundlicher. Etwas Mathe gefällig? Braunkohlestrom als wohl schlimmste Stromerzeugungsart produziert 400gr/CO2 pro kWh. Ein eAuto fährt mit so 15kWh/100km, kommt also dann auf 6kg CO2. Benzin hingegen produziert beim Verbrennen eines Liters gleich 2,37kg CO2. Du müsstest also mit 2,5l/100km fahren, um gleich klimaschädlich unterwegs zu sein wie dein Braunkohle-Elektroauto.
Die Rechnung wird aber schnell sehr viel schlimmer: Der deutsche Strom wird ja nur zu einem kleinen Teil aus Braunkohle produziert. Wir haben jetzt schon über 50% erneuerbare im Netz. Benzin setzt CO2 ja nicht nur bei der Verbrennung frei, sondern auch z.B: durch die Förderung. Wenn wir bei eAutos die schlimmstmögliche Produktionsweise annehmen, müssen wir bei Benzin auch die kanadischen Teersande als Basis nehmen und dann wird es duster. Öl/Benzin muss auch noch transportiert werden und so weiter und so fort.
Und noch dazu kommt das Benzin auch nicht emissionsfrei in deinen Tank, sondern wird um die halbe Welt verschifft.