Zur Sicherstellung der Energieversorgung setzt die CSU im Bundestag trotz Atomausstiegs auf eine Rückkehr der Kernenergie in Deutschland und den Bau von Mini-Kernkraftwerken. Konkret fordern die Christsozialen die Erforschung und den Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für die Kernenergie.
“Wir wollen den Turnaround bei der Kernforschung schaffen. Unser Land kann es sich nicht leisten, neue Technologien zu verschlafen”, heißt es im Entwurf eines Positionspapiers, das bei der Klausur der CSU-Abgeordneten im oberbayerischen Kloster Seeon beschlossen werden soll.


Steht doch da, der Teil mit dem Atommüll ist optional. Die ersten beiden Kriterien hatten wir vor dem Ausstieg schon erreicht.
Das Problem bei Atomkraft ist nicht die Sicherheit. Das Problem ist dass es keinen profitablen Weg gibt, mit Kernkraft Strom zu erzeugen, wenn der Betreiber der Kraftwerke tatsächlich alle Kosten dafür trägt. Diesen Weg gab es auch noch nie: Kernkraft wurde schon immer durch Steuergelder möglich/sinnvoll gemacht.
Technisch wäre es vielleicht sogar sinnvoll, kritische Infrastruktur (oder Rechenzentren) mit Backup-RTGs auszustatten. Generell sind RTGs langfristig auch theoretisch attraktiver als die Dieselgeneratoren die wir momentan überall für diese Zwecke haben. Und ich glaube auch, das ist woran die Kollegen von der Union da denken. Denn das ist auch das realistische Szenario das ihre Geldgeber (MS, Google, etc.) im Sinn haben.