• Pechente@feddit.org
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    1 day ago

    Sie befinden sich zu großen Teilen in befristeten Arbeitsverhältnissen und berichten von Angst vor Arbeitsplatzverlust, wenn sie sich krankmelden oder zu langsam arbeiten

    Ich vermute es war dieser Punkt. Versuch sich krankzumelden, als Antwort irgendein bla bla dazu dass gerade der Weihnachtsstress losgeht und dann die Angst entlassen zu werden und arbeitslos zu sein

    • JoKi@feddit.org
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      1 day ago

      Vor dem zitierten Teil wird auch noch fehlender Lohn bei Krankmeldungen genannt. Das wirkt schon nach psychischer “Gewalt”.

      • MonkderVierte@lemmy.zip
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        1 day ago

        fehlender Lohn bei Krankmeldungen

        Ist das möglich in Deutschland? Und man hat doch auch Kündigungsfristen?

        • JoKi@feddit.org
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          Deutsch
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          20 hours ago

          Papier ist geduldig. Bis die zustehende Leistungen eingeklagt sind kann sich ziehen. Wenn es den Arbeitenden an Kenntnissen zu ihren Rechten fehlt noch mehr. Zumal Amazon vermutlich nicht die schlechtesten Anwälte und Rechtsberater beschäftigen wird. Wer weiß welche Möglichkeiten die Arbeitsverträge bieten um da kreativ zu werden.

          Je nach persönlicher Situation ist die Aussicht um sein zustehenden Lohn oder die Beschäftigung kämpfen zu müssen schlechter, als sich krank zur Arbeit zu schleppen. Und bei dem ein oder anderen hallen vielleicht auch noch unschöne Erinnerungen an das Jobcenter nach.

    • Teddy Police@feddit.org
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      1 day ago

      Ja ich meine, das ist klar, der Schichtleiter wird gesagt haben “wenn du jetzt gehst brauchst du nicht mehr wiederkommen”, aber das ist dann doch nicht “vergeblich”?

      Die Geschichte klingt irgendwie komisch. Hoffen wir dass ver.di da mehr rausbekommt.

      • Pechente@feddit.org
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        1 day ago

        Wenn die Wahl zwischen „zuhause bleiben und entlassen werden“ und „zur Arbeit schleppen und sterben“ ist, wirkt die Entscheidung sehr klar, aber der Mitarbeiter dachte wohl „ok das schaffe ich schon, dann zieh ich halt ein paar Tage durch und reiße mich zusammen“.

        Genau deswegen sollte man seine Angestellten sich auch krankschreiben lassen wann immer sie das möchten - ohne Ausnahmen oder Bestrafungen.

        • RidderSport@feddit.org
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          20
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          1 day ago

          Und deswegen sollte hier die StA auch wegen fahrlässiger Tötung bzw. Körperverletzung mot Todesfolge ermitteln, sollte sich die bislang bekannte Darstellung bewahrheiten

          • Teddy Police@feddit.org
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            7 hours ago

            Wenn ich das richtig sehe war eine Androhung auch Lohndiebstahl (“bei Krankmeldung kein Gehalt”), das habe ich beim ersten Lesen übersehen.

            Bin jetzt kein Anwalt, aber jemanden irgendwo unter Androhung weiterer Straftaten (“oder auf andere Weise der Freiheit beraubt”) festzuhalten könnte Freiheitsberaubung mit Todesfolge (§239 Abs. (3) StGB) als Strategie erlauben.

            Wie ist das mit Freiheitsstrafen bei juristischen Personen?

            • Fiona@lemmy.blahaj.zone
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              7 hours ago

              Juristische Personen kannst du AFAIR nicht nach Strafrecht sondern nur nach Verwaltungsrecht (?) aufs Dach steigen, letzteres hat aber seine eigenen Vorzuege, da sie auch deutlich weniger Rechte als ein Strafangeklagter haben.

              Verantwortliche Personen sind eine andere Geschichte, das Problem ist da, dass da nie weit genug nach oben bestraft wird: Wenn deine Firmenpolicy ist, dass der CEO wegen der grossen Verantwortung ueber die vielen Mitarbeiter gut bezahlt wird, dann soll er auch fuer alles was diese tun bestraft werden…

              • RidderSport@feddit.org
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                3 hours ago

                Verwaltungsrecht ist nur im öffentlichen Recht anwendbar, kannst du so in § 40 VwGO herauslesen.

                (Zivilrechtliche) JP können selber nicht handeln, sondern nur durch ihre Organe, die Manager/Mitarbeiter. Für die haftet die Firma dann nach § 30 BGB analog, § 278 BGB oder § 831 BGB je nach Umstand der Handlung