Außerdem - selbst festgestellt als ich damals abgenommen habe:
Wenn du es gewohnt bist dich dauernd (über-)voll zu fressen und dann normale Portionen isst. Dann ist das “fehlen” vom (häufigem/dauerhaftem) Völlegefühl sehr ungewohnt und gerade anfangs schwer von echtem Hungergefühl zu unterscheiden. Das ist fies, weil es dann etwas braucht, bis man richtigen Hunger erkennen kann - und auch bis man das Gefühl “ich bin nicht bis oben hin voll” nicht als “falsch” interpretiert…
Wichtig ist auch, das Gefühl von Satt zu kennen, um nicht bis zum Völlegefühl zu essen. Um das kennenzulernen, kann es helfen, mit einem kleinen Löffel zu essen.
Das Problem ist, das das Sättigungsgefühl bei Veranlagung zu Typ II Diabetes so ziemlich als erstes flötengeht – lange vor der Entwicklung eines erhöhten Blutzuckers. Ein Gutteil unserer Bevölkerung kann ab 30–35 gar nicht mehr satt werden, und werden entweder fett und krank, oder lernen immer etwas unbefriedigt vom Tisch aufzustehen. Was gar nicht so einfach ist.
Außerdem - selbst festgestellt als ich damals abgenommen habe: Wenn du es gewohnt bist dich dauernd (über-)voll zu fressen und dann normale Portionen isst. Dann ist das “fehlen” vom (häufigem/dauerhaftem) Völlegefühl sehr ungewohnt und gerade anfangs schwer von echtem Hungergefühl zu unterscheiden. Das ist fies, weil es dann etwas braucht, bis man richtigen Hunger erkennen kann - und auch bis man das Gefühl “ich bin nicht bis oben hin voll” nicht als “falsch” interpretiert…
Wichtig ist auch, das Gefühl von Satt zu kennen, um nicht bis zum Völlegefühl zu essen. Um das kennenzulernen, kann es helfen, mit einem kleinen Löffel zu essen.
Moment, es gibt noch ein Gefühl nach satt?
Das war mir neu. Danke dafür :)
Ja, normalerweise erst Völle (das, was man bspw an Weihnachten oft hat) und dann “ich muss kotzen, das war zu viel, lasst mich schnell durch!”
Das Problem ist, das das Sättigungsgefühl bei Veranlagung zu Typ II Diabetes so ziemlich als erstes flötengeht – lange vor der Entwicklung eines erhöhten Blutzuckers. Ein Gutteil unserer Bevölkerung kann ab 30–35 gar nicht mehr satt werden, und werden entweder fett und krank, oder lernen immer etwas unbefriedigt vom Tisch aufzustehen. Was gar nicht so einfach ist.