Finde die Idee, in Absprache mit den europäischen Partnern, gut.

Man könnte europäische Truppen inklusive Bundeswehr dort stationieren und öffentlich kommunizieren: ,Wir nehmen die Bedenken unsere transatlantischen Verbündeten bezüglich Grönland sehr ernst und stationieren daher europäische Truppen zur Eindämmung des russischen und chinesischen Einflusses in der Arktis auf Grönland."

Selbst Trump dürfte es schwer fallen dann noch flächendecken genug Gehirnakrobatik zu verbreiten um einen Angriff auf europäische Truppen, die vorgeblich auf sein Verlangen hin dort stationiert wurden, zu begründen.

Weiß jemand wie einflussreich der Reservistenverband ist?

  • plyth@feddit.org
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    2 days ago

    Dafür muss China dem zustimmen. Ein Leben wie in den USA würde keiner mehr haben.

    Ich denke, das Chaos ist gewollt, weil die Bevölkerung so unorganisiert bleibt. Aber die Tech Milliardäre sind nur ein kleiner Teil der 1000 US Milliardäre.

    Es muss einen Plan geben, in dem die USA als Sieger hervorgeht und er ist überzeugend genug, dass keiner der Milliardäre die USA verlassen hat und nach China übergelaufen ist.

    • GardenGeek@europe.pubOP
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      2 days ago

      Auch in der übertriebenen Dystopie die ich an die Wand gemalt habe gibt es noch andere Länder und Kontinente als China. Reiche US Amerikaner können sich theoretisch auch irgendwo in Ozeanien, Südamerika oder Europa einkaufen… und würden aufgrund ihrer Kapitalreserven dort direkt wieder als Big Player anfangen. Viele US Milliardäre kaufen beispielsweise nachvollziehbar massiv Land und Bunker in Neuseeland. Im Endeffekt ist vermutlich das bröckeln der US Hegemonie seit Ende des Kalten Krieges der Auslöser für die ganzen Entwicklungen, man will nicht auf der absehbaren Verliererseite stehen und verlässt das sinkende Schiff indem man ihm ein Loch in den Rumpf schlägt und mitnimme was man tragen kann, um bildlich zu sprechen.

      Und kurz- bis mittelfristig werden sämtliche Milliardäre profitieren, Trump dereguliert grade weite Teile der US Wirtschaft und kürzt grade bei den oberen 5% die Steuern zum Wohle aller Wohlhabenden… deswegen kommt auch von den Demokraten wenig Widerstand, denn deren Großspender gehören ebenfalls zu dieser Gesellschaftsklasse. Und selbst wenn das schiefgeht und eine große Krise mündet werden diese Leute trotzdem Gewinn machen indem sie das aufkaufen was die Mittelschicht aufgrund von Existenzkrisen verkaufen muss… die Bank gewinnt schließlich immer. Bereits reales Beispiel sind die Landwirte die durch Trumps Zollpolitik ihre Farmen verkaufen müssen.

      Die USA müssen nicht als Sieger hervorgehen, die Superreichen die Trump an die Macht gebracht haben und dort halten müssen es. Und in diesem Sinne läuft alles wie geplant.

      • plyth@feddit.org
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        2 days ago

        Wenn alle WeChat nutzen, chinesische Filme schauen und chinesische Energydrinks trinken, werden die Chinesen das gleiche Spiel auch spielen können und die jetzigen Milliardäre müssen an chinesische oder indische Milliardäre verkaufen.

        Ohne die USA und das Militär verlieren diese Menschen einen grossen Teil ihres Vermögens. Es kann nicht der Plan sein, die USA aufzulösen.

        • GardenGeek@europe.pubOP
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          2 days ago

          Naja, auch in China, Russland, Europa und Südamerika gibt es Milliardäre, obwohl ,wir alle ChatGPT nutzen, amerikanische Filme schauen und Monster trinken"… also sehe ich da keinen direkten Grund warum amerikanische Millardäre da in bedrängnis kommen sollten. (China hat zugegeben einige Besonderheiten wenn es um das Verhältniss von Staat und Großkapital geht)

          Was du sagst klingt logisch.

          Allerdings wie passt das mit dem zusammen was wir grade beobachten? Wenn Trump die FED unterminiert (worauf es allem anschein nach spätestens im Mai hinausläuft) wird ein Fall des US Dollars als Weltreservewährung sehr wahrscheinlich weil das Risiko für die nationalen Zentralbanken unkalkulierbar wird. In Verbindung mit der hohen amerikanischen Staatsverschuldung wird das sehr wahrscheinlich das amerikanische Finanzsystem ins Wanken bringen. Und tut mir leid, aber ich traue Trump und seinen Beratern weder zu mit diesem Szenario noch mit einem Platzen der AI-Blase kompetent umgehen zu können.

