Originalbild: Pere Lembrí. „La Virgen de la Leche con el Niño entre San Bernardo de Claraval y San Benito“. Bereitgestellt von Wikimedia Commons. URL: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Pere_lembri-prado.jpg
Wo Bleistift1
Du hast recht, er will nur vor den Bleistift Akten ablenken!!elf!

Okay jetzt sehe ich es erst, steile Vorlage.
Unverhoffter Tieftauch:
Es gab bereits im vor-antiken Ägypten Ikonographie von Isis als Gottesmutter des Horus, der wiederum Schutzpatron der Pharaonen war, wie sie ihren Sohn stillt und mit der göttlichen Muttermilch ihm Göttlichkeit überträgt.
Die christliche Ikonographie hat das dann teilweise übernommen, auf Maria und Jesus umgemünzt, aber hatte dabei mit einem Definitionsproblem zu kämpfen: Maria selbst war nicht göttlich, also konnte ihre Milch auch nicht göttlich sein.
Eine Auflösung aus dem 4. Jhd ist die, dass Maria zwar strikt menschliche Milch gegeben habe, jedoch alle Schöpfung ihren Ursprung in der göttlichen Milch ihres Sohnes habe, der gleichzeitig Einheit mit dem Vater und Schöpfer ja die Welt hervorgebracht hätte. Offenbar hatten die Geistlichen damals kein Problem mit Transgender-Metaphern: Gott kann gleichzeitig Sohn und Mutter sein.
Kurz: Gott ist trans :3 🏳️⚧️
Ich kannte nur die Interpretation, dass die Milch as Weisheit zu deuten sei.
Milch ist Milch. #Buchstäblichkeit
Edit: Als ich das nachts schrieb, hielt ich die Aussage irgendwie für trockenhumorig, sehe das jetzt selbst nicht mehr. Dafür aber, dass der Kommentar ziemlich seltsam aussieht, wenn man ihn in Bezug auf den Kommentar weiter oben mit Trans-Milch setzt. Sorry, ich meinte damit nix böses! 🏳️⚧️ <3
Kein Plan, was du mit „seltsam” meinst.




