Zu dem Thema wieder der Hinweis, dass das alles keine ernsthafte Debatte/Diskussion ist, sondern Kasperletheater, das alleine dazu dient das Overton-Window zu verschieben.
Wir wissen wo der Wohlstand im Land verloren geht und das liegt nicht an Teilzeitarbeit.
Der Artikel kratzt leider nur an der Oberfläche. Es muss bspw. mal genau in Relation gesetzt werden, wie viel Produktivität pro Kopf und Stunde erwirtschaftet wird.
Es muss genau beleuchtet werden, was es bedeutet, dass mehr Menschen in Teilzeit arbeiten und dafür offiziell mehr Menschen einer Berufstätigkeit nachgehen. Die Care-Arbeit bspw. , die schon immer vorwiegend von den Frauen geleistet wird, wird u. a. von unserem Kanzler wieder komplett vergessen. Aber dafür gibt’s ja jetzt die Mütterrente.
Ich finde diese Produktivitätsstatistiken ja immer wieder völlig idiotisch. Zum einen ist das nun wirklich unglaublich schwer zu messen. Ich hab letzte Woche was cooles gebastelt auf der Arbeit, das sicherlich den Kollegen helfen wird. Kann ich da irgendwie einen Eurowert draufsetzen? Irgendeinen Produktivitätsmaßstab setzen? Nein. Und zum anderen ist es halt auch für dich persönlich total egal - dann rotierst du fleißig im Büro und in der völlig anderen Firma in der völlig anderen Branche wird fleißig gechillt und was sagt das jetzt aus? Oder umgekehrt: Du schaukelst dir die Eier, tratscht mit den Kollegen und machst die vierte Raucherpause heute Vormittag und irgendwo in Magdeburg hört schon jemand den ganzen Tag Geier Sturzflug und haut voll rein.
Das ist auch wahr.
Die Aussagen von Merz und Co suggerieren halt, wir Deutschen hätten nur auf der faulen Haut gelegen und die Wirtschaftsleistung hätte sich von selbst erbracht.
wie viel Produktivität pro Kopf und Stunde erwirtschaftet wird.
Außerdem wie stark dieses Verhältnis in den letzten Jahrzehnten gewachsen ist und wer welchen Gewinn an diesem Wachstum hatte.




