• RoflmasterBigPimp@feddit.org
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    19 hours ago

    Es ist 2025 und ein internationaler Milliardenkonzern wirtschaftete ein menschliches Wesen mit legalen Mitteln zu Tode und das hier in unserer Heimat, in unserem Deutschland.

    Die Damen und Herren der Fabriken steigen wieder in den Ring.

  • Zacryon@feddit.org
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    1 day ago

    Im Jahr 2022 starb ein weiterer Mitarbeiter bei der Arbeit im Werk Leipzig. Um keinen Umsatz einzubüßen, lief der Betrieb einfach weiter. Das Management ließ die Leiche des Verstorbenen mit Pappe abdecken.

    Was zum Fick?!

  • CyberEgg@discuss.tchncs.de
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    1 day ago

    Ein Amazon-Sprecher sagte dazu, […] psychologisches Personal sei für die Mitarbeiter vor Ort.

    Würde sich wirklich jemand dem psychologischen Personal eines Unternehmens anvertrauen, das mit seinen Mitarbeitenden so umgeht? Bin ich paranoid oder denken da noch andere, dass das “psychologische Personal” mindestens auch die Stimmung aushorchen und über mögliche Aufwiegler und Klagewillige (die vielleicht selber “ermutigt” wurden, während einer Erkrankung zu arbeiten) zu berichten, damit man präventiv gegen alle vorgehen kann, die nicht den Kopf unten halten und weiterarbeiten wollen?

    • Zacryon@feddit.org
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      1 day ago

      Mag von außen so wirken. Würde aber nicht so weit gehen das auch so ohne Fakten anzunehmen. Arbeitgebys haben eine Fürsorgepflicht. Wenn sie wirklich psychologisch qualifizertes Fachpersonal einstellen, würde ich erstmal vermuten, dass diese ihren Job ernst nehmen. Inwiefern sie in der Lage sind dem Personal zu helfen ist dann eine andere Frage. Insbesondere, wenn diese keine Entscheidungsbefugnisse haben und trotz des psychologischen Angebots weiterhin massiv Druck von Entscheiderseite ausgeübt wird.

      Und nur weil das Angebot da ist, wird es u.U. aufgrund der Betriebsatmossphäre trotzdem nicht angenommen, weil sich die Leute nicht trauen o.ä…

      Aber meine Güte, Arbeitnehmys müssen auch gucken, dass sie ihre Gesundheit priorisieren. Kein Job der Welt ist es wert seine eigene Gesundheit derart zu riskieren. Ich will hier aber auch nicht auf eine Opferumkehr hinaus. Ich stelle bloß fest, dass erstaunlich viele Arbeitnehmys eine krankhafte Arbeitshaltung haben. Da muss ein besseres Bewusstsein geschaffen werden und Leute müssen lernen, ihre Grenzen zu ziehen und durchzusetzen.

      Gleichermaßen darf es aber auch nicht sein, dass ein Betrieb eine derart üble Arbeitsatmosphäre erlaubt. Und da die am längeren Hebel sitzen, haben sie auch zurecht eine Fürsorgepflicht, die auch konsequent umgesetzt werden muss. MMn sollte man Amazon und genegell Betriebe dafür viel stärker unter Kontrolle nehmen und reglementieren.

    • excral@feddit.org
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      4 hours ago

      Ich denke wenn, dann landen wir eher bei fahrlässiger Tötung oder Mord. Wenn sich der für Totschlag notwendige Vorsatz feststellen lässt, dann sicher auch ein Mordmerkmal wie Habgier.

  • Teddy Police@feddit.org
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    1 day ago

    vergeblich versucht haben, sich bei seinem Vorgesetzen krank zu melden.

    Ich verstehe nicht. “Vergeblich”? Wurde der Mitarbeiter mit Gewalt festgehalten?

    • DegenerationIP@lemmy.world
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      17 hours ago

      Na ja. Wenn der Druck so groß ist und man fürchtet seinen Job zu verlieren, was vermutlich anderen schon passiert ist, dann kann man die Leute schon Mal soweit belabern, das sie sich nicht trauen sich einfach krankzumelden.

