"Am Dienstag, den 17. November, wurde ein Arbeitnehmer des Amazon Fulfilment-Centers in Erfurt-Stotternheim während der laufenden Frühschicht leblos auf der Toilette aufgefunden. Berichten zufolge soll der Beschäftigte vorher vergeblich versucht haben, sich bei seinem Vorgesetzen krank zu melden. Ver.di fordert Amazon auf, die Umstände dieses Todesfalls aufzuklären und die Arbeitsbedingungen am Standort zu verbessern. „Beschäftigte berichten uns von hohen Leistungsanforderungen, Urlaubssperren, fehlenden Lohn bei Krankmeldungen, ständigem Druck bei Unterschreitung willkürlicher Normen. Sie befinden sich zu großen Teilen in befristeten Arbeitsverhältnissen und berichten von Angst vor Arbeitsplatzverlust, wenn sie sich krankmelden oder zu langsam arbeiten"..." Pressemitteilung vom 26.11.2025 von ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen ("Tod am Arbeitsplatz – Amazon-Mitarbeiter stirbt während Schicht. Ver.di fordert Aufklärung") - siehe weitere Informationen
Mag von außen so wirken. Würde aber nicht so weit gehen das auch so ohne Fakten anzunehmen. Arbeitgebys haben eine Fürsorgepflicht. Wenn sie wirklich psychologisch qualifizertes Fachpersonal einstellen, würde ich erstmal vermuten, dass diese ihren Job ernst nehmen. Inwiefern sie in der Lage sind dem Personal zu helfen ist dann eine andere Frage. Insbesondere, wenn diese keine Entscheidungsbefugnisse haben und trotz des psychologischen Angebots weiterhin massiv Druck von Entscheiderseite ausgeübt wird.
Und nur weil das Angebot da ist, wird es u.U. aufgrund der Betriebsatmossphäre trotzdem nicht angenommen, weil sich die Leute nicht trauen o.ä…
Aber meine Güte, Arbeitnehmys müssen auch gucken, dass sie ihre Gesundheit priorisieren. Kein Job der Welt ist es wert seine eigene Gesundheit derart zu riskieren. Ich will hier aber auch nicht auf eine Opferumkehr hinaus. Ich stelle bloß fest, dass erstaunlich viele Arbeitnehmys eine krankhafte Arbeitshaltung haben. Da muss ein besseres Bewusstsein geschaffen werden und Leute müssen lernen, ihre Grenzen zu ziehen und durchzusetzen.
Gleichermaßen darf es aber auch nicht sein, dass ein Betrieb eine derart üble Arbeitsatmosphäre erlaubt. Und da die am längeren Hebel sitzen, haben sie auch zurecht eine Fürsorgepflicht, die auch konsequent umgesetzt werden muss. MMn sollte man Amazon und genegell Betriebe dafür viel stärker unter Kontrolle nehmen und reglementieren.
Mag von außen so wirken. Würde aber nicht so weit gehen das auch so ohne Fakten anzunehmen. Arbeitgebys haben eine Fürsorgepflicht. Wenn sie wirklich psychologisch qualifizertes Fachpersonal einstellen, würde ich erstmal vermuten, dass diese ihren Job ernst nehmen. Inwiefern sie in der Lage sind dem Personal zu helfen ist dann eine andere Frage. Insbesondere, wenn diese keine Entscheidungsbefugnisse haben und trotz des psychologischen Angebots weiterhin massiv Druck von Entscheiderseite ausgeübt wird.
Und nur weil das Angebot da ist, wird es u.U. aufgrund der Betriebsatmossphäre trotzdem nicht angenommen, weil sich die Leute nicht trauen o.ä…
Aber meine Güte, Arbeitnehmys müssen auch gucken, dass sie ihre Gesundheit priorisieren. Kein Job der Welt ist es wert seine eigene Gesundheit derart zu riskieren. Ich will hier aber auch nicht auf eine Opferumkehr hinaus. Ich stelle bloß fest, dass erstaunlich viele Arbeitnehmys eine krankhafte Arbeitshaltung haben. Da muss ein besseres Bewusstsein geschaffen werden und Leute müssen lernen, ihre Grenzen zu ziehen und durchzusetzen.
Gleichermaßen darf es aber auch nicht sein, dass ein Betrieb eine derart üble Arbeitsatmosphäre erlaubt. Und da die am längeren Hebel sitzen, haben sie auch zurecht eine Fürsorgepflicht, die auch konsequent umgesetzt werden muss. MMn sollte man Amazon und genegell Betriebe dafür viel stärker unter Kontrolle nehmen und reglementieren.