          Wenn das was du sagt wahr ist, müssten ihn dann nicht die Milliardäre aufhalten wollen?

          Es sei denn sie wollen als Feudalherren auf den Resten regieren… was eher meiner Argumentationslinie entspricht.

          • plyth@feddit.org
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            2 days ago

            Grund warum amerikanische Millardäre da in bedrängnis kommen

            Weil sie nicht mehr die Kultur dominieren werden. Facebook war erfolgreich, weil es erst die US Elitestudenten waren. Im Zweifel kann kein Militärkommando in ein Land geschickt werden, wenn eine Lizenz nicht verlängert wird.

            Wenn das was du sagt wahr ist, müssten ihn dann nicht die Milliardäre aufhalten wollen?

            Ja. Irgendetwas stimmt also nicht.

            Ich denke da sie es nicht machen, muss es einen Plan in ihrem Interesse geben und Trumps Wahnsinn ist Ablenkung.

            • GardenGeek@europe.pubOP
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              2 days ago

              Weil sie nicht mehr die Kultur dominieren werden. Facebook war erfolgreich, weil es erst die US Elitestudenten waren. Im Zweifel kann kein Militärkommando in ein Land geschickt werden, wenn eine Lizenz nicht verlängert wird.

              Den Part verstehe ich nicht ganz: Es geht ihnen ja nicht darum kulturell zu dominieren sondern darum noch mehr Geld zu scheffeln, die amerikanische kulturelle Dominanz in der westlichen Hemisphere war da zwar hilfreich aber nich zwingend notwendig.

              Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Eine Plattform wie Facebook hätte sich sehr wahrscheinlich auch gebildet und durchgesetzt wenn es nicht zuerst Elitestudenten gewesen wären… gab ja eine Zeit land auch deutsche Pendants wie icq und StudiVz bevor sie von der amerikanischen Konkurrenz kanibalisiert wurden. Die Idee war einfach gut, woher sie kulturell kommt spielt da eher eine untergeordnete Rolle (Viele Deutsche beschweren sich ja auch ständig über China, kaufen dann aber doch sämtliche Waren udn Dienstleistungen dort wenn möglich… einfach weils billig ist.)

              • plyth@feddit.org
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                2 days ago

                Mit kultureller Dominanz lässt sich Geld machen. Wenn alle Stars morgen einen Lemmy Account hätten, würde der Rest der Welt folgen.

                Stars bestimmen, welche Marken bekannt werden. Die USA wären bei chinesischer Dominanz wie Deutschland: Bestehende Marken können gepflegt werden, aber neue Marken etablieren kostet viel mehr und ist viel unwahrscheinlicher. Langfristig ist das ein massiver Nachteil.

                Wenn die Milliardäre in Kauf nehmen, dass der Ruf der USA geschädigt wird, muss das einen guten Grund haben.

                • GardenGeek@europe.pubOP
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                  23 hours ago

                  Vielleicht geht es auch eher darum Verluste zu minimieren.

                  Wenn ich mich nicht täusche gab es Analysen, dass die Republikaner absehbar von der Demografie überrollt werden. Migranten bekommen in der Regel mehr Kinder und der Anteil der republikanischen Kernwählerschaft an der Gesamtbevölkerung nimmt immer weiter ab.

                  https://edition.cnn.com/2023/05/16/politics/demographic-changes-voters-fault-lines

                  Die Demokraten sind, aller Korruption zum trotz, von beiden Parteien die linkere. Vielleicht ist die Unterstützung Trumps eher als Angst vor linken Indeen (die in der Regel ja eher zum Nachteil der republikanischen wohlhabenden Eliten sind) zu deuten.

                  Vor dem Hintergrund wäre das Chaos das Trump anrichtet legitim solange er ,die Linken" von der Macht fernhält und weiter Gewinne ermöglicht (aufgrund des offensichtlichen Insiderhandels in den USA dürften trumpnahe Gruppen weit weniger hart von den aufziehenden Krisen getroffen werden als der Rest der Gesellschaft).

                  • plyth@feddit.org
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                    18 hours ago

                    Die Milliardäre hätten die Demokraten viel mehr finanziert und ihre Medien hätten schlechter über Trump berichtet.

                    Der Vorzeil des Insiderhandels verblasst gegenüber den einbrechenden langfristigen Gewinnen.