Über ein Verbot der AfD wird immer wieder diskutiert. Jetzt erklären zwei Politiker aus Thüringen und Berlin ihre Sicht auf die Dinge. Ein Landesverband sollte demnach nicht mehr existieren. Würde die AfD eines Tages regieren, will Unionspolitikerin Badenberg auswandern.
Die Antwort auf diese Frage könnte Teile der Bevölkerung verunsichern.
Nicht diejenigen, die der AfD inhaltlich am nächsten stehen, und somit entweder a) hoffen am ehesten AfD Wähler abwerben zu können, oder b) am effektivsten andere Parteien zur Kooperation nötigen zu können, weil sie sonst c) die wenigstens Probleme mit einer Zusammenarbeit mit Faschisten haben.
Die Union versucht nach wie vor von ihren Freunden in den US zu lernen und übersieht dabei immer wieder die offensichtliche Leere: Wer mit radikalen Rechten paktiert, um aus Populismus Kapital zu schlagen, und sei es auch nur ein Duldung unter offen zur Schau getragenen Abneigung, wird von diesen über kurz oder lang aufgefressen, verdaut und als Teil der braunen Masse wieder ausgeschieden.