    • Pechente@feddit.org
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      1 day ago

      Sie befinden sich zu großen Teilen in befristeten Arbeitsverhältnissen und berichten von Angst vor Arbeitsplatzverlust, wenn sie sich krankmelden oder zu langsam arbeiten

      Ich vermute es war dieser Punkt. Versuch sich krankzumelden, als Antwort irgendein bla bla dazu dass gerade der Weihnachtsstress losgeht und dann die Angst entlassen zu werden und arbeitslos zu sein

      • JoKi@feddit.org
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        1 day ago

        Vor dem zitierten Teil wird auch noch fehlender Lohn bei Krankmeldungen genannt. Das wirkt schon nach psychischer “Gewalt”.

        • MonkderVierte@lemmy.zip
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          1 day ago

          fehlender Lohn bei Krankmeldungen

          Ist das möglich in Deutschland? Und man hat doch auch Kündigungsfristen?

          • JoKi@feddit.org
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            19 hours ago

            Papier ist geduldig. Bis die zustehende Leistungen eingeklagt sind kann sich ziehen. Wenn es den Arbeitenden an Kenntnissen zu ihren Rechten fehlt noch mehr. Zumal Amazon vermutlich nicht die schlechtesten Anwälte und Rechtsberater beschäftigen wird. Wer weiß welche Möglichkeiten die Arbeitsverträge bieten um da kreativ zu werden.

            Je nach persönlicher Situation ist die Aussicht um sein zustehenden Lohn oder die Beschäftigung kämpfen zu müssen schlechter, als sich krank zur Arbeit zu schleppen. Und bei dem ein oder anderen hallen vielleicht auch noch unschöne Erinnerungen an das Jobcenter nach.

      • Teddy Police@feddit.org
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        1 day ago

        Ja ich meine, das ist klar, der Schichtleiter wird gesagt haben “wenn du jetzt gehst brauchst du nicht mehr wiederkommen”, aber das ist dann doch nicht “vergeblich”?

        Die Geschichte klingt irgendwie komisch. Hoffen wir dass ver.di da mehr rausbekommt.

        • Pechente@feddit.org
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          1 day ago

          Wenn die Wahl zwischen „zuhause bleiben und entlassen werden“ und „zur Arbeit schleppen und sterben“ ist, wirkt die Entscheidung sehr klar, aber der Mitarbeiter dachte wohl „ok das schaffe ich schon, dann zieh ich halt ein paar Tage durch und reiße mich zusammen“.

          Genau deswegen sollte man seine Angestellten sich auch krankschreiben lassen wann immer sie das möchten - ohne Ausnahmen oder Bestrafungen.

          • RidderSport@feddit.org
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            1 day ago

            Und deswegen sollte hier die StA auch wegen fahrlässiger Tötung bzw. Körperverletzung mot Todesfolge ermitteln, sollte sich die bislang bekannte Darstellung bewahrheiten

            • Teddy Police@feddit.org
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              6 hours ago

              Wenn ich das richtig sehe war eine Androhung auch Lohndiebstahl (“bei Krankmeldung kein Gehalt”), das habe ich beim ersten Lesen übersehen.

              Bin jetzt kein Anwalt, aber jemanden irgendwo unter Androhung weiterer Straftaten (“oder auf andere Weise der Freiheit beraubt”) festzuhalten könnte Freiheitsberaubung mit Todesfolge (§239 Abs. (3) StGB) als Strategie erlauben.

              Wie ist das mit Freiheitsstrafen bei juristischen Personen?

              • Fiona@lemmy.blahaj.zone
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                6 hours ago

                Juristische Personen kannst du AFAIR nicht nach Strafrecht sondern nur nach Verwaltungsrecht (?) aufs Dach steigen, letzteres hat aber seine eigenen Vorzuege, da sie auch deutlich weniger Rechte als ein Strafangeklagter haben.

                Verantwortliche Personen sind eine andere Geschichte, das Problem ist da, dass da nie weit genug nach oben bestraft wird: Wenn deine Firmenpolicy ist, dass der CEO wegen der grossen Verantwortung ueber die vielen Mitarbeiter gut bezahlt wird, dann soll er auch fuer alles was diese tun bestraft werden…

                • RidderSport@feddit.org
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                  2 hours ago

                  Verwaltungsrecht ist nur im öffentlichen Recht anwendbar, kannst du so in § 40 VwGO herauslesen.

                  (Zivilrechtliche) JP können selber nicht handeln, sondern nur durch ihre Organe, die Manager/Mitarbeiter. Für die haftet die Firma dann nach § 30 BGB analog, § 278 BGB oder § 831 BGB je nach Umstand der Handlung