- „Gewaltattacke“ klingt cringe
- „Gewaltattacke“ gehört in Anführungszeichen, weil es ein Video gibt, das der Darstellung der Polizei widerspricht
Mehrere Beamte wurden im Mai bei einer Demonstration verletzt – einer davon schwer. Die Beamten sind am Mittwoch in mehreren Bezirken ausgerückt. Ein Mann und eine Frau stehen im Fokus.
Die Polizei hat am Mittwochmorgen in Berlin Wohnungen von mehreren Palästina-Aktivisten durchsucht. Hintergrund sind gewalttätige Angriffe gegen Polizeibeamte auf der Demo „Nakba 77“ am 15. Mai.
Insgesamt durchsuchten die Ermittler fünf Wohnanschriften von zwei Beschuldigten sowie drei Zeugen. Laut Polizei besteht gegen einen 28-Jährigen der Verdacht des Landfriedensbruchs in einem besonders schweren Fall in Tateinheit mit Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Gefangenenbefreiung.
Gegen eine 29-Jährige besteht nach Auskunft der Ermittlungsbehörden der Verdacht eines Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in Tateinheit mit versuchter Gefangenenbefreiung.
Gegen beide Beschuldigte bestehe derzeit kein Tatverdacht wegen des unmittelbaren körperlichen Angriffs auf den verletzten Polizeibeamten.
Und warum gibt es dann Hausdurchsuchungen gegen die?
Wie der Tagesspiegel berichtete, wurden bei der sogenannten „Nakba“-Demo mehrere Polizisten verletzt, einer davon schwer. Die Generalstaatsanwaltschaft Berlin hat die Ermittlungen im Fall des schwer verletzten Beamten übernommen. Nun wurde ein Durchsuchungsbefehl erlassen.
Die Generalstaatsanwaltschaft wertet die Tat als einen „Angriff auf Organe des Rechtsstaats“, wie Sprecher Sebastian Büchner vor einigen Wochen der Deutschen Presse-Agentur sagte. Wegen der Bedeutung des Einzelfalls habe sie das Verfahren übernommen.
Wie NDR und die „Süddeutsche Zeitung“ zuletzt berichteten, soll mittlerweile ein Video aufgetaucht sein, das die Darstellung der Polizei anzweifelt. Auch dieses Video werde in den Ermittlungen berücksichtigt, teilte der Büchner dem Tagesspiegel mit.
Erklär doch, was das zu sehen ist
An den Durchsuchungen am Mittwoch waren mehr als 60 Einsatzkräfte in mehreren Berliner Bezirken beteiligt.
Die Ermittler trafen eine Beschuldigte an und beschlagnahmten mehrere Kommunikationsgeräte sowie weitere Beweise, die die Anwesenheit beider Beschuldigter am Tatort zur Tatzeit belegen sollen. Festgenommen wurde nach Auskunft der Behörde niemand.
Mit „Kommunikationsgeräte“ sind Handys gemeint, die Polizei will sich wahrscheinlich aber krass fühlen. Deshalb übrigens bitte keine Handys zu riskanten Demos mitnehmen
Wie NDR und die „Süddeutsche Zeitung“ zuletzt berichteten, soll mittlerweile ein Video aufgetaucht sein, das die Darstellung der Polizei anzweifelt. Auch dieses Video werde in den Ermittlungen berücksichtigt, teilte der Büchner dem Tagesspiegel mit.
Erklär doch, was das zu sehen ist
Da ist echt viel zu sehen, aber hier die Zusammenfassung det SZ. Wer auch immer den Artikel gemacht hat sollte eine Gehaltserhöhung bekommen.
Es ist so krass wie offensichtlich die Polizei Hausdurchsuchungen als Einschüchterung bzw eigenmächtige Bestrafung von unliebsamen Menschen verwendet. Und wie fadenscheinig die Begründungen dafür oft sind.
Bei zwei ist die Hausi um Beweise zu finden dass sie überhaupt bei der demo waren. Warum genau die beiden? Na die Polizisten werden die auf der demo erkannt haben. Das reicht in der Regel aber als Beweis vor Gericht wenn drei cops sagen “jo den hab ich gesehen”. Wofür da noch in die Wohnung einbrechen und handies klauen? Ein Schelm wer böses denkt.
Und dann noch die drei Zeugen bei denen die wohl auch waren? Hä? Was bringt denn ne Hausdurchsuchung bei nem zeugen